Chancengleichheit: Fehlanzeige!

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polis
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Chancengleichheit: Fehlanzeige!

von polis am 08.12.2010 09:15




Presseschau vom 08.12.2010



Die neue Pisa-Studie ist da


Chancengleichheit: Fehlanzeige!

Die neue Pisa-Studie zeigt, dass sich deutsche Schüler tapfer ins Mittelfeld vorgekämpft haben. Die Bildungsministerin ist entzückt und ignoriert den Spitzenplatz in Sachen Ungleichheiten von Bildungschancen. Das System bleibt nach wie vor ungerecht und benachteiligt sozial Schwache.





fr-online.de

Pisa-Studie: Deutschland ist endlich Mittelmaß

… Insgesamt betrachtet rücken Deutschlands Schüler im internationalen Vergleich weiter nach vorne, reichen aber längst nicht an die Spitzenreiter Finnland, Kanada, Korea sowie Shanghai und Hongkong heran. Mit ihren Leseleistungen gelangten die deutschen 15-Jährigen auf Platz 16 unter 34 OECD-Staaten. Damit liegt das Land im Mittelfeld. In Mathematik und Naturwissenschaften schneidet Deutschland sogar besser ab als der Durchschnitt. Kritik äußerte die OECD aber erneut an ungleich verteilten Bildungschancen. …




spiegel.de

Baustau in der Bildungsrepublik

Gesamtnote: befriedigend - mehr ist für Deutschlands Schulsystem nicht drin. Die neue Pisa-Studie zeigt zwar Verbesserungen, doch zu viel liegt noch immer im Argen. Experten analysieren die größten Probleme und erklären, was sich ändern muss. …




taz.de

Leicht verbessert im Mittelmaß

… In der aktuellen Studie wird erstmals ein Zusammenhang zwischen Schulsystem und Leseleistung hergestellt. Demnach sind integrative Schulsysteme sowohl gerechter als auch erfolgreicher. In der Studie heißt es weiter: "In Ländern mit verschiedenen Bildungszweigen zeigt sich: Je früher die erste Aufteilung auf die jeweiligen Zweige erfolgt, desto größer sind bei den 15-jährigen die Leistungs- unterschiede nach sozio-ökonomischem Hintergrund." Die Gesamtleistung steigt deswegen jedoch nicht. …




sueddeutsche.de

Auf dem Weg ins Pisa-Glück

… Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass sich die Bauherren - also die Kultusminister - in der Planung mitunter ziemlich verzetteln. Sie fangen etwas an, lassen es dann aber halbfertig liegen. So ist es beispielsweise mit den Ganztagsschulen, denen oft das pädagogische Personal, die Gebäude und die Ressourcen fehlen, um wirklich ein gutes Programm bis in den Nachmittag anbieten zu können. Und so ist es bei der Ausbildung der Lehrer, bei der es ein Durcheinander gibt, zu dem der Föderalismus ebenso beiträgt wie das neue Studiensystem mit Bachelor und Master. Auch beim geplanten Bildungspaket für die Kinder von Hartz-IV-Empfängern erschrickt man, wenn man genau nachschaut. Es ist ja gut, wenn Schüler aus ärmeren Familien besser gefördert werden sollen. Ob dafür aber die Jobcenter die richtigen Ansprechpartner sind und man erst eine riesige Bürokratie schaffen muss? ...

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.12.2010 09:16.

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