"... ungalublich spannenedes Projekt" - polis-Presseschau
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"... ungalublich spannenedes Projekt" - polis-Presseschau
von polis am 16.04.2011 09:54
Presseschau vom 16.04.2011
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Die Jahre der Atomkraftwerke in Deutschland sind gezählt
"... ungalublich spannenedes Projekt"
Die Kanzlerin macht Druck. Bis zum 17. Juni soll ein Gesetzgebungsverfahren für Bundestag und Bundesrat zur erneuten Energiewende stehen. Der gestrige Energiegipfel mit den Länderministerpräsidenten im Kanzleramt stellte Weichen und verteilte Aufgaben. Der Atomausstieg wird definiert. "Ein unglaublich spannendes Projekt", so Angela Merkel.

fr-online.de
Schwierige Energiewende
...Wenn ein Signal von diesem Gipfel ausgehen sollte, dann das der großen Einigkeit. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach ihrem zweistündigen Auftakttreffen zur Energiewende am Freitag gleich mehrfach – und bewies ihren eigenen Willen dazu. Sie setzte ein Pokerface auf, als Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Ministerpräsident Erwin Sellering erst einmal ausführlich das „leichtfertige“ Aufkündigen des rot-grünen Atomausstiegs von 2002 rügte. ...

faz.net
Atomverzicht kostet jährlich viele Milliarden
... Der von der Regierung geplante Umbau der Stromversorgung könnte nach überschlägigen Berechnungen zu jährlichen Mehrkosten in zweistelliger Milliardenhöhe führen. Darauf deuten Prognosen der Deutschen Energieagentur Dena für den Ausbau der Netze, die steigende Förderung erneuerbarer Energien und dadurch ausgelöste Zusatzkosten in der konventionellen Stromerzeugung hin. ...

spiegel.de
Merkel drängt zum Turbo-Ausstieg
... Bis zum 17. Juni soll die Energiewende gesetzlich geregelt sein, sollen Bundestag und Bundesrat den Weg freimachen für den Ausstieg aus der Atomkraft und den Einstieg ins Ökozeitalter. Merkel sieht das Land vor einer "anspruchsvollen Aufgabe". Dabei muss ihr klar sein, dass sie sich den Druck selbst auferlegt hat, als sie nach dem Beginn der Fukushima-Katastrophe hektisch das dreimonatige Atommoratorium ausrief. Das läuft Mitte Juni aus, dann brauchen alle ...

taz.de
Die jungen Aussteiger
... "Wisst ihr, wie viel Windräder man anstelle aller Atomkraftwerke in Deutschland bräuchte?" Lehrer Stephan Warnatsch blickt in die Klasse. Mai meldet sich zögernd: "Ich habe gelesen, dass sechzig Windräder ein Kraftwerk ersetzen." Dave murmelt "mehr", hebt den Arm und sagt: "Wenn die AKWs schon mal gebaut sind, dann sollten sie auch noch eine Zeit lang Strom produzieren." Raunen. Mehrere melden sich. "Nee, das ist nicht sicher! Und den Müll schießen wir ins All?" ...
Foto: Gerd Altmann / pixelio.de


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