Werner Herzog achtet besonders auf Berlinale-Nachwuchs
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Werner Herzog achtet besonders auf Berlinale-Nachwuchs
von redaktion am 11.02.2010 14:33
Werner Herzog achtet besonders auf Berlinale-Nachwuchs

Werner Herzog
Berlin (fhp/ddp). Filmemacher Werner Herzog («Fitzcarraldo») hegt als Jury-Präsident der 60. Berlinale besondere Sympathien für den Nachwuchs. Es sei wichtig, jungen Regisseuren auf dem Festival eine Plattform zu bieten, sagte der 67-Jährige am Donnerstag kurz vor Eröffnung der Internationalen Filmfestspiele. Herzog hatte mit «Lebenszeichen» vor 42 Jahren bei der Berlinale den Preis für das beste Erstlingswerk gewonnen.
Der Regisseur versicherte, jeder Wettbewerbsfilm werde auf das gleiche Maß an Sympathie treffen. Ideologien spielten bei der Entscheidung über die Vergabe der Bären keine Rolle. Dazu seien die aus so vielen Ländern, «in meinem Fall Bayern», stammenden Juroren zu verschieden.
US-Schauspielerin Renée Zellweger freute sich am Donnerstag darauf, sich während des Filmmarathons bis 21. Februar wieder darauf zu besinnen, was sie am Kino so liebe. Sie wolle von einem Film bewegt und inspiriert werden, sagte die Oscar-Preisträgerin («Unterwegs nach Cold Mountain»).
Zweites deutsches Jury-Mitglied neben Herzog ist Schauspielerin Cornelia Froboess («Die Sehnsucht der Veronika Voss»). Sie würdigte die Berlinale als Ereignis, bei dem Menschen verschiedener Nationen und Generationen ein gemeinsames Interesse teilen könnten. Dabei nehme das Festival angesichts der Größenordnung auch sportiven Charakter an.
Über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären entscheidet auch der spanische Produzent José Maria Morales. Er ist mit dem Berlinale-Gewinner «Eine Perle Ewigkeit» für den diesjährigen Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film nominiert. Weitere Jury-Mitglieder sind der somalische Schriftsteller Nuruddin Farah («Aus einer gekrümmten Rippe»), die italienische Regisseurin und Autorin Francesca Comencin («I Like to Work (Mobbing)») sowie die chinesische Schauspielerin Yu Nan aus dem Berlinale-Siegerfilm «Tuyas Hochzeit».


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