Chaos in Minsk - polis-Presseschau

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Chaos in Minsk - polis-Presseschau

von polis am 21.12.2010 08:49




Presseschau vom 21.12.2010



Prosteste in Minsk: Auch aus dem Ausland ebbt die Kritik an der Wahl nicht ab


Chaos in Minsk

Der Diktator lässt schlagen. Mit brutalen Mitteln geht die weißrussische Polizei gegen Demonstranten vor. Nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses, 80 Prozent für Lukaschenko, kommt es zu heftigen Ausschreitungen. Die USA wollen die Wahl nicht anerkennen.




fr-online.de

Schläge gegen die Hoffnung

… Um acht Uhr am Wahlabend hatte die Opposition auf den Oktoberplatz geladen, auf dem der alte Schriftzug leuchtet: „Die Heldentat des Volkes soll ewig leben!“ Aber schon vorher beginnt die Eskalation. Wladimir Nekljajew hat den Platz gar nicht mehr erreicht. Auf dem Weg zum Oktoberplatz stoppt ihn die Verkehrspolizei. Dann wirft eine Horde unbekannter Schläger Feuerwerkskörper und verprügelt die Anhänger. Nekljajew kommt bewusstlos ins Krankenhaus. Die Menge auf dem Oktoberplatz, an die 10000 Menschen, erfährt es von den Rednern. …




faz.net

Provokationen in Minsk

… Noch schneller und noch brutaler als nach der Präsidentenwahl im März 2006 hatte Lukaschenka die Proteste der Opposition gegen die Wahlfälschungen beenden lassen. Wenigstens sechs der sieben Oppositionskandidaten, die gegen Lukaschenka angetreten waren und am Sonntagabend in Minsk die Proteste angeführt hatten, waren am Tag nach der Schlacht nicht mehr auf freiem Fuß, sondern in Untersuchungsgefängnissen der Miliz oder des KGB. …




spiegel.de

USA erkennen Wahlergebnis nicht an

… Die USA haben die Umstände der Wiederwahl des autoritären Staatschefs Alexander Lukaschenko in Weißrussland scharf kritisiert. Das Weiße Haus in Washington machte in einer Mitteilung klar, das von der Wahlkommission in Minsk bekanntgegebene Resultat der Präsidentenwahl nicht als rechtmäßig anzuerkennen. …




taz.de

Ein Land in Aufruhr

… Weißrussland stehen weitere vier Jahre autokratischer Herrschaft unter Staatspräsident Alexander Lukaschenko bevor. Am Sonntag erreichte "der letzte Diktator Europas" zumindest nach offiziellen Angaben der Zentralen Wahlkommission 79,67 Prozent der Stimmen und verschaffte sich so seine vierte Amtszeit. Die übrigen neun Konkurrenten landeten allesamt im einstelligen Bereich. ...

Foto: spiegel.de/AP

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