Es hat geknallt

[ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Neueste Beiträge zuerst ]


redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Es hat geknallt

von redaktion am 31.03.2010 09:25




Presseschau vom 31.03.2010



Hier machen Protonen Speed-Dating – und eifern so dem Urknall nach.
Foto: taz.de/dpa


Es hat geknallt

Ein großer Schritt für die Menschheit, ein winziger fürs Universum. Im Genfer Teilchenbeschleuniger CERN stießen Protonen mit bislang höchster gemessener Geschwindigkeit, unter kontrollierten Bedingungen, aufeinander. Dem Urknall nahe.





fr-online.de

CERN: Atomkerne prallen mit Rekordenergie zusammen

… In der Maschine am europäischen Teilchenforschungszentrum CERN bei Genf prallten fast lichtschnelle Atomkernteilchen mit der bislang unerreichten Energie von sieben Tera-Elektronenvolt aufeinander. Zum Vergleich: Jedes der schnellen Partikel hat in etwa die Energie eines springenden Flohs. Allerdings besteht ein Floh aus rund 100 Milliarden mal Milliarden (100 000 000 000 000 000 000) solcher Teilchen. …



faz.net

Dem Urknall ganz nah

… Bei den Kollisionen waren auf kleinsten Raum für einen kurzen Augenblick Bedingungen entstanden, wie sie Billonstel Sekunden nach dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren geherrscht haben. „Das ist ein großer Moment für die Teilchenphysik“, sagte sichtlich erleichtert der Generaldirektor des Cern, Rolf-Dieter Heuer, der von Japan aus die Ereignisse verfolgte. Mit dem heutigen Tag können nach zwanzig Jahren von der Entwicklung bis zur Fertigstellung der drei Milliarden Euro teuren Maschine nun offiziell die umfangreichen Experimente beginnen. …




spiegel.de

Physiker feiern das Urknall-Experiment

"Spektakulär, "großartiger Tag", "Schritt ins Unbekannte": Wissenschaftler sind begeistert darüber, dass der Teilchenbeschleuniger LHC in Genf nun endlich richtig läuft. Doch die Forscher dämpfen die Hoffnungen auf schnelle, bahnbrechende Ergebnisse der Experimente. …




taz.de

Treffen sich zwei Teilchen

… Wie man im Atom seinen Kern und das Elektron entdeckte, im Kern später Proton und Neutron und in denen wiederum die Quarks, so erwartet man bald Aufschluss über die Naturgesetze jenseits der drei Familien und ihrer Physik. Denn ausgerechnet der ästhetisch schwächste Teil der Theorie hat mit den Gewichten der Teilchen zu tun, für welche ein unschönes Teilchen mit dem Namen Higgs zuständig ist. Es bremst die Elektronen und macht sie träge, also schwer. Niemand hat das Higgs bislang gesehen. Ziemlich sicher sind in dieser Hilfskonstruktion neue Landschaften des Wissens verborgen, Karten der Welt, Kapitel der Schöpfung. ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.03.2010 14:38.

« zurück zum Forum