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von redaktion am 14.10.2010 07:11
Presseschau vom 14.10.2010

Gerettet: Der Bergmann Florencio Avalos (links) umarmt Chiles
Präsident Sebastian Pinera.
Alle oben!
Die Rettung aller 33 chilenischen Bergleute ist geglückt. Ein ganzes Land befindet sich im Glückstaumel. Die ganze Welt feiert mit den Geretteten und ihren Angehörigen das "Wunder von San José". Ganz vorne dabei: Der chilenische Präsident Sebastián Piñera.

fr-online.de
Zurück im Leben
… Das sind die Begleiterscheinungen der globalen Reality Show mit dem Titel „Los 33“. Selten ist ein Unglück, ein menschliches Drama, eine spektakuläre Rettungsaktion auf mehr Aufmerksamkeit gestoßen als das Los der Bergleute. Als die ersten bläulichen Bilder aus der Tiefe heraufflimmerten, denn ohne Bilder geht es nicht, nahm die Welt Anteil. Die Realität der 33 wurde zur Show: ob sie rauchen dürfen oder nicht, was sie zu essen und ob sie Alkohol kriegen, ob sie streiten oder ruhig sind, wer Zahnschmerzen hat und wer sich per Videokonferenz mit seiner Frau kracht. Alles wurde öffentlich. …

faz.net
Mit Phönix aus der Unterwelt
… Knapp 16 Minuten hat der Aufstieg gedauert. Florencio Ávalos entsteigt ruhig und gefasst dem Käfig. Lange umarmt und drückt er seine Frau. Sein Sohn weint. Florencio Ávalos wirkt für das, was er zwei Monate lang erduldet hat, ungewöhnlich vital. Er wundert sich offenbar darüber, dass er sich auf eine Trage legen soll, auf der er in das provisorische Feldkrankenhaus an der Mine gebracht wird. Als Florencio Ávalos aus der Kapsel steigt, brechen seine Landsleute, die sich vor einer Großleinwand am Hauptplatz von Copiapó versammelt haben, in Jubel aus. …

spiegel.de
Glückauf für Chile
… Sie sind gerettet. Alle 33 Bergarbeiter haben die Erdoberfläche erreicht. Männer, von denen man nur fahle, ausgezehrte Gesichter auf Videoaufnahmen kannte, stehen plötzlich zwischen jubelnden Massen. Die Welt feiert sie, Glückwünsche aus weit entfernten Ländern erreichen die Kumpel der chilenischen Mine "San José", selbst der Papst schickt Grüße (siehe Zitate-Strecke in der linken Spalte). Sirenen heulen, Luftballons in den Nationalfarben Rot, Weiß und Blau steigen in den Himmel. …

taz.de
„Es lebe Chile, verdammte Scheiße!“
… "Chi-chi-chi-le-le-le - Los Mineros de Chile" - Ganz Chile feiert seine Helden, die 33 verschütteten Bergarbeiter der Mine San José in der Atacama-Wüste. 69 Tage haben sie in fast 700 Meter Tiefe ausgehalten. Noch nie haben Menschen so lange unter Tage überlebt. Am Dienstagabend aber, als kurz nach Mitternacht Florencio Avalos nach 16 Minuten Fahrt als erster Verschütteter aus der Rettungskapsel "Fénix 2" stieg, fand der Albtraum endlich ein Ende. ...
Foto: taz.de/reuters


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