Abmahnung via Ankara - polis-Presseschau

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Abmahnung via Ankara - polis-Presseschau

von redaktion am 20.10.2010 08:51




Presseschau vom 20.10.2010



Ein historischer Moment: Wulff spricht vor dem türkischen Parlament


Abmahnung via Ankara

Bundespräsident Wulff nutzte den historischen Moment einer Rede vor dem türkischen Parlament vor allem auch zu innenpolitischer Klarstellung. Er erteilte den populistischen Zuwandererthesen Horst Seehofers eine glatte Abfuhr. Ebenso mahnte er seine Gastgeber die Rechte von Christen in der Türkei zu gewährleisten.





fr-online.de

„Friede daheim und in der Welt“

… Vor den Abgeordneten der Großen Nationalversammlung in Ankara hat Bundespräsident Christian Wulff am Dienstag unterstrichen, türkische Zuwanderer seien ein Teil Deutschlands. „Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger türkischer Herkunft sind in unserem Land herzlich willkommen, sie gehören zu unserem Land“, sagte Wulff. Er forderte aber, „dass sich jeder Zuwanderer mit gutem Willen aktiv in unsere deutsche Gesellschaft einfügt.“ …




faz.net

„Christentum gehört zur Türkei“

… Wulff wies darauf hin, dass es Muslimen in Deutschland möglich sei, ihren Glauben in einem würdigen Rahmen zu praktizieren, was die steigende Zahl von Moscheen belege. „Gleichzeitig erwarten wir, dass Christen in islamischen Ländern das gleiche Recht haben, ihren Glauben öffentlich zu leben, theologischen Nachwuchs auszubilden und Kirchen zu bauen“, sagte der Bundespräsident. Er warnte davor, sich in eine „falsche Konfrontation“ zwischen Christen und Muslimen treiben zu lassen. Doch gebe es Schwierigkeiten im Zusammenleben, die klar benannt werden müssten. …




spiegel.de

Wulffs türkische Lehrstunde

… In Wulffs Rede fanden sich Passagen, die er wortgleich am 2. Oktober gesagt hatte. Für ihn seien beide Reden zwei Seiten einer Medaille, hatte er zuvor gesagt. Zumindest bei türkischen Politikern schienen aber seine Aussagen in Deutschland deutlich besser anzukommen als der Auftritt in Ankara. Als Wulff geendet hatte, verließen einige Parlamentarier sofort den Saal. Es gab es nur einen sehr kurzen, höflichen Applaus. Das spricht in diesem Fall nicht gegen die Botschaft, die der Bundespräsident mitgebracht hatte. …




taz.de

Innenpolitik aus Ankara

… "Einwanderer aus der Türkei sind in Deutschland willkommen. Sie gehören zu unserem Land, sie sind bei uns nicht mehr wegzudenken, und wir sind ihnen für ihre Arbeit beim Aufbau der Bundesrepublik zu Dank verpflichtet." Mit eindeutigen Worten hat sich Bundespräsident Christian Wulff am ersten Tag seines Staatsbesuchs am Dienstag zu den Einwanderern aus der Türkei bekannt. ...

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