Auf der Couch
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Auf der Couch
von polis am 13.11.2009 08:54
polis-ffd.de
Presseschau vom 13.11.2009

Alt und neu: Der designierte Parteichef Sigmar Gabriel (l.) im Gespräch mit Amtsinhaber Franz Müntefering. Im Hintergrund Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und die wohl zukünftige Generalsekretärin, Andrea Nahles. BIld: welt.de
Auf der Couch
Der SPD-Parteiteg in Dresden dient vor allem der Analyse und der Hoffnung auf Heilung. Wie krank der Patient wirklich ist und wie schnell er gesundet muss er alleine herausfinden. Nicht jedes Rezept hat Chancen beim Wähler eingelöst zu werden.

fr-online.de
Auf der Suche nach sich selbst
…..Mit dem Verlust von Mandaten sind viele Bundestagsbüros und Wahlkreisvertretungen verloren gegangen. Die SPD muss sich aus der Fläche zurückziehen. Der Apparat ist beschädigt, es wird Jahre dauern, die SPD wieder kampagnenfähig zu machen. Diese Schwächung ist umso schlimmer, als die Sozialdemokraten jetzt allerorten präsent sein müssten, weil die SPD zur norddeutschen Regionalpartei mit bundespolitischem Anspruch geschrumpft ist. In Bayern, in Baden-Württemberg, in Hessen, im Saarland, in Sachsen und in Thüringen ist sie längst nicht mehr Volkspartei. Damit darf sich die SPD nicht abfinden…..

spiegel.de
Steinmeier warnt SPD vor Abrechnung mit Müntefering
…..Unmittelbar vor dem Parteitag in Dresden hat Oppositionschef Frank-Walter Steinmeier die SPD eindringlich vor einer Abrechnung mit dem scheidenden Vorsitzenden Franz Müntefering gewarnt. "Nichts wäre ungerechter als eine Abrechnung mit ihm", sagte Steinmeier SPIEGEL ONLINE. "So darf eine Partei mit ihrer Geschichte, zu der immer auch Personen gehören, nicht umgehen." Müntefering habe sich immer für die SPD "zerrissen".
In der SPD wird die für Freitagmorgen vorgesehene Abschiedsrede Münteferings mit Spannung erwartet. Wie kein anderer steht der 69-Jährige für die vergangenen elf Regierungsjahre der Partei, mitsamt der umstrittenen Arbeitsmarkt- und Rentenreformen. Nach dem Debakel bei der Bundestagswahl war Franz Müntefering vorgeworfen worden, mit einem autoritären Führungsstil die Debattenkultur in der Partei erstickt zu haben und so eine Teilschuld für das schlechte Abschneiden zu tragen. Vom Zungenschlag seiner Rede dürfte abhängen, wie aufgewühlt die anschließende Debatte auf dem Parteitag verläuft. Am Abend ist die Wahl der neuen Führungsspitze um Sigmar Gabriel und Andrea Nahles vorgesehen….
Interview:.....

welt.de
Steinmeier fordert Neuanfang ohne Abrechnungen
…..Nach einer mehrstündigen Aussprache soll am Nachmittag der vormalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum neuen SPD-Vorsitzenden gewählt werden. Der pocht auf eine Analyse des Debakels bei der Bundestagswahl. „Es kommt darauf an, dass die SPD jetzt zwei Dinge macht: Dass sie sich darüber unterhält, wie es zu dieser schweren Niederlage gekommen ist, aber gleichzeitig auch einen neuen Antritt schafft“, sagte er am Donnerstagabend.
Müntefering selbst wird am Vormittag zu den 525 Delegierten sprechen und damit den Parteitag eröffnen. Der Rede gehört auch deshalb besondere Aufmerksamkeit, weil seine Wortwahl die Atmosphäre und den Tonfall für die weiteren Debatten maßgeblich prägen wird – und somit die Wahlergebnisse von Gabriel und der designierten Generalsekretärin Andrea Nahles beeinflussen könnte…..

sueddeutsche.de
In Sorge um die sieche Tante
Die Schwäche der Sozialdemokraten lässt auch die Konkurrenten nicht kalt. CSU, Grüne und Freie Wähler versammeln sich am Krankenbett. Die Diagnose: schwerer Sehfehler.
Gespräch mit CSU, FW und Grünen
Moderation: K. Auer und A. Ramelsberger


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