Distanzierung vom Boykott-Aufruf
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Distanzierung vom Boykott-Aufruf
von polis am 28.04.2011 13:48
Distanzierung vom Boykott-Aufruf
Antisemitismus hat keinen Platz in der LINKEN, das war immer so und wird
immer so bleiben!
Der Kreisverband DIE LINKE Duisburg, die LandessprecherInnen der LINKEN
NRW, die Duisburger Landesvorstandsmitglieder, die Fraktionsvorsitzenden
der Linksfraktion im Landtag NRW, die Linksjugend [`solid] nrw und die
Duisburger Landtagsabgeordnete distanzieren sich gemeinsam ausdrücklich
von dem ehemals verlinkten Dokument auf der Webseite der LINKEN
Duisburg, in dem zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen wurde:
„Das Dokument ist vor Monaten auf dem Server der LINKEN Duisburg
gelandet und wurde inzwischen gelöscht. Wir verwehren uns gegen jegliche
Vorwürfe des Antisemitismus und distanzieren uns hier noch einmal
ausdrücklich von dem fälschlich veröffentlichten Papier,“ so Ute Abraham
vom Duisburger Kreisverband. „Wir können und wollen allerdings nicht
jeden Link auf unserer Seite kontrollieren. Wie der Link letztlich auf
die Seite gelangte, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau
feststellen. Wir behalten uns eine Anzeige vor. Entsprechend unserem
partizipativen Grundverständnis gibt es mehrere GenossInnen, die auf die
Webseite des Duisburger Kreisverbands Zugriff haben. Wir werden dies
intern besprechen und zukünftig eine andere Administration der Seite
umsetzen.“
Katharina Schwabedissen Landessprecherin der LINKEN NRW ergänzt dazu:
„DIE LINKE ist eine Partei die seit Beginn ihrer politischen Laufbahn
gegen Antisemitismus, Faschismus und Rechtspopulismus auf allen Ebenen
sowohl in Deutschland als auch international aktiv ist. Wir unterstützen
Stolperstein-Projekte, engagieren uns bei Großdemonstrationen und
Blockaden gegen Faschisten, wie sie etwa in Dresden oder Dortmund
stattfinden und fordern die Einführung von mehr Opferberatungsstellen
für Opfer rechter Gewalt. Antisemitismus hat keinen Platz in der LINKEN,
das war immer so und wird immer so bleiben.“


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