„Arbeitsmarktwunder“ basiert auf Billigjobs
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„Arbeitsmarktwunder“ basiert auf Billigjobs
von polis am 04.01.2011 11:30
„Arbeitsmarktwunder“ basiert auf Billigjobs

Zimmermann
Berlin (rdp). „Das Jahr 2010 war kein gutes Jahr, weder für Erwerbslose noch für Beschäftigte. Das sogenannte Wunder auf dem Arbeitsmarkt beruht auf dem Boom von Billigjobs wie Leiharbeit und Teilzeitarbeit. Das Normalarbeitsverhältnis - in Vollzeit und existenzsichernd entlohnt - wird immer mehr zum Auslaufmodell“, erklärt Sabine Zimmermann zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit. „Der sinkenden Arbeitslosigkeit steht eine steigende Zahl von Niedriglohnarbeitsplätzen gegenüber. Dieser Trend hat sich im letzten Jahr verstärkt. Die Leiharbeit hat im Vorjahresvergleich um über 32 Prozent zugenommen und eine neue Rekordhöhe erreicht, Teilzeitbeschäftigung stieg um vier Prozent. Die Zahl der Hartz IV-Aufstocker steigt kontinuierlich an. Die Bundesregierung muss endlich die Reißleine ziehen, um den endgültigen Crash des Arbeitsmarktes zu verhindern.“ Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:


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