Das System Guantanamo - polis-Presseschau

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Das System Guantanamo - polis-Presseschau

von redaktion am 26.04.2011 09:21




Presseschau vom 26.04.2011



Längst verlassen, aber unvergessen: Camp X-Ray im Januar 2002


Das System Guantanamo

Willkür, Misshandlungen und viele Unschuldige. WikiLeaks veröffentlicht mittels geheimer Dokumente Interna aus Guantanamo. Demzufolge wurden dort von 2002 bis 2008 nur einige Dutzend ernsthaft Terrorverdächtige inhaftiert. Der Rest sind Mitläufer und ein Drittel gar Unschuldige. Die US-Regierung nennt die Veröffentlichungen "bedauerlich".





fr-online.de

Die Willkür von Guantánamo

... Die Enthüllungs-Plattform Wikileaks hat Hunderte Geheimdokumente über das US-Gefangenenlager Guantánamo Bay veröffentlicht, die zeigen, auf welch fragwürdiger Grundlage viele Häftlinge in dem umstrittenen Lager festgehalten wurden. Bei den „Gitmo Files“ handelt es sich um Häftlingsakten aus den Jahren 2002 bis 2008. Wikileaks will insgesamt 758 detaillierte Karteien veröffentlichen. ...




faz.net

Gefangenendossiers aus Guantánamo veröffentlicht

... Die veröffentlichten Dokumente widerlegen die Einschätzung des früheren Lagerkommandanten, wonach die ersten Gefangenen „die schlimmsten der Schlimmsten“ gewesen seien. Bisher wurden acht der ersten 20 Gefangenen entlassen, der erste kam schon nach neun Monaten wieder frei. Auch die Kategorisierung der „Schmutzigen Dreißig“ unter den ersten 300 Inhaftierten von „Camp X-Ray“ erwies sich als falsch: ...




spiegel.de

Wie al-Qaida Heathrow in die Luft sprengen wollte

Sie waren die Masterminds des 11. September 2001 - und danach schmiedeten Ramzi Binalshibh und Chalid Scheich Mohammed erfolgsbeschwingt und energisch neue Anschlagspläne, am liebsten wieder mit Flugzeugen. Dies zeigen ihre geheimen Verhöre. Ein Terrorziel war der Londoner Flughafen Heathrow. ...




sueddeutsche.de

Schlaglicht auf Bushs Schattenknast

... Der Grundtenor der in der vergangenen Nacht veröffentlichten Dokumente: Die US-Regierung verließ sich unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush in ihrem "Krieg gegen den Terrorismus" häufig auf Spekulationen; sie ließ jahrelang Unschuldige einsperren; selbst Freilassungen waren häufig eine Frage von Willkür. Zu diesem Schluss kommen renommierte Medien wie der britische Guardian und die New York Times, die die Dokumente vorab analysieren konnten. ...

Foto: faz.net/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.04.2011 09:41.

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