„ein bisschen simpel“ - polis-Presseschau
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„ein bisschen simpel“ - polis-Presseschau
von polis am 10.12.2010 08:55
Presseschau vom 10.12.2010
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Der Schein des Anstosses
„ein bisschen simpel“
Die abfällige Bemerkung des luxemburgischen Ministerpräsidenten Junckers über Angela Merkel schlägt in Berlin unangenehm auf. Die Kanzlerin lässt vermelden, sie wäre „stinksauer“. Merkels strikte und umgehende Ablehnung zu Junckers Euro-Bonds Vorschlägen findet inzwischen auch Unterstützung aus Paris.

fr-online.de
Junckers Stich ins Wespennest
… Mit seiner heftigen Kritik am Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Euro-Krise hat der luxemburgische Premier und Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, die Debatte erheblich angeheizt. Aus Paris bekam Merkel gestern Unterstützung. Einen Tag vor den deutsch-französischen Konsultationen in Freiburg ließ Präsident Nicolas Sarkozy wissen, es gebe „keinen Anlass, über neue Vorschläge zu reden“; denn die EU habe sich gerade erst auf einen Krisenmechanismus geeinigt. …

faz.net
Auch Sarkozy gegen Euro-Anleihe
… Nach der Bundesregierung lehnt auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy den Vorschlag des Eurogruppenchefs Juncker für gemeinsame Euro-Anleihen zur Lösung der aktuellen Schuldenkrise ab. SPD-Fraktionschef Steinmeier sieht ebenfalls „keine Chance“ für eine solche Anleihe. …

spiegel.de
Juncker wirft Merkel simples Denken vor
… Selten hat der luxemburgische Ministerpräsident eine deutsche Regierung so scharf kritisiert. Jean-Claude Juncker wirft der Kanzlerin eine "uneuropäische Art" und "simples Denken" vor. Merkel kritisiere seine Idee einer europäischen Anleihe, ohne sie wirklich verstanden zu haben. …

sueddeutesche.de
Viel Eitelkeit, wenig Psychologie
… Auf der nach unten offenen Stimmungsskala hat die Europäische Union mit dem zänkischen Schlagabtausch zwischen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem luxemburgischen Regierungschef Jean-Claude Juncker über EU-Anleihen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Das wäre nicht weiter schlimm, würde nicht gerade der Rest der Welt sehr genau zuschauen. Die großen Mächte und die Börsen fragen sich, ob man den Europäern zutrauen kann, den Euro politisch selbstbewusst und - finanztechnisch betrachtet - mit ruhiger Hand durch die Klippen der Krise zu steuern. Der verstörende Eindruck ist, dass sie es wohl eher nicht können. ...
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de


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