Der Abgang des Guido W. - polis-Presseschau

[ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Neueste Beiträge zuerst ]


redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Der Abgang des Guido W. - polis-Presseschau

von redaktion am 04.04.2011 08:32




Presseschau vom 04.04.2011



Es ist einsam um ihn geworden: Guido Westerwelle.


Der Abgang des Guido W.

Gestern Abend, um 18.02, erklärt der Vorsitzende der FDP, Guido Westerwelle, dass er nicht wieder für den Vorsitz der Partei kandidieren wird. Er zieht damit die persönliche Konsequenz für den aktuellen Niedergang der Liberalen bei Wahlen und Umfragen. Kein freiwilliger Rückzug - der Druck der Basis und aus der zweiten Reihe wurde zu groß.





fr-online.de

Ende der Guido-Show

… Die Entscheidung sei ihm einerseits sehr schwer gefallen, weil er „mit viel Herzblut“ zehn Jahre lang FDP-Chef gewesen sei, sagt Westerwelle. Andererseits falle ihm dieser Schritt aber auch leicht, weil es „eine ganze Reihe von jüngeren Persönlichkeiten“ gebe, die bereit seien, die Führung der FDP zu übernehmen. Namen nennt er allerdings nicht. …




faz.net

Der Stürzende

… Wie gering Westerwelles Spielraum war, bemerkte man an der nicht enden wollenden Interview-Kette des höchsten, hohen und mittleren Partei-Establishments. Rösler forderte von morgens („Bild am Sonntag“) bis abends (ARD, Bericht aus Berlin), es komme darauf an, „verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Daran müssen wir gemeinsam zum Wohl der Partei arbeiten“. Bahr sagte: „Am Montag tagt die Führung. Da erwartet die Partei einen geordneten Prozess.“ …




spiegel.de

Westerwelles Abgang eröffnet Röslers Machtkampf

… Denn Rösler, so war aus FDP-Kreisen zu hören, ist gewillt, jetzt auch den zweiten Schritt zu gehen und mit dem Parteivorsitz auch das Bundeswirtschaftsministerium zu übernehmen. Der Grund: Für einen künftigen FDP-Chef ist das Wirtschaftressort das Amt, auf dem sich ein Liberaler profilieren kann. Rösler wäre dazu prädestiniert. Als Wirtschaftsminister in Niedersachsen hat er vor seinem Wechsel auf diesem Feld Erfahrungen gesammelt. …




taz.de

Der Anti-Grüne

… Wie wurde aus dem strahlenden Sieger, dem am Wahlabend im September 2009 tausend Anhänger "Guido, Guido!" entgegenriefen, in rasend kurzer Zeit ein Mann, den seine Partei lieber heute als morgen entsorgen will? Vordergründig betrachtet scheinen die Gründe für Westerwelles Scheitern klar: Das Steuersenkungsversprechen, mit dem der Wahlkämpfer 2009 so viele Unzufriedene zum Kreuzchen für die FDP bewegte, konnte er nie einlösen. Es ist zerstoben an der Weltfinanz- und Wirtschaftskrise, deren Folgen für den Bundeshaushalt Westerwelle partout nicht erkennen wollte. ...

Foto: taz.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.04.2011 08:35.

« zurück zum Forum