Nach Drohung von Google: China bleibt hart
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Nach Drohung von Google: China bleibt hart
von redaktion am 14.01.2010 11:00
Nach Drohung von Google: China bleibt hart
Peking - Im Streit zwischen dem Internetkonzern Google und China um die anhaltende Zensur bleibt die Regierung in Peking hart. Ausländische Internetfirmen müssten sich bei ihrer Tätigkeit in China an chinesische Gesetze halten, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Jiang Yu, am Donnerstag vor der Presse in Peking.
Zu den Vorwürfen über Hacker-Angriffe auf Google aus China wiederholte Jiang Yu nur die übliche Formulierung: «Die chinesische Regierung lehnt Cyber-Attacken ab.» Auch auf die Forderung von US-Außenministerin Hillary Clinton nach Aufklärung der Vorwürfe sagte die Sprecherin nur, die chinesische Regierung habe ihre Position der US-Seite erklärt.
«China verwaltet das Internet nach dem Gesetz und unsere Maßnahmen entsprechen internationaler Praxis», sagte Jiang Yu. «Wir heißen ausländische Internetfirmen willkommen, in China gemäß den Gesetzen tätig zu sein.» Ungeachtet der massiven Zensur in China beschrieb die Sprecherin das Internet in China als «offen».


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