Münchens Olympia-Bewerbung in Gefahr

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phantadu

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Re: Münchens Olympia-Bewerbung in Gefahr

von phantadu am 14.12.2010 15:01

Mal eine Frage: Nachdem angeblich Olympische Spiele de facto immer ein finanzieller Verlust für die jeweiligen Länder sind, versteh ich nicht, warum man das immer wo anders hin verlegen muss. Bringt doch nichts, abgesehen von kurzfristigen Arbeitsplätzen, Umweltzerstörung und Kosten für den Steuerzahler... Ich weiß, ich weiß...manche werden schwer reich dabei... und für echte Sportfans sind solche Events natürlich das Lebenselexier, für das sie selbstverständlich ihre Großmütter verkaufen würden. Aber mal so ganz unter uns: Lohnt das den Aufwand wirklich?

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polis
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Münchens Olympia-Bewerbung in Gefahr

von polis am 14.12.2010 13:00




Münchens Olympia-Bewerbung in Gefahr

Brief an die Bayerische Staatskanzlei

München/Berlin (dapd-bay/rdp). Die Münchner Olympia-Bewerbung scheint in Gefahr. Die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe) berichtete vorab, 59 Bauern und Grundbesitzer aus Garmisch hätten in einem Brief an die Bayerische Staatskanzlei die Nutzung ihrer Grundstücke für die Olympischen Spiele 2018 kategorisch abgelehnt und die Landesregierung aufgefordert, die Bewerbung zurückzuziehen. Sollte der Freistaat die Bewerbung nicht bis zum 22. Dezember offiziell aufgegeben haben, wollten die Bauern das Internationale Olympische Komitee (IOC) direkt darüber informieren, dass es für die Spiele nicht auf ihre Grundstücke zurückgreifen könne.

Rechtsanwalt Ludwig Seitz von der Münchner Kanzlei Labbé und Partner, der die Bauern vertritt, sagte dem Blatt: "Sämtliche Grundstücke liegen innerhalb des Sicherheitszauns, den das IOC rund um die Olympiaanlagen verlangt." Ohne diese Grundstücke seien die Sportstätten nicht funktionsfähig.

Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) sagte der Zeitung, die Bewerbung werde am Protest der Grundstückseigentümer nicht scheitern. "Die Bewerbung ist keineswegs gefährdet. Gegebenenfalls gibt es entsprechende Ersatzlösungen." Der überwiegende Teil der von Seitz aufgeführten Grundstückseigentümer sei überhaupt nicht von der Planung betroffen.

Das Blatt schrieb, wenn auf die eine oder andere Fläche verzichtet werde, müsse auf andere Grundstücke zurückgegriffen werden, die ebenfalls schwer zu erhalten seien. Der Garmisch-Partenkirchener Bürgermeister Thomas Schmid lehnte eine Stellungnahme zu den Problemen ab. "Die Gespräche mit diesen Grundbesitzern sind Sache der Staatskanzlei", sagte ein Rathaussprecher der Zeitung. "Deshalb äußert sich die Marktgemeinde dazu nicht." Die Ankündigungen des Anwalts würden die Bewerbung selbst nicht beeinträchtigen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.12.2010 13:01.

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