" ... eine boshafte Veralberung der Steuerzahler" ...
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" ... eine boshafte Veralberung der Steuerzahler" ...
von redaktion am 06.05.2011 14:04
Merkels Kniefall vor der Finanzlobby

Wagenknecht
Berlin (rdp). „Über ein Jahr merkelt die Bundesregierung an ihrer Pseudobankenabgabe herum. Die Banken haben die Krise entscheidend mit verursacht. Trotzdem stand eine echte Beteiligung der Finanzinstitute an den Kosten der Krise für die schwarz-gelbe Koalition nie zur Debatte. Diese Politik im Interesse der Finanzlobby ist nicht hinnehmbar “, kommentiert Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, die Ankündigung der Bundesregierung, die Rechtsverordnung zur Bankenabgabe Ende Mai in den Bundesrat einzubringen. Wagenknecht erklärt:
Die LINKE fordert deshalb, die Banken sofort in einer angemessenen Höhe und haushaltswirksam an den Krisenkosten zu beteiligen. Dazu gehört auch eine Finanzkrisen-Verantwortungsgebühr in Höhe von 0,15 Prozent der Verbindlichkeiten. Dies würde allein jedes Jahr neun Milliarden zusätzliche Steuereinnahmen bringen. Darüber hinaus ist eine strenge staatliche Regulierung bis hin zur Verstaatlichung des Bankensektors notwendig, um künftige Finanzkrisen wirksam zu vermeiden."


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