Kein Dialog mit Röttgen - polis-Presseschau

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Kein Dialog mit Röttgen - polis-Presseschau

von polis am 03.12.2010 09:00




Presseschau vom 03.12.2010



Norbert Röttgen in Gorleben: "Jetzt eine Antwort"


Kein Dialog mit Röttgen

Der Bundesumweltminister kommt zu spät. Norbert Röttgens Besuch im Wendland wird von den meisten Umweltgruppen und Gorlebengegnern ignoriert. Seine Politik des Faktenschaffens verhindere den gesuchten Dialog. Die „Röttgen-Show“ muss ohne Statisten auskommen.




fr-online.,de

Mit Röttgen reden nur Reporter

… Die „Röttgen-Show“ wollen sie nicht mitmachen. So nennen die Atomkraftgegner im Wendland den ersten Besuch von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Gorleben. Die Visite im abgesicherten Erkundungsbergwerk und Röttgens versprochenen „Dialog auf Augenhöhe“ kritisieren sie als Täuschungsmanöver.
„Dem Versuch, die kritische Öffentlichkeit in einem vermeintlichen Dialog zu vereinnahmen, stellen sich alle Initiativen und die Menschen im Wendland entschlossen entgegen“, sagt Kerstin Rudek, Vorsitzende der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, am Donnerstag. Sie glaubt nicht an die versprochene „Ergebnisoffenheit“ der Erkundung und fordert einen Baustopp. …




spiegel.de

Kalte Schulter für den Umweltminister

… Dann die Ohrfeige der Endlager-Gegner: Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg etwa hatte Röttgens Einladung zum Gespräch ausgeschlagen.
Dabei will der Bundesumweltminister mit einer Dialogoffensive und "maximaler Transparenz" die Widerstände überwinden. "Gorleben braucht jetzt eine Antwort, ob ein Ja oder ein Nein", sagte Röttgen am Donnerstag bei seinem ersten Besuch im niedersächsischen Gorleben. Das Wichtigste sei es, dass alle sicherheitsrelevanten Fragen auf den Tisch kommen. Röttgen will den Standort ergebnisoffen prüfen lassen. Ob hier ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll errichtet werden kann, dürfte nicht vor 2017 feststehen. …




tagesspiegel.de

Röttgen bietet Bevölkerung Dialog über Standort Gorleben an

… "Dialog ist notwendig und möglich", sagte Röttgen. Zur Forderung nach einer alternativen Endlagersuche, sagte er: "Wir haben keine Alternative, wo man 840 Meter tief einfahren kann." Gorleben müsse daher erstmal zu Ende geprüft werden. Zum Dialog soll eine Internetseite gestartet werden, die über alle Schritte der Sicherheitsprüfung in Gorleben informiert. Zudem soll es einen Dialogbeauftragten geben.
Die Gegner einer Erkundung von Gorleben zeigten Röttgen die kalte Schulter. Er komme zu spät und setze bei der Prüfung auch auf Enteignungen, um die noch fehlenden Salzrechte von Anwohnern zu bekommen. Zudem werde entgegen seiner Ankündigung eines Dialogs bei der jetzt angelaufenen Erkundung die Bevölkerung ausgeschlossen. …




focus.de

Gorleben: Röttgen sucht Gespräch mit Endlager-Gegnern

… Die Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth erklärte, dass Röttgen dem Salzstock erst nach seiner Festlegung auf Gorleben einen Besuch abstatte, zeige, „dass die schwarz-gelbe Regierung eine ideologisch verbohrte Atompolitik im Blindflug betreibt“. Roth wertete den Besuch als „Showveranstaltung in eigener Sache“ und kritisierte: „Röttgens Festlegung auf Gorleben, sein Beschluss zum sofortigen Weiterbau und die Verweigerung des offenen Gesprächs sind Provokationen und keine Dialogangebote.“ ...

Foto: Spiegel.de/AFP

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2010 09:09.

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