Alles wird anders - polis-Presseschau

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Alles wird anders - polis-Presseschau

von redaktion am 20.01.2011 09:53




Presseschau vom 20.01.2011



Übergangspräsident Mebazaa: "Trennung von Staat und Partei"


Alles wird anders

Wieder geöffnete Geschäfte und Cafés signalisieren eine Rückkehr zur Normalität im Alltag der Tunesier. In seiner ersten Fernsehansprache verspricht der Interimspräsident ­Mebazaa einen vollständigen Bruch mit der Vergangenheit. Alle politischen Gefangenen wurden freigelassen. Mebazaa will nun das Land auf Neuwahlen vorbereiten.





faz.net

Unsicher, aber endlich frei

… Tagsüber werden in den Straßen von Tunis lautstarke Debatten geführt. Wenn es dunkel wird, rücken die Bürger aus, um ihr Viertel zu verteidigen. Die Nervosität der Menschen hat sich allmählich gelegt, doch die Unsicherheit über die Zukunft ist geblieben. …




spiegel.de

Interimspräsident beschwört Bruch mit Ben Alis Regime

… In Tunesien kehrt nach dem Chaos der vergangenen Tage langsam wieder Normalität ein. Der Chef der Übergangsregierung versprach in seiner ersten Ansprache an die Nation einen Neuanfang. "Ich verpflichte mich persönlich, dass die Übergangsregierung einen totalen Bruch mit der Vergangenheit vollzieht", sagte Präsident Foued Mebazaa im nationalen Fernsehen. Der bisherige Parlamentspräsident versprach, alles zu unternehmen, um das Land aus der schwierigen Übergangsphase zu führen und eine "Trennung von Staat und Partei" zu erreichen. …




taz.de

Basteln an einer neuen Regierung

… Um die Wogen nach einem turbulenten Start der Übergangsregierung zu glätten, traten Übergangspräsident Fouad Mebazaa und Premier Ghannouchi am Dienstagabend aus der RCD aus. Ghannouchi war bisher stellvertretender Vorsitzender der ehemaligen Staatspartei des gestürzten Diktators Zine El Abidine Ben Ali. Parteichef Ben Ali wurde am selben Tag aus der Partei ausgeschlossen. …




sueddeutsche.de

33 Angehörige von Ben Ali verhaftet

… Nachdem der tunesische Ex-Präsident Zine al-Abidine Ben Ali ins saudi-arabische Exil geflohen ist, sind 33 Mitglieder seiner Familie verhaftet worden. Nach einem Bericht des tunesischen Fernsehens werden ihnen "Verbrechen gegen Tunesien" zur Last gelegt. Der britische Nachrichtensender BBC meldet, die 33 Angehörigen von Ben Ali seinen bei ihrem Versuch, das Land zu verlassen, gefangen genommen worden. ...

Foto: spiegel.de/afp

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