Freiheit für Ai Weiwei - polis-Presseschau
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Freiheit für Ai Weiwei - polis-Presseschau
von redaktion am 19.04.2011 08:38
Presseschau vom 19.04.2011

Mit der Kunstaktion " 1001 Stühle für Ai Weiwei" fordern Demonstranten
die Freilassung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei.
Freiheit für Ai Weiwei
Vor zwei Wochen wurde der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei verhaftet. Seitdem weiß niemand, wo er sich befindet und wie es ihm geht. Weltweite Proteste, auch aus Deutschland, gegen das Gebaren der chinesischen Behörden laufen ins Leere. Derweil inszenieren offizielle chinesische Medien eine Schmutzkampagne gegen den weltbekannten Künstler.

fr-online.de
„Fünfsternelakai des Westens“
... „Ai Weiwei ist ein fetter, vulgärer Mann, der sich gerne nackt auszieht und seinen Pimmel zeigt“, beginnt ein im Lexikonstil geschriebener Artikel. Zehn Jahre habe Ai als Bettler in den USA gelebt, bevor er in China zum Künstler wurde, wobei er seinen Erfolg seiner Liebedienerei gegenüber westlichen Chinafeinden verdanke. Seine Ideen seien abgekupfert, seine Skulpturen beruhten auf der Zerstörung von wertvollen Antiquitäten oder Möbeln und für die Herstellung benutze er schlecht bezahlte Arbeiter und gesundheitsschädliche Materialien. ...

spiegel.de
Menschenrechtsausschuss verlangt Freilassung Ai Weiweis
Die deutsche Kritik an der Inhaftierung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei wird schärfer: Der Menschenrechtsausschuss des Bundestages forderte eine sofortige Freilassung Ai Weiweis. CDU-General Gröhe nennt die Verschleppung des Künstlers einen "Akt der Unterdrückung"....

taz.de
"Die subversive Kraft der Kunst"
Interview. Es geht nicht nur um Ai Weiwei, sagt Klaus Staeck. Er meint, Grenzverletzungen sind der einzige Weg voran. Und besonders die Deutschen hätten wegen der Ostpolitik damit Erfahrung.

welt.de
Im Namen der Kerne
... Einer Kurzmeldung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge soll Ai in sogenannte Wirtschaftsverbrechen verwickelt sein, womit so gut wie alles gemeint sein könnte, was sich die marxistisch-maoistische Führungsriege auszudenken beliebt. Die chinesische Regierung muss sich erst noch entscheiden, ob sie Anklage wegen Wirtschaftsverbrechen erheben soll oder weil Ai "Außenseiter" ist. So oder so darf die Außenwelt keine Vorstellung davon haben, welches Schicksal Ai erwartet....
Foto: taz.de/dpa


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