Der Beutelschneider - polis-Presseschau

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Der Beutelschneider - polis-Presseschau

von redaktion am 23.09.2010 08:23




Presseschau vom 23.09.2010



In einem Punkt hatte Herr Rösler Recht: "Ich glaube, ich kann für keine
der beschlossenen Maßnahmen Applaus erwarten."


Der Beutelschneider

Philipp Rösler, Bundesgesundheitsminister, ist zufrieden. Seine Gesundheitsreform steht und wird Gesetz. Arbeitgeber, Ärzte und Pharmaindustrie werden geschont. Künftige Kostensteigerungen tragen alleine die Versicherten. Das deutsche Gesundheitssystem ist entsolidarisiert.





fr-online.de

Auf dem Rücken der Patienten

Nicht nur, dass Minister Rösler kein Problem des Gesundheitswesens löst. Er schafft neue und verschärft alte, indem er alle Kostensteigerungen auf die Versicherten abwälzt. …




faz.net

Vor allem teuer

… Es ist nicht so, dass künftig nur noch der Versicherte belastet und der Arbeitgeber freigestellt wird. Vielmehr sollen nach einer kräftigen Erhöhung von Beginn des kommenden Jahres an die Beitragssätze von Arbeitnehmern und Arbeitgebern eingefroren werden (mal sehen, wie lange). Weiter steigende Kosten im Gesundheitswesen führen künftig also zu höheren Zusatzbeiträgen, weshalb der Eindruck der meisten Beitragszahler verständlich ist, die Kopfpauschale sei nur ein weiteres Instrument zum Abkassieren. …




spiegel.de

SPD will Gesundheitsreform kippen

Für die SPD ist die Gesundheitsreform ein "eiskaltes Sparpaket" von Minister Rösler. Im Falle eines Wahlsieges werde das Vorhaben komplett rückgängig gemacht, versprechen die Sozialdemokraten an. Kritik an dem Projekt der Koalition kommt auch von der CSU. …




taz.de

Ein bombiges Gesetz

… Die nun beschlossene Gesundheitsreform ähnelt einem Paket, aus dem ein leises Ticken dringt. Alle Umstehenden, Wirtschafts- wie Versichertenvertreter, fürchten eine Bombe. Doch niemand weiß, ob und wann der Sprengsatz explodiert und wie stark die Zerstörungen sein werden.
Kommen wird die Ausweitung der Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, die künftig bis zu zwei Prozent des Bruttoeinkommens betragen dürfen. Das heißt: Kostensteigerungen im Gesundheitssystem werden allein die Kassenmitglieder schultern müssen, Arbeitgeber sind davon entlastet. ...

Foto: taz.de/dpa

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