Die Karawane zieht weiter - polis-Presseschau

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Die Karawane zieht weiter - polis-Presseschau

von redaktion am 03.03.2011 08:51




Presseschau vom 03.03.2011



Noch-Innenminister Thomas de Maizière (CDU) wird heute als Verteidigungsminister
vereidigt und damit Nachfolger von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).


Die Karawane zieht weiter

Mit einer Kabinettsumbildung will Bundeskanzlerin Merkel den Abgang zu ­Guttenbergs kompensieren. Der Innenminister, de Maizière , wechselt ins Verteidigungsministerium, der CSU-Politiker Friedrich wird dessen Nachfolger im Innenministerium. Die Kanzlerin selbst schaltet auf Normalbetrieb.





Fr-online.de

Guttenbergs Nachfolger de Maizière: Die Kanzlerin und der Gegenentwurf

… Es ist 15.03 Uhr am Mittwochnachmittag, als Merkel verkündet, dass Thomas de Maizière (CDU) neuer Verteidigungsminister wird. Und dass Hans-Peter Friedrich, bislang Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, De Maizière als Innenminister beerbt. „Das ist richtig, gut und hilfreich“, sagt die Kanzlerin und lächelt wieder, als brauche es dieses Lächeln, um ihrer Aussage ein wenig mehr Gehalt zu verleihen. …




faz.net

„Öffentlich in den Rücken gefallen“

Zwei Tage nach dem Rücktritt von Guttenberg hat der CSU-Vorsitzende Seehofer Bundestagspräsident Lammert und Bildungsministerin Annette Schavan scharf kritisiert. Die beiden CDU-Politiker seien dem Verteidigungsminister in den Rücken gefallen, das werde ein Nachspiel haben. …




spiegel.de

Plötzlich Minister

Nur wenigen Deutschen ist der bisherige CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich ein Begriff, nun soll er für ihre Sicherheit sorgen. So viel ist klar: Der zurückhaltende Politiker wird das Amt des Innenministers anders interpretieren als mancher Hardliner unter seinen Vorgängern.




taz.de

Die doppelte Kanzlerin

… Die Kanzlerin tritt am Mittwoch um 15 Uhr im Kanzleramt recht entspannt vor die Presse. Die Berufung der beiden Minister zeige "schnelle Handlungsfähigkeit", sagt sie selbstzufrieden. An Friedrich schätze sie dessen Orientierung auf die Sache. Sie versucht so den Eindruck zu zerstreuen, die Besetzung sei als Rechtsschwenk zu deuten. An de Maizière lobt sie dessen "brillante Intelligenz" und dass er "Politik auf der Grundlage fester Werte betreibt". Das mag ein erster kleiner Seitenhieb auf Guttenberg sein. ...

Foto: fr-onine.de/afp

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