Zukunft ist in - polis-Presseschau

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Zukunft ist in - polis-Presseschau

von redaktion am 15.09.2010 08:58




Presseschau vom 15.09.2010



Ja zur Familie, ja zur Leistungsbereitschaft: Drei Viertel der Jugend von heute
will so werden wie die von gestern


Zukunft ist in

Die 16. Shell-Jugendstudie zeigt, dass Deutschlands Jugendliche grundsätzlich positiv und hoch motiviert in ihre Zukunft blicken. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede die soziale Herkunft betreffend. Armut als Lebensumfeld trübt den Optimismus für Kommendes.




fr-online.de

Aufstiegschancen dringend gesucht

… Dass die alle vier Jahre mit Spannung erwartete Shell-Studie im selben Duktus wie Bildungsstudien von Iglu bis Pisa daherkommt, ist neu. Traditionell gilt die in den 50er Jahren erstmals vorgenommene Befragung von Jugendlichen – deren Qualität nicht zuletzt die ausführlichen Interviews mit den Jugendlichen ausmacht – vor allem als Gradmesser für Werteorientierung und politisches Engagement. …




faz.net

Optimismus nur in der Mittel- und Oberschicht

… Im Vergleich zur vorangegangenen Shell-Studie vor vier Jahren sind die Jugendlichen insgesamt noch zuversichtlicher geworden, in unterprivilegierten Verhältnissen indessen erheblich unzufriedener. Die soziale Kluft verstärke sich in allen Bereichen, konstatierte einer der Autoren, der Bielefelder Soziologie Mathias Albert. Insgesamt handele es sich um eine pragmatische Generation, bei der Fleiß und Ehrgeiz hoch im Kurs stünden. …




spiegel.de

"Da liegt ein ungeheures Potential an politischer Aktivität"

… Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise, Uni-Stress: Jugendliche reagieren mit Zuversicht und Leistungsbereitschaft auf den Druck - von Resignation oder Rebellion keine Spur. Mathias Albert, Autor der neuen Shell-Studie, erklärt im Interview mit SPIEGEL ONLINE, warum sich das bald ändern könnte. …




taz.de

Generation pragmatisch

… Damit bestätigt die Jugendstudie, die Shell seit 50 Jahren alle vier Jahre herausgibt, die Ergebnisse der vergangenen beiden Untersuchungen. Schon in den Jahren 2006 und 2002 zeigte sich, dass eher jene Mädchen und Jungen optimistisch in die Zukunft blicken, deren soziales Umfeld stimmt. Und diejenigen, die zu den bildungsfernen Schichten zählen oder aus Migrationsfamilien stammen, zeichnen ein eher düsteres Bild ihrer nächsten Lebensjahre. Die sogenannten abgehängten Jugendlichen machen der Studie zufolge 10 bis 15 Prozent aus. ...

Foto: taz.de/dpa

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