Atomkraft? Nein Danke - polis-Presseschau
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Neueste Beiträge zuerst ]
Atomkraft? Nein Danke - polis-Presseschau
von redaktion am 20.09.2010 08:15
Presseschau vom 20.09.2010

Nachwuchsarbeit mit Symbolwert. Dreißig Jahre Anti-Atomprotest und (noch) kein Ende.
Atomkraft? Nein Danke
Sie sind wieder da! 100.000 Menschen demonstrierten am Samstag in Berlin gegen eine lobbyistische Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung. Die alte neue Bewegung ist erstarkt und sie wächst und wächst.

fr-online.de
Die Bewegung ist wieder da
… Die 13-jährige Baro aus Berlin-Neukölln ist mit Mutter, Oma und Geschwistern da. Aus Dosen haben sie kleine Atommüllbehälter gebastelt, die wollen sie auf einem symbolischen Müllberg ablegen. „Ich bin alt, mir kann es ja eigentlich egal sein“, sagt Baros 71 Jahre alte Großmutter, „aber meine Enkel werden für die Atompolitik büßen müssen.“ Die 13-Jährige sagt: „Ich finde Atomenergie nicht richtig, weil es keine Lösung für die Sicherheit und den Müll gibt.“ Dass die Laufzeit der Meiler verlängert wurde, hat die ganze Familie empört. „Es ist eine Unverschämtheit, wie das durchgezogen wurde“, sagt Baros Mutter. …

faz.net
„Die Anti-Atom-Sonne scheint wieder“
… Unter lautstarkem Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung hat die große Anti-Atom-Demonstration in Berlin begonnen. Die Demonstration richtet sich besonders gegen den Plan der schwarz-gelben Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre zu verlängern. Unter dem Motto „Atomkraft: Schluss jetzt“ wollen die Menschen vom Hauptbahnhof aus durch die Innenstadt laufen und dann eine Menschenkette um Reichstag und Kanzleramt bilden. Die Abschlusskundgebung ist am Samstagnachmittag wieder am Bahnhof.
…

spiegel.de
"Jetzt entsteht etwas Neues"
… Auch Spitzenpolitiker der SPD und der Linken reihen sich ein: Sigmar Gabriel und Andrea Nahles, Gesine Lötzsch und Gregor Gysi schließen sich der Demo an, an der Spitze des Zuges tuckern Traktoren aus dem Wendland, dort liegt das Atommülllager Gorleben.
Im stürmischen Wind flattern alte "Atomkraft Nein Danke"-Sonnen aus den Achtzigern. Auf der Bühne spielen die alternden Protestrocker von "Bots". Aber: Die Atomgegner bekommen auch viel Zulauf von Bürgern, die sonst nicht auf die Straße gehen. …

taz.de
Im Zeichen der Sonne
… Die Demonstranten sind bunt gemischt. Bauern aus dem Wendland, die seit 30 Jahren gegen das geplante Endlager in Gorleben kämpfen, sind mit ihren Treckern aus Niedersachsen angerollt. Sie sind die Helden für viele der Menschen, die heute zum ersten Mal auf der Straße stehen, um gegen Atomkraft zu demonstrieren. Sie alle eint die Wut auf die Regierungspläne. ...
Foto: Frank Happel


Antworten