Stufe 7 - polis-Presseschau

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Stufe 7 - polis-Presseschau

von redaktion am 12.04.2011 08:54




Presseschau vom 12.04.2011



"Ich möchte mich nochmals zutiefst dafür entschuldigen": Tepco-Chef Masataka Shimizu
reist am Montag erstmals in die Katastrophenregion Fukushima.


Stufe 7

Die Fukushima-Betreiberfirma Tepco hat die Gefahreneinordnung des AKW-Unfalls auf die höchste Stufe 7 angehoben. Die freigesetzten Mengen Radioaktivität könnten die von Tschernobyl übertreffen. Die Regierung hat erneute Evakuierungen angekündigt. Weitere Erdbeben behindern die Rettungsarbeiten.





fr-online.de

Tepco: Fukushima-GAU könnte Tschernobyl übertreffen

… Japan hat die Gefahr des Atomstörfalls im Kraftwerk Fukushima auf die höchste Stufe angehoben. Das gab die Atomaufsichtsbehörde in Tokio am Dienstag bekannt. Der Unfall hat damit jetzt die Einstufung 7, was bisher nur die schwere Tschernobyl-Katastrophe hatte. …




faz.net

Fukushima so schlimm wie Tschernobyl

… Die Anhebung der Schwere des Atomunfalls in Fukushima auf die Gefahrenstufe 7 bedeutet, dass es Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld gibt. Die in Fukushima freigesetzten radioaktiven Materialien würden bislang zehn Prozent der von Tschernobyl betragen, hieß es. Die Regierung kündigte an, die Messungen von Radioaktivität auszuweiten. …




spiegel.de

Japan bewertet Fukushima-Desaster so schlimm wie Tschernobyl

… Neue Schreckensmeldungen aus Japan: Das Land ist am Dienstag erneut von starken Nachbeben erschüttert worden. Die Erdstöße der Stärke 6,3 haben sich laut der japanischen Meteorologiebehörde in der Präfektur Fukushima ereignet. Die Arbeiter in dem Krisen-AKW Fukushima I wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Das Erdbeben ließ auch Gebäude in der japanischen Hauptstadt Tokio schwanken. Das Zentrum lag in nur zehn Metern Tiefe. Eine Tsunami-Warnung wurde zunächst aber nicht herausgegeben. …




taz.de

50 Minuten Zittern bei Stromausfall

… "Das Wichtigste am Standort Fukushima für die nächsten Wochen ist und bleibt die regelmäßige Kühlung der Reaktoren", sagte am Montag der taz ein Atomexperte, der anonym bleiben will. Er arbeitet für eine internationale Firma, die Reaktoranlagen baut. "Zum Glück gibt es ja wieder Strom an der Anlage, und die Pumpen sind in Betrieb."
Damit war es dann plötzlich vorbei. Denn etwa zur gleichen Zeit bebte in Japan wieder einmal die Erde. Ein Nachbeben nah an der Atomruine von Fukushima I erreichte die Stärke von 6,6 auf der Richterskala und unterbrach die Stromversorgung für die Reaktorblöcke 1 bis 3. ...

Foto: spiegel.de/ap

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