Drei Frauen - polis-Presseschau
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Drei Frauen - polis-Presseschau
von redaktion am 08.10.2011 09:50
Presseschau vom 08.10.2011
Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Gbowee, Tawakkul Karman
Drei Frauen
Den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten drei Frauen zu gleichen Teilen. Ellen ÂJohnson-Sirleaf, erste gewählte Präsidentin eines afrikanischen Staates aus Liberia, die Menschenrechtlerin Leymah Gbowee ebenfalls aus Liberia sowie Tawakkul aus dem Jemen. Die drei Frauen setzen sich jeweils für mehr Rechte und Gerechtigkeit für Frauen unter jeweils sehr unterschiedlichen Voraussetzungen ein. Das Nobelpreiskomitee in Oslo ehrt damit weltweit das Engagement für all diejenigen, die sich gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen sowie Kriegsverbrechen starkgemacht haben.
fr-online.de
Drei Frauen bekommen den Friedensnobelpreis
... Drei Frauen der Demokratiebewegung in Afrika und der arabischen Welt erhalten den Friedensnobelpreis. Es sind die liberianische Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, die Bürgerrechtlerin Leymah Roberta Gbowee, ebenfalls aus dem ehemaligen westafrikanischen Bürgerkriegsland Liberia, sowie Tawakkul Karman aus dem Jemen. Der Chef des Nobelpreis-Komitees, Thorbjørn Jagland, erklärte am Freitag in Oslo, die beiden Liberianerinnen hätten sich erfolgreich für die Beendigung des mehr als 13 Jahre wütenden Bürgerkriegs in ihrem Land eingesetzt. ...
faz.net
Friedensnobelpreis an drei Kämpferinnen für Frauenrechte
... Mit dem Friedensnobelpreis werden in diesem Jahr die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, deren Landsfrau Leymah Gbowee und die jemenitische Journalistin Tawakkul Karman ausgezeichnet. Mit ihr erhält auch eine Aktivistin der Arabellion die Auszeichnung. ...
spiegel.de
Die Schattenseiten der Strahlefrau
... Zwei afrikanische Frauen erhalten den Friedensnobelpreis, ein Signal für den Kontinent? Wohl kaum. Leymah Gbowee ist zu unbekannt - und Ellen Johnson-Sirleaf zu undurchsichtig. Die Präsidentin Liberias brachte ihrem Land Frieden, Straßen und Bildung, doch ihre Karriere hat auch düstere Kapitel. ...
taz.de
Danke, Oslo!
... Die beiden Liberianerinnen und die Jemenitin setzen sich mit ungeheurer Energie dafür ein, dass Frauen in Nachkriegsgesellschaften und in kriegsähnlichen Verhältnissen mehr Gehör finden. Und das unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen: Die eine ist ranghohe Politikerin, die zweite kämpft als Aktivistin für die Überwindung der Leiden, die der langjährige Krieg in ihrer Heimat hervorgerufen hat, die dritte mobilisiert in einem Land für Frauenrechte, in dem gerade jetzt die Waffen sprechen. Gemeinsam sind ihnen ihr Mut, ihre Klugheit und die Stärke, sich gegen die extrem gewalttätigen patriarchalen Verhältnisse in Liberia beziehungsweise Jemen aufzulehnen. ...
Foto: faz.net/dpa


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