Die SPD-Rente - polis Presseschau

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polis
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Die SPD-Rente - polis Presseschau

von polis am 19.08.2010 08:56




Presseschau vom 19.08.2010



Gewerkschaften kritisieren die Rente mit 67 schon länger,
jetzt kommt auch die SPD ins Grübeln.


Die SPD-Rente

Wie schafft es die SPD ihre eigene Rentenreform zu reformieren? Mit einem Kompromiss, was sonst. Anstatt 2012 soll die stufenweise Anhebung des Renteneintrittalters erst drei oder fünf Jahre später beginnen.





fr-online

Die Reform der Reform

… „Die Anhebung des Rentenalters kann erst erfolgen, wenn ältere Arbeitnehmer auch wirklich eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben“, fordert Gabriel. Ein wichtiger Teil des Kompromisses dürfte daher sein, die stufenweise Verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht 2012, sondern erst 2015 oder 2017 starten zu lassen. Damit könnte Steinmeier leben. Wichtig für ihn ist, ob es gleichwohl bei der vollen Umsetzung der Reform im Jahr 2029 bleibt oder dieses Ziel verschoben oder sogar ganz gestrichen wird. …




faz.net

Zwischen alten Fronten

… Der nun konkretisierte Kompromiss sieht vor, den Beginn der Reform so lange auszusetzen, bis die Quote der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter zwischen 60 und 64 Jahren auf 50 Prozent gestiegen ist. Im Jahr 2015 soll sodann geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die stufenweise Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 bis zum Jahr 2029 geschaffen werden konnten. Ist dies nicht der Fall, was höchst wahrscheinlich ist, könnte der Beginn der Verlängerung der Lebensarbeitszeit abermals verschoben werden. Zudem will die SPD-Führung flexible Regelungen für besonders belastete Berufsgruppen einführen. …




spiegel.de

SPD verzettelt sich im Renten-Streit

… Die SPD-Spitze ist sich im Streit um die Rente mit 67 inzwischen weitgehend einig. Ob der Kompromiss den Rest der Partei befriedigt, muss sich erst zeigen - der linke Flügel macht mobil gegen die ungeliebte Reform. Am Wochenende soll eine Lösung gefunden werden. …




taz.de

Kaum jemand arbeitet bis zuletzt

… Schon die Rente ab 65, wie sie heute besteht, existiert nicht wirklich. Im Schnitt sind die Menschen 63 Jahre alt, wenn sie in Rente gehen. Das bringt Abschläge mit sich. Fast die Hälfte aller Menschen, die 2008 in Rente gingen, mussten monatlich auf 115 Euro Rente verzichten. Diese Abschläge summieren sich während der durchschnittlichen Dauer einer Rentenphase auf immerhin 25.000 Euro. ...

Foto: fr-online.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.08.2010 08:59.

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