„unberechenbar“ - polis-Presseschau
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„unberechenbar“ - polis-Presseschau
von redaktion am 29.03.2011 09:29
Presseschau vom 29.03.2011

Ein Greenpeace-Mitarbeiter misst die Strahlung in 40 km Entfernung vom Kraftwerk Fukushima Eins.
„unberechenbar“
Auch nach zwei Wochen verbessert sich die Lage in Fukushima nicht. Aus einem Reaktorlek tritt Plutonium aus. Der japanische Regierungschef bezeichnet die Lage als „unberechenbar“. Radioaktive Spuren werden auch in China und den USA gemessen. Es kursieren Gerüchte über eine Verstaatlichung des Betreibers Tepco.

fr-online.de
Plutoniumspuren in Fukushima
Teilweise Kernschmelze in Unglücksreaktor +++ Spuren von radioaktivem Xenon-133 in Südkorea entdeckt +++ Frankreich schickt Atomexperten nach Japan +++ Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker

faz.net
Plutonium im Boden bei Fukushima gefunden
… Auf dem Gelände des Kernkraftwerks Fukushima ist Plutonium im Boden gefunden worden. Das meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreibergesellschaft Tepco (Tokyo Electric Power Co.). An fünf verschiedenen Punkten des Kraftwerksgeländes sei das hochgiftige Schwermetall festgestellt worden. …

spiegel.de
Plutonium-Leck alarmiert Japans Regierung
…
Täglich meldet Tepco neue Hiobsbotschaften aus dem Kraftwerk an der Nordostküste des Landes. Nun erwägt die Regierung offenbar eine Verstaatlichung der Betreibergesellschaft. Das sei eine Option, sagte der Minister für die nationale Politik, Koichiro Gemba, laut der Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag. Auch die japanische Tageszeitung "Yomiuri" berichtete unter Berufung auf Regierungskreise von derartigen Überlegungen. Die Regierung könnte die Mehrheit übernehmen und in das Management des Stromkonzerns eingreifen …

taz.de
Rätselraten an den Reaktoren
… Was an und in den Reaktoren vorgeht, entzieht sich schon lange dem Einfluss der Rettungskräfte. Auch genaue Daten sind schwer zu bekommen: Temperaturmessungen außen am Druckbehälter geben Rätsel auf; andere Experten fürchten, dass der Nachweis des Elements "Technicium 99m" darauf hindeutet, dass im eigentlich abgeschalteten Reaktor eine unkontrollierte nukleare Kettenreaktion ("Re-Kritikalität") eingesetzt habe. ...
Foto: taz.de/dpa


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