„... nicht immer ganz rational“ - polis-Presseschau

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„... nicht immer ganz rational“ - polis-Presseschau

von redaktion am 24.03.2011 09:04




Presseschau vom 24.03.2011



Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hält offenbar nicht viel
vom Atom-Moratorium.


„... nicht immer ganz rational“

Der Mann ist schon als Plaudertasche verrufen. Jetzt hat er aber einen rausgehauen, der ihm und seiner schwarz-gelben Koalition noch sehr weh tun kann. Wirtschaftsminister Brüderle bezeichnete am 14. März bei einem Treffen mit Wirschaftbossen, das Atommoratorium der Bundesregierung als den Landtagswahlen geschuldet. In solchen Zeiten seien Entscheidungen „nicht immer ganz rational“.





fr-online.de

Brüderle: AKW-Moratorium nur wegen Wahlen

… Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat nach Informationen der Süddeutschen Zeitung beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) das Kernkraft-Moratorium mit den anstehenden Landtagswahlen begründet. Das geht aus einem BDI-Protokoll hervor, das der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegt. Den Eindruck, das Moratorium hänge mit den Wahlen zusammen, hatte die Regierungskoalition aus Union und FDP unter allem Umständen vermeiden wollen. Am kommenden Sonntag wird in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt. …




spiegel.de

Brüderle begründet AKW-Notstopp mit Wahlkampf

… Anscheinend kommt das von der Kanzlerin verhängte Moratorium beim Wahlvolk ohnehin nicht sonderlich glaubwürdig herüber. Merkel und die von ihr geführte Union müssen kurz vor dem wichtigen Wahlsonntag am 27. März deutliche Einbußen in Umfragen verkraften. Im Forsa-Wahltrend des "Stern" liegen Rot-Grün bundesweit mit 45 Prozent 7 Punkte vor Schwarz-Gelb (38 Prozent). …



taz.de

Brüderle begründet Wende mit Wahl

… Brüderle habe am 14. März als Gast an einer Sitzung von Vorstand und Präsidium teilgenommen, bei der fast 40 führende Manager aus Deutschlands Industrie zugegen waren. Darunter die Vorstandschefs der Energiekonzerne RWE und Eon, Jürgen Großmann und Johannes Teyssen. Während der Sitzung sie die Meldung hereingereicht worden, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima die von der Regierungskoalition erst 2010 verlängerten Laufzeiten für die deutschen Atommeiler per Moratorium aussetzen wolle. …




sueddeutsche.de

Brüderle: AKW-Moratorium ist nur Wahlkampf-Taktik

… Deutsche Kernkraftwerke gehen aus taktischen Gründen vom Netz: Wirtschaftsminister Rainer Brüderle hat nach SZ-Informationen vor der Spitze der deutschen Industrie gesagt, dass die anstehenden Landtagswahlen der Grund für den plötzlichen Sinneswandel der Regierung in der Atompolitik sind. Entscheidungen seien da "nicht immer ganz rational". ...

Foto: fr-online.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.03.2011 09:08.

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