„ein Kriegsverbrechen“ - polis-Presseschau

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„ein Kriegsverbrechen“ - polis-Presseschau

von redaktion am 02.06.2010 07:30




Presseschau vom 02.06.2010



Matthias Jochheim, Annette Groth, Norman Paech und Inge Höger mit
Parteichefin Gesine Lötzsch und Pressesprecher Michael Schlick (v. l.)


„ein Kriegsverbrechen“

Augenzeugen berichten über den Überfall der israelischen Elitesoldaten auf den Hilfskonvoi vor Gaza. Nach wie vor ist ungeklärt, wieviele Menschenleben die Attacke kostete.





fr-online.de

"Dann war plötzlich Krieg"

… Paech war dabei, als die israelische Armee in den frühen Morgenstunden des Montags einen schwimmenden Hilfskonvoi auf dem Weg nach Gaza stürmte. Als der Völkerrechtler am Dienstag mit zwei Abgeordneten der Linken und zwei weiteren Mitstreitern unter der Berliner Reichstagskuppel steht, ist das Interesse gewaltig. Nach einem Tag voller Rätsel sprechen nun zum ersten Mal Zeugen einer militärischen Attacke, von der nach wie vor unklar ist, wie viele Menschenleben sie gefordert hat. …




faz.de

„Wir sind unter die Räuber gefallen“

… Eine Abwehr der israelischen Soldaten sei, wenn es sie gegeben haben sollte, zudem nicht zu beanstanden, findet Paech. Selbst wenn die Aktivisten sich in internationalen Gewässern „mit den gleichen Mitteln“ verteidigt hätten, mit denen sie angegriffen worden seien, wäre „dagegen juristisch nichts zu sagen“, sagt der Rechtsprofessor. Die israelischen Soldaten seien „alle mit unglaublichen, abnormen Gewehren“ ausgerüstet gewesen, „Made in USA“ habe auf ihnen gestanden. „Ich habe immer nach Heckler&Koch Ausschau gehalten“, sagt Paech. Aber Waffen deutscher Produktion konnte er nicht finden. …




spiegel.de

Israel lässt Konvoi-Gefangene frei

Entschuldigen will sich Israel nicht, doch das weltweite Entsetzen über die Stürmung der Gaza-Hilfsschiffe beeindruckt die Regierung: Noch in der Nacht zum Mittwoch soll die Freilassung aller inhaftierten Aktivisten beginnen. Außerdem werden die Hilfsgüter in den Gaza-Streifen transportiert. …




taz.de

Große Empörung in Gaza

… Obschon die Schiffe den Hafen nicht erreicht haben, fühlen sich die vom Rest der Welt abgeschnittenen Menschen im Gazastreifen durch die Solidarität der europäischen Muslime und Friedensaktivisten in ihrer Hoffnung bestärkt und weniger allein. Fast alle Läden hielten ihre Rollläden verschlossen. Die Hamas ordnete aus Solidarität mit dem Hilfskonvoi den Streik an. ...

Foto: fr-online.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.06.2010 07:32.

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