Ausgang: Offen - polis-Presseschau
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Ausgang: Offen - polis-Presseschau
von redaktion am 15.06.2010 09:05
Presseschau vom 15.06.2010

Schloß Belleveu im Berliner Tiergarten. Wer darf einziehen?
Ausgang: Offen
Das Ergebnis der am 30.06.2010 stattfindenden Bundespräsidentenwahl ist offen. Der Frontverlauf zwischen den Kandidaten verschwimmt zusehens. Die Bedeutung der Wahl, über das Amt hinaus, nimmt zu.

Spiegel.de
Linke Front gegen Gauck bröckelt
Nicht wählbar findet die Linken-Spitze den rot-grünen Präsidentschaftskandidaten Gauck - aber in der Partei gärt es. Immer mehr Genossen fordern, zumindest in einem möglichen dritten Wahlgang doch für ihn zu stimmen: Weil dies das Ende der Bundesregierung bedeuten könnte. …

welt.de
CDU-Politikerin Lengsfeld wirbt für Gauck
… Die frühere Bürgerrechtlerin und CDU-Politikerin Vera Lengsfeld wirbt in ihrer Partei für den Bundespräsidentenkandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck. Sie kenne sehr viele Mitglieder der CDU, die in Gauck einen der ihren sähen, sagte Lengsfeld der „Thüringer Allgemeine“ weiter.
„Er verkörpert die Sehnsucht vieler Deutscher nach Beendigung machtpolitischer Spielchen.“ Der Bundespräsidenten sei „Repräsentant aller Deutschen, egal welcher Partei sie angehören oder mit welcher sie sympathisieren“, so Lengsfeld. „Genau das ist Joachim Gauck.“ …

sueddeutsche.de
Von Großburgwedel in die deutschen Lande
… Christian Wulff will in den zwei Wochen vor der Wahl alles versuchen. Jeden Wahlmann, jede Wahlfrau der Liberal-Konservativen will der Präsidentschafts-Kandidat von Union und FDP besuchen, wirklich jeden. Der niedersächsische Ministerpräsident will nicht gegen Joachim Gauck scheitern, den Konservativen, den die Opposition aus SPD und Grüne aufgestellt hat. …

neues-deutschland.de
Gauck spaltet und vereint in Sachsen
… n Berlin buhlt die Union noch um die Treue der FDP, in Sachsen haben die Liberalen dem Koalitionspartner bereits einen Korb gegeben: Sie norden ihre Wahlleute bei der Bundespräsidentenwahl nicht auf den CDU-Bewerber Christian Wulff ein, sondern stellen ihnen die Entscheidung frei. Zudem lässt man wissen, dass es in der Partei eine »Ã¼berwältigende Mehrheit« für den von SPD und Grünen aufgestellten Ost-Bürgerrechtler gebe. Die Wahl sei eine »Gewissensentscheidung«, die nicht durch »parteitaktische Erwägungen und die Stimmung des Moments« beeinflusst werden solle, sagt Landeschef Holger Zastrow. ...
Foto: bbsr.bund.de


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