Prinzip Hoffnung - polis-Presseschau
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Prinzip Hoffnung - polis-Presseschau
von redaktion am 21.06.2011 08:32
Presseschau vom 21.06.2011

Mitarbeiter des staatlichen Stromversorgers DEI protestieren gegen die geplante Privatisierung.
Prinzip Hoffnung
Die EU-Finanzminister haben noch keine Entscheidung für weitere Griechenlandhilfen getroffen. Die Griechen sollen erst, per Parlamentsbeschluss, die an das Hilfspaket geknüpften Reformen akzeptieren. Derweil schwächt sich die Forderung des deutschen Finanzministers nach Gläubigerbeteiligung zu einer "freiwilligen" Leistung ab und Wolfgang Schäuble ergibt sich dem Prinzip Hoffnung.

fr-online.de
Die Zitterpartie dauert an
... Das war so nicht erwartet worden: Die Finanzminister der Euro-Zone halten die nächste Tranche in Höhe von zwölf Milliarden Euro für das krisengeschüttelte Griechenland noch zurück.
Das Land „muss selbst die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die nächste Tranche, so wie es vereinbart worden ist, ausgezahlt werden kann“, begründete Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die zögerliche Haltung der Ressortchefs. „Dass wir Schwierigkeiten haben, jetzt schon das Geld zu überweisen, liegt ja an Griechenland.“ ...

faz.net
Denn sie wissen, was sie tun
Opposition und Gewerkschaften in Griechenland werfen der Regierung vor, sie habe das Land dem „Diktat“ der EU und des IWF ausgeliefert. Sie sind gegen den Sparkurs, weil sie fest darauf bauen, dass die Europäer Griechenland so oder so helfen werden. ...

spiegel.de
Euro-Retter gehen volles Risiko
Zuckerbrot und Peitsche: Die Euro-Finanzminister wollen Griechenland neue Milliarden überweisen - aber nur, wenn das Parlament in Athen dem geplanten Mega-Sparpaket zustimmt. Das Vorgehen ist extrem riskant, denn im Ernstfall würde das Land wohl wirklich pleite gehen. ...

taz.de
Koalition hofft auf spendable Banken
... Noch schmerzhaftere Einschnitte für Staat und BürgerInnen sind die Bedingung für weitere Hilfen, so lautet die Botschaft der Regierung. Auch gegenüber den Banken schlug Finanzminister Schäuble härtere Töne an. Zwar solle die Beteiligung von Banken und Versicherungen auf freiwilliger Basis geschehen. "Auf der anderen Seite muss es natürlich auch zu einem Ergebnis führen." Das sei der "schmale Grat", auf dem sich die Verhandlungen nun bewegten. ...
Foto: fr-online.de/dpa


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