Berlin im Zeichen des Papstes - polis-Presseschau
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Berlin im Zeichen des Papstes - polis-Presseschau
von redaktion am 23.09.2011 06:43
Presseschau vom 23.09.2011
Sagt was er zu sagen hat: Papst Benedikt XVI.
Berlin im Zeichen des Papstes
Da ist er nun. Der Papst. Gelandet, mitten im heidnischen Berlin. Die Repräsentanten des deutschen Staates empfangen ihn mit allerhöchsten protokollarischen Ehren. Inclusive 21 Salutschüssen am Flughafen. Ehre, wem Ehre gebührt? Seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag bleiben viele Abgeordnete fern. Parallel dazu demonstrieren Tausende auf dem Potsdamer Platz gegen den Papst und seine Kirche. Der Besuch wird mit größter Aufmerksamkeit begleitet. Von Anhängern, wie von Gegnern.
faz.net
„Keine Macht den Dogmen"
... Drinnen, im Bundestag, hält der Papst eine anspruchsvolle Grundsatzrede, draußen, auf dem Potsdamer Platz, sind die Botschaften auf den Plakaten eher einfach: „Kondom statt Petersdom" ist da zu lesen oder das Motto der Demonstration „Keine Macht den Dogmen", das in seiner optischen Aufmachung auf Schildern an einem Truck an den Spruch „Keine Macht den Drogen" erinnert. Drinnen geht es um den Glauben an einen Schöpfergott und dessen inneren Zusammenhang mit der Idee der Würde aller Menschen und ihrer Verantwortung. ...
spiegel.de
Der Überraschungsgast
... Mahnende Worte, ironische Momente: Bei seinem Auftritt im Bundestag erntet Papst Benedikt XVI. Anerkennung von allen Seiten. Er redet den Politikern ins Gewissen und erfreut seine Kritiker von den Grünen mit einem Lob. Bei diesem Papst darf sogar gelacht werden ...
taz.de
Der Mann in Weiß
... Draußen vor dem Bundestag wehen die weiß-gelben Fahnen des Vatikans. Drinnen tritt ein kleiner alter Mann in weißer Soutane und roten Schuhen ans Rednerpult. Er räuspert sich und sagt, es sei ihm "eine Ehre und Freude, vor diesem Hohen Haus zu sprechen", dem er "einige Gedanken über die Grundlagen des freiheitlichen Rechtsstaats vorlegen" wolle. Nun denn. ...
sueddeutsche.de
Der Glaube versetzt - in Rage
... Die Kraft der Kirche zeigt sich darin, wie vehement viele Deutsche den Papst ablehnen. Doch die Abgeordneten, die sich geweigert haben, Benedikt XVI. im Bundestag zuzuhören, haben ihm nur noch mehr Aufmerksamkeit eingebracht. Er hat sie verdient, weil er eine große und menschliche Rede gehalten hat - in der er sich zu den Grund- und Menschenrechten bekennt. Wenn es dem Papst damit ernst ist, müsste das für die Kirche selbst spektakuläre Folgen haben. ...
Foto: taz.de/dpa


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