Er bleibt - polis-Presseschau
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Er bleibt - polis-Presseschau
von redaktion am 11.02.2011 08:52
Presseschau vom 11.02.2011

Die Demonstranten gingen fest davon aus, dass Präsident Mubarak in seiner Rede an die
Nation seinen Rücktritt erklärt. Doch der Staatschef klammert sich mit aller Macht an sein Amt.
Er bleibt
In seiner weltweit mit großer Spannung erwarteten Rede verlor der ägyptische Präsident Mubarak gestern Nacht kein Wort über seinen allseits erhofften Rücktritt. Unterdessen steigt die Wut der Demonstranten. Für heute sind weitere Großdemonstrationen geplant, inclusive angekündigter Besetzung des staatlichen Fernsehens.

fr-online.de
Mubarak klammert sich ans Amt
… Mit Wut und heller Empörung haben die rund eine Million Demonstranten auf dem nächtlichen Tahrir-Platz in Kairo auf die 15-minütige Fernsehansprache von Präsident Hosni Mubarak reagiert, in der er erneut kein Wort über seinen möglichen Rücktritt verlor. „Nieder mit Mubarak“, skandierte die aufgebrachte Menge am Donnerstagabend und rief die Soldaten auf, sich ihrem Volksaufstand anzuschließen. …

faz.net
Mubarak bleibt - Ägypten kocht vor Wut
… Die Rede Mubaraks und ihre Interpretation sorgte nicht nur in Ägypten für Verwirrung. Noch am Abend trat der ägyptische Botschafter in Washington, Sameh Shoukry, im amerikanischen Fernsehsender CNN auf und erklärte, Mubarak habe de facto bereits alle Macht an Suleiman übergeben. Er sei nur noch de jure Präsident. Wenig später berichtete der Sender, der ägyptische Parlamentssprecher Ahmed Fathi Srour habe bestätigt, dass Mubarak die operative Macht an Suleiman übergeben habe. …

spiegel.de
Mubaraks neues Machtspiel erbost die Ägypter
… Der greise Pharao riskiert eine neue Explosion von Wut und Gewalt: Husni Mubarak hat den erhofften Rücktritt abgelehnt, nur Vollmachten an seinen Vize delegiert. Zornige Demonstranten wollen ihren Protest nun verstärken, sie setzen ihre Hoffnungen aufs Militär. Mit Recht? …

sueddeutsche.de
Der Volkszorn wächst
… In Ägypten haben sich am 17. Tag des Protestes die Machtverhältnisse geändert - geklärt haben sie sich nicht. Der Präsident hält an seinem Amt fest, er sieht sich als Dirigent des Übergangs. Er sieht nicht mehr, wie das Orchester längst ohne ihn spielt. Dies ist eine gefährliche Situation, weil sich nun der Volkszorn unkontrolliert entladen kann. Mubarak hat mit seinem Starrsinn die Saat für Gewalt ausgebracht, vielleicht sogar für einen Bürgerkrieg. ...
Foto: sueddeutsche.de/AP


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