Doppelt ist Spitze
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Doppelt ist Spitze
von redaktion am 27.01.2010 09:15
polis-ffd.de
Presseschau vom 27.01.2010

Zuflucht in der Quote: Die Linke macht die ostdeutsche Frau Gesine Lötzsch und den westdeutschen Mann Klaus Ernst zu ihrem Spitzenduo. Foto: sz.de/dpa
Doppelt ist Spitze
Zwei Vorsitzende, zwei Geschäftsführer und zwei Parteibildungsbeauftragte. Die Linke führt sich im Duett. Die designierten Vorsitzenden, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst sollen alle und jeden integrieren.

fr-online.de
Nur doppelt hält die Spitze
Doch, es gibt auch gute Nachrichten über Die Linke. Etwa diese: Auch künftig wird die Partei nur einen Schatzmeister beschäftigen. Dabei lässt sich über wenig mehr streiten als über Geld. Alle anderen relevanten Posten wird die von Lafontaine und zuletzt auch von manch anderen guten Geistern verlassene Partei nun fein säuberlich aufteilen: zwei Vorsitzende, zwei Bundesgeschäftsführer, zwei Parteibildungsbeauftragte …

taz.de
Dem Chaos zuvorgekommen
Egal wer in der Linkspartei am Dienstag etwas sagte, drei Worte kamen auf jeden Fall vor: Stabilität, Ausgleich, Integration. Fraktionschef Gregor Gysi stellte am Dienstag die potenziellen Nachfolger der Parteichefs Oskar Lafontaine und Lothar Bisky vor: die beiden stellvertretenden Fraktionschefs im Bundestag, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst. Ihm sei wichtig, dass jetzt "nicht Chaos herrsche", sagte Gysi. Und in der neuen Führungsriege könnten sich die Flügel der Partei "angemessen vertreten" fühlen. …

sueddeutsche.de
Kampf gegen das Scheitern
… Mit der doppelten Doppelspitze wird die Linke versuchen, die versäumte Einigung nachzuholen. Die neue Führungsarchitektur entspringt dabei dem verzweifelten Versuch, es nun allen Teilen der Partei recht zu machen. Zu gelingen scheint das nicht, das Murren hat schon begonnen. …

neues-deutschland.de
Die Kunst, es allen recht zu machen
… Der niedersächsische Landesvorsitzende Diether Dehm machte aus seiner Empörung über das offenbar als despektierlich empfundene Auftreten von Ost-Landesvorsitzenden in den Verhandlungen keinen Hehl. Gysi selbst räumte ein, dass erst sein persönlicher Einsatz die Bedenkenträger verstummen ließ, die den gern polarisierenden Klaus Ernst als Vorsitzenden für eine ungeeignete Besetzung hielten – aus den östlichen wie aus westlichen Landesverbänden, wie Gysi hervorhob. ...


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