Im Kulturkreiswahn - polis-Presseschau
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Re: Im Kulturkreiswahn - polis-Presseschau
von redaktion am 16.10.2010 10:41Michael Preiner über facebook
Im Kulturkreiswahn - polis-Presseschau
von redaktion am 16.10.2010 10:16
Presseschau vom 16.10.2010

Bayerns Ministerpräsident Seehofer: "Deutsche Alltagskultur akzeptieren"
Im Kulturkreiswahn
Es scheint als seien deutsche Politiker der akuten Gefahr ausgesetzt, vom Virus des Kulturkreiswahnsinns befallen zu werden. Angesteckt vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Leitkultur- und Kulturkreisdebatten aller Orten. Meistens unter dem Deckmantel einer „notwendigen Integrationsdebatte“.

fr-online
Seehofer: "Multikulti ist tot"
… In der Debatte um die Zuwanderung hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer erneut eine Schippe nachgelegt. Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Potsdam sagte er am Freitag wörtlich: "Wir dürfen nicht zum Sozialamt für die ganze Welt werden." Bevor über eine weitere Zuwanderung debattiert werde, müssten die in Deutschland Lebenden integriert und qualifiziert werden. …

spiegel.de
Seehofer und Merkel befeuern Leitkultur-Debatte
"Multikulti ist tot": Im Streit um Integration hat CSU-Chef Horst Seehofer mit drastischer Wortwahl nachgelegt. Auch Angela Merkel drängt Zuwanderer zu mehr Integrationsbereitschaft. Wer das christliche Menschenbild nicht akzeptiere, sagte die Kanzlerin, sei "fehl am Platze" in Deutschland. …

taz.de
FDP-Chef fragt nach Einwanderernutzen
… FDP-Chef Guido Westerwelle fordert eine Debatte über den Nutzen von Einwanderern. "Wir haben als Staat ein wohlverstandenes nationales Interesse zu fragen, wen wir einladen wollen, in Deutschland zu leben", sagte er im "Hamburger Abendblatt" vom Freitag. "Und wir haben ein Recht zu fragen, welchen Beitrag Einwanderer leisten wollen, damit nicht nur sie, sondern das ganze Land einen Gewinn davon haben", führte der Außenminister weiter aus. …

sueddeutsche.de
Seehofer: "Wir wollen nicht zum Welt-Sozialamt werden"
… Merkel lastete die Schuld an den aktuellen Problemen bei der Integration auch den Vorgängerregierungen an. "Die Versäumnisse von 30, 40 Jahren können nicht so schnell aufgeholt werden", sagte sie. Auch die CDU-Vorsitzende versicherte: "Wir fühlen uns dem christlichen Menschenbild verbunden, das ist das, was uns ausmacht." Wer das nicht akzeptiere, "der ist bei uns fehl am Platz". ...
Foto: spiegel.de/dapd


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