Koreanisches Roulette - polis-Presseschau
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Koreanisches Roulette - polis-Presseschau
von polis am 26.11.2010 08:56
Presseschau vom 26.11.2010

Kim Jong Il verschärft seine Drohungen
Koreanisches Roulette
Nordkorea verschärft seine Kriegsrhetorik gegenüber Südkorea. Der südkoreanische Verteidigungsminister tritt zurück – er sei zu lasch. Die Brüdervölker stehen sich mit dem Finger am Abzug gegenüber. Wie groß ist die Kriegsgefahr?

fr-online.de
China über Südkorea verstimmt
… Zwei Tage nach dem tödlichen Gefecht an der innerkoreanischen Seegrenze hat Chinas Außenminister Yang Jiechi eine Reise nach Südkorea auf unbestimmte Zeit verschoben. Dabei standen bei dem Treffen unter anderem Beratungen zum Neustart der Sechser-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm auf der Tagesordnung. …

faz.net
Nordkorea: Stehen „am Rand eines Krieges“
...Nordkorea hat am Freitag Südkorea und die Vereinigten Staaten davor gewarnt, ein geplantes Manöver abzuhalten. Die Region stünde dann am „Rande eines Krieges“, hieß es in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA, die kurz vor dem Besuch des amerikanischen Kommandeurs in Südkorea auf der Insel Yeonpyeong verbreitet wurde. Nach Angaben der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua wurde in nordkoreanischen Medien außerdem gesagt „Kriegslüsterne Elemente“ hätten abermals einen rücksichtlosen Plan für „Kriegsübungen“ entwickelt, die sich gegen Nordkorea richteten....

spiegel.de
Pjöngjang sieht Korea am Rande des Krieges
… Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist weiter angespannt. Nahe der Grenze von Nord- und Südkorea sind am Freitag erneut Artillerie-Geschosse abfeuert worden. Dem südkoreanischen Militär zufolge gingen keine Granaten auf eigenem Gebiet nieder. Das Artilleriefeuer sei offenbar aus dem Gebiet des kommunistischen Landes gekommen. Ein Augenzeuge berichtete der Nachrichtenagentur Reuters, er habe Schüsse nahe der südkoreanischen Insel Yeonpyeong gehört. …

taz.de
Nordkorea droht mit neuen Anschlägen
… Das nordkoreanische Militär forderte, die USA müssten Südkorea von weiteren abenteuerlichen Provokationen wie der Verletzung der umstrittenen Seegrenze abhalten. Washington und Seoul halten aber weiter an dem geplanten Manöver fest, das am Sonntag beginnen soll. Dazu wird auch der atomgetriebene Flugzeugträger "USS George Washington" im Gelben Meer erwartet. Die Übung findet nur rund 110 Kilometer südlich von Yeonpyeong statt, der Insel, die am Dienstag beschossen wurde. ...
Foto: Archiv


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