Profitbremse statt Schuldenbremse für die Euro-Zone

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redaktion
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Profitbremse statt Schuldenbremse für die Euro-Zone

von redaktion am 17.08.2011 14:01




Profitbremse statt Schuldenbremse für die Euro-Zone

Schlecht

"Eine bessere Koordination innerhalb der Euro-Zone ist zwar eine klassische Forderung der LINKEN, eine Wirtschaftsregierung unter der Kontrolle der Finanzmärkte und ohne demokratisches Fundament aber wird die Krise nur vertiefen. Schuldenbremsen in den Euro-Staaten sind ein Schutzschirm für Reiche", kommentiert Michael Schlecht die Vorschläge des deutsch-französischen Gipfels für eine neue Euro-Architektur. Der Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE weiter:

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy angekündigten Maßnahmen gehen am Kernproblem vorbei. Die Schuldenkrise kann nur gelöst werden, wenn hohe Profite und Vermögen endlich abgeschöpft und die außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte abgebaut werden. Wer die Schuldenbremse in den nationalen Verfassungen verankern möchte, leugnet diese unbequeme Wahrheit und schreibt bei der US-amerikanischen Tea-Party-Bewegung ab, die die Krise durch Sozialabbau finanzieren will. DIE LINKE fordert eine Profitbremse für Europa: Wir brauchen einen EU-weite Vermögensabgabe sowie eine Entwaffnung der Finanzmärkte durch Euro-Bonds und direkte Kredite einer Bank für öffentliche Anleihen. Das würde den Zinswucher der Banken unterbinden und Steuergelder schützen. Darüber hinaus brauchen wir höhere Löhne in Deutschland, um das außenwirtschaftliche Gleichgewicht wiederherzustellen und neue Schuldenkrisen zu verhindern."

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.08.2011 14:02.

Alexa

26, Weiblich

Beiträge: 3

Re: Profitbremse statt Schuldenbremse für die Euro-Zone

von Alexa am 21.08.2011 23:20

Ich finde den Lohnabbau gut, auch wenn sich dadurch die Frage stellt, wie man es hin bekomen soll das alle gleich hart arbeiten. Höhere Löhne sind meiner Meinung nach jedoch schwachsinnig - Woher soll denn das ganze Geld kommen?

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phantadu

-, Weiblich

Beiträge: 723

Re: Profitbremse statt Schuldenbremse für die Euro-Zone

von phantadu am 21.08.2011 23:38

Der Meinung bin ich auch. Es muss nicht mehr, sondern gerechter verteilt werden. Und Staaten dürfen perse niemals verschuldet sein. Wenn, muss es von den Reichen geholt werden. Geld geht immer zu Geld. Daraus folgt, dass immer mehr Menschen immer schneller arm und wenige immer reicher werden. Das stoppt man nicht mit mehr mehr mehr. Wachstum ist Blödsinn. Denn alles mehr geht auf Kosten der Natur, der Ressourcen und der eh schon Schwachen.

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