Aus dem Gebüsch - polis-Presseschau
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Aus dem Gebüsch - polis-Presseschau
von redaktion am 01.06.2011 09:10
Presseschau vom 01.06.2011

Er will Milliarden: Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns E.on.
Aus dem Gebüsch
Sie kommen schneller aus dem Gebüsch als erwartet. Als erster der vier Energiemonopolisten will E.on die Bundesregierung verklagen. Das Unternehmen versucht, durch die Energiewende verursachte, Vermögensschäden in Milliardenhöhe geltend machen. Gegen die Beibehaltung der Brennelementesteuer drohen sie ebenfalls zu klagen. Derweil wird auch seitens der Opposition die Kritik an der Umsetzung des schwarz-gelben Ausstiegsszenariums lauter.

fr-online.de
Eon verlangt Milliarden für Atomausstieg
... Der größte deutsche Energiekonzern Eon verlangt von der Regierung Milliarden Euro Schadenersatz für den Ausstieg aus der Atomkraft und klagt gegen die Brennelementesteuer. Eon erwarte „natürlich den gebotenen Ausgleich für den mit diesen Entscheidungen verbundenen Vermögensschaden in Milliardenhöhe“, hieß es in einer Mitteilung. ...

faz.net
Eon klagt gegen Brennelementesteuer
... Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) verteidigte dagegen das Festhalten an der Steuer. „Die Gesetzesbegründung zur Brennstoffsteuer bezieht sich ausdrücklich nicht auf das Thema Laufzeitverlängerung“, sagte er dieser Zeitung. „Ich halte es für gerechtfertigt, dass man bei dieser Steuer bleibt. Womöglich wird die Energiewende zu moderat höheren Kosten für die Bürger und die Wirtschaft führen. ...

spiegel.de
E.on klagt gegen Brennelemente-Steuer
... Das Unternehmen betonte, es habe die Steuer schon in Verbindung mit der Laufzeitverlängerung aus verfassungs- und europarechtlichen Gründen für rechtswidrig gehalten. Sie sei zudem kontraproduktiv, "weil sie Milliardensummen abschöpft, die nicht mehr für Investitionen in den Umbau des Energiesystems zur Verfügung stehen werden", hieß es in der Erklärung weiter. E.on erkenne aber den m ...

sueddeutsche.de
Die Bosse wollen Milliarden
Ein Konsens? Von wegen! Die großen Stromversorger legen sich mit Kanzlerin Merkel an und drohen wegen des Atomausstiegs mit Klage. RWE-Chef Großmann kritisiert "Experimente mit ungewissem Ausgang", Eon-Chef Theyssen fordert Milliarden als Ausgleich. Auch die Opposition murrt: Sie will Nachbesserungen und ein Ende der "Laufzeiten-Trickserei". ...
Foto: faz.net/dpa


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