Der Protest geht weiter - polis-Presseschau
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Der Protest geht weiter - polis-Presseschau
von redaktion am 28.01.2011 09:25
Presseschau vom 28.01.2011

El Baradei bei seiner Ankunft in Ägypten.
Der Protest geht weiter
Für den heutigen Freitag werden in Ägypten weitere Massendemonstrationen gegen das herrschende Regime erwartet. Trotz Drohungen der Regierung, Ausgangssperren und Internet-Abschaltungen werden sich die Demonstranten nach dem Freitagsgebet formieren. Der ägyptische Nobelpreisträger Mohamed El Baradei ist inzwischen in Ägypten eingetroffen und unterstützt die Proteste.

fr-online.de
El Baradei bietet sich als Alternative an
… Die Unruhen in Ägypten gehen weiter: In mehreren Städten kam es zu blutigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Zu den Demonstrationen hat sich jetzt erstmals auch Friedensnobelpreisträger Mohammad el Baradei angekündigt. Vor Journalisten erklärte er sich bereit, eine eventuelle Übergangsregierung zu führen. …

faz.net
Regierung schränkt Internet massiv ein
… Im Vorfeld der sich abzeichnenden Demonstrationen gegen die Regierung von Präsident Husni Mubarak ist das Internet in Teilen des Landes massiv gestört worden. Wie der amerikanische Nachrichtensender CNN unter Berufung auf Webdienste, die das Funktionieren des Internets überprüfen, berichtete, waren die Server des Hauptanbieters in Ägypten am Freitagmorgen nicht erreichbar. Auch die Server für Webseiten der ägyptischen Regierung und der amerikanischen Botschaft in Kairo waren offenkundig unterbrochen. Auch Textnachrichten konnten nicht mehr mit Blackberry versendet werden. Webseiten wie Twitter, Facebook und der Email-Dienst von Google waren vollständig blockiert. …

spiegel.de
Mubaraks Widersacher mischt sich ein
Er ist Friedensnobelpreisträger, Demokrat, Hoffnungsträger für viele - nun ist er zurück in Ägypten. Mohammed ElBaradei ist am Abend in Kairo eingetroffen und will sich an die Spitze der Protestbewegung setzen. Die erste Machtprobe plant er schon für Freitag. …

taz.de
Viele Festnahmen, Internet gekappt
… Die Regierung hatte angekündigt, am Freitag würden keine Proteste geduldet. Jedoch seien Menschen in Kairo von Tür zu Tür gegangen, um ihre Mitbürger zur Teilnahme zu ermutigen. Die Opposition rief für Freitag zu Massenkundgebungen in Kairo und anderen Städten auf. Mehrere Gruppen forderten die Bürger auf, nach dem Freitagsgebet von den Moscheen aus loszumarschieren. Auch die Christen sollten nach dem Kirchgang auf die Straße gehen. Sicherheitskräfte sollen für Freitagmittag Gebete in den meisten Moscheen im Zentrum von Kairo sowie in größeren Moscheen im Land verboten haben, um Versammlungen von Demonstranten zu verhindern, berichtete die Website Akher al-Akhbar. ...
Foto: spiegel.de/afp


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