Eyjafjallajökull gibt alles - polis-Presseschau
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Eyjafjallajökull gibt alles - polis-Presseschau
von redaktion am 19.04.2010 08:55
Presseschau vom 19.04.2010

Weiterhin sitzen Fluggäste in der Fremde fest - wie hier auf dem Flughafen Madrid.
Foto: sz.de/AP
Eyjafjallajökull gibt alles
Aufgrund des unvermindert starken Ascheaustosses des isländischen Vulkans und der stabilen Wetterlage bleiben deutsche Flughäfen weiterhin geschlossen. Die Airlines fühlen sich ob ihrer Milliardenverluste verascht.

fr-online
Flugverbot verlängert bis Montagabend
Die riesige Wolke aus Vulkanstaub bremst den Luftverkehr in Deutschland und großen Teilen Europas weiter aus. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) verlängerte das weitreichende Flugverbot nach einer kurzen Lockerung am Sonntag: Die deutschen Flughäfen bleiben bis mindestens Montagabend 20 Uhr geschlossen, wie eine Sprecherin am Montagmorgen mitteilte. Ursprünglich sollte das Flugverbot bis Montag um 14 Uhr gelten. …

faz.net
Luftraum bleibt bis 20 Uhr gesperrt
… An der angespannten Lage in der europäischen Luftfahrt wird sich nach Einschätzung der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel wohl kurzfristig nichts ändern. Denn die Tätigkeit des isländischen Vulkans hält an, und die Gefahren für den Flugbetrieb sind weiterhin hoch. Durch die in der Luft befindliche Vulkanasche könnten Triebwerke verstopft und Cockpit-Fenster zerstört werden, warnen Fachleute. …

spiegel.de
Flughafensperrung bis 20 Uhr verlängert - Lufthansa-Chef attackiert Verkehrsminister
Der Streit zwischen den Fluggesellschaften und der Bundesregierung spitzt sich zu: Lufthansa-Chef Mayrhuber wütet gegen Äußerungen von Verkehrsminister Ramsauer und drängt auf eine Öffnung der Lufträume. Doch genau das Gegenteil passiert: Die Flugsicherung verlängerte jetzt die Schließung der Airports bis 20 Uhr. …

sueddeutsche.de
Warten, Frust und eine vage Hoffnung
… Die Fluggesellschaften dringen immer heftiger auf eine Öffnung des Luftraums. Der Stillstand verursacht ihnen Schäden in dreistelliger Millionenhöhe. Testflüge seien problemlos verlaufen, betonen Manager und Piloten. Die DFS sieht sich aber an internationale Vorschriften zu Vulkanausbrüchen gebunden. Auch Politiker und Meteorologen wollen auf Nummer sicher gehen. Und der Vulkan spuckt weiter Asche.
"Sicherheit muss höher gewichtet werden als Geschäftsinteressen", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) am Sonntagabend in München. "Solange noch Zweifel an der Sicherheit des Luftverkehrs bestehen, werde ich keine Flugfreigabe erteilen." ...


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