Zur Lage der Linken
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Zur Lage der Linken
from polis on 07/03/2011 06:41 PM
Märkische Oderzeitung (Frankfurt (Oder)) zur Lage der Linken:
Frankfurt/Oder (ots) - Seit Oskar Lafontaine die politische Bühne in Berlin verlassen hat, geht es mit der Linken stetig bergab. Was Zuchtmeister Lafontaine mit Härte zusammenhielt, zerfällt nun in seine Bestandteile. Da bringen sich auf der einen Seite die Pragmatiker aus dem Osten in Position und da formieren sich Kräfte unterschiedlichster Couleur aus dem Westen, die immer noch die alten Phrasen dreschen. Als untauglich dürfte sich der Versuch erweisen, aus der bestehenden Partei zwei unabhängig voneinander agierende zu machen, über denen ein organisatorisches Dach thront. Das würde nicht einmal funktionieren, wenn Lafontaine als Großer Vorsitzender zurückkehrt. Weit wahrscheinlicher ist, dass das Projekt einer gesamtdeutschen Linken - eine Kopfgeburt Lafontaines und Gysis - scheitert, weil die inhaltlichen, strukturellen und kulturellen Unterschiede zwischen Ost- und West-Genossen zu groß sind. Es wächst eben nicht zusammen, was nicht zusammengehört.
Re: Zur Lage der Linken
from txxx666 on 07/03/2011 07:31 PMDieses Ost- gegen West-Szenario ist doch völlig daneben. Der Ober-"Pragmatiker" Bodo Ramelow z.B. kommt aus Niedersachsen, die von diesen sogenannten "Pragmatikern"als "zu links" befundene Sahra Wagenknecht dagegen aus Jena...


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