Die Katastrophe - polis-Presseschau

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Die Katastrophe - polis-Presseschau

von polis am 04.05.2010 08:49




Presseschau vom 04.05.2010



Ölbarriere im US-Bundesstaat Louisiana: 800.000 Liter Rohöl laufen pro Tag aus


Die Katastrophe

Die Explosion und der Untergang der Bohrplattform „Deepwater Horizon“ droht zur größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA zu werden. BP wird zahlen. Doch die Risikoölsuche und -förderung wird weltweit fortfahren.





faz.net

BP will Kosten der Katastrophe übernehmen

Angesichts der Ölpest im Golf von Mexiko hat der Energiekonzern BP die Übernahme der Kosten in Verbindung mit dem Unfall angekündigt. BP werde „alle nötigen und angemessenen Kosten für die Reinigung“ übernehmen, heißt es in einer Mitteilung auf einer eigens eingerichteten Internetseite. Der Konzern, der die am 20. April explodierte Bohrinsel „Deepwater Horizon“ betrieb, hatte das Ausmaß der Katastrophe anfangs offenbar völlig unterschätzt. Aus einer Risikoanalyse des Konzerns geht hervor, dass das Unternehmen die Möglichkeit eines Unglücks mit verheerenden Wirkungen heruntergespielt habe. …




spiegel.de

Rettende Bohrung dauert noch 90 Tage

… Aus der Quelle fließen täglich etwa 800.000 Liter Rohöl ins Meer. Der dadurch entstandene Ölteppich bedroht mehrere am Golf liegende US-Bundesstaaten. Der Öl-Multi BP, der Anteilseigner der gesunkenen "Deepwater Horizon" war, erwägt die Entlastungsbohrung. Außerdem entwickelte der Konzern ein System, mit dem das aus der Bohrinsel ins Meer fließende Öl unter Wasser aufgefangen und von dort in einen Tanker geleitet werden solle. Am Wochenende kann das System vor Ort eingesetzt werden, erklärte BP-Chef Tony Hayward. …




taz.de

Im Rausch der Tiefe

Mag die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko BP noch so teuer zu stehen kommen, werden BP und die übrigen Ölkonzerne die technisch aufwendige und risikoreiche Ölförderung aus der Tiefsee nicht aufgeben. Denn sie lohnt sich, jedenfalls solange der Ölpreis hoch ist und kostenträchtige Unfälle wie der aktuelle die Ausnahme bleiben.
Denn der Ölbedarf der Welt wird weiter steigen. Etwa 85 Millionen Fass - mit jeweils 159 Liter Inhalt - sind es derzeit. Bis zum Jahr 2030 könnten es 105 Fass sein und damit 40 Prozent mehr, schätzt die Internationale Energieagentur (IEA). Zugleich sinken die Vorkommen in den bereits erschlossenen Ölfeldern. …




sueddeutsche.de

''BP wird die Rechnung begleichen''

US-Präsident Barack Obama befürchtet das Schlimmste für den von der Ölpest bedrohten Golf von Mexiko. Bei einem Besuch in der Katastrophenregion sagte er am Sonntag, die Regierung werde tun, "was immer und wie lange nötig ist, um diese Krise zu beenden". Den britischen Konzern BP nahm er in die Pflicht, für die Schäden vollständig aufzukommen. Bei seinem Aufenthalt im Bundesstaat Louisiana bezeichnete Obama den Ölteppich als "womöglich beispiellose Umweltkatastrophe". Zugleich verteidigte er das Krisenmanagement der Regierung in Washington. …

Foto: spiegel.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.05.2010 08:50.

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