Suche nach Beiträgen von redaktion
Erste Seite | « | 1 ... 74 | 75 | 76 | 77 | 78 ... 241 | » | Letzte
Die Suche lieferte 2408 Ergebnisse:
Sanktionen gegen Gaddafi - polis-Presseschau
von redaktion am 26.02.2011 11:09
Presseschau vom 26.02.2011

Wie die UN mit Gaddafi verfahren will, darüber ist sie sich noch im Unklaren.
Sanktionen gegen Gaddafi
Die EU und USA haben erste Sanktionen gegen das Gaddafiregime in Libyen beschlossen. Entscheidungen des UN-Sicherheitsrates stehen noch aus. Eine erwogene Flugsicherheitszone über Libyen brächte die NATO ins Spiel. Wird der Westen militärisch intervenieren?

fr-online.de
Proteste in Libyen: Die Welt diskutiert noch
… Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) fasst Sanktionen gegen die libysche Regierung ins Auge. Am Freitagnachmittag New Yorker Zeit trafen sich die 15 Mitglieder des höchsten UN-Organs zur dritten Sondersitzung in vier Tagen. Bei den vergangenen Treffen hatten sie immer wieder ein sofortiges Ende der Gewalt gefordert und Libyen Strafen angedroht. …

faz.net
Amerika verhängt Sanktionen gegen Libyen
… „Die Regierung von Muammar al-Gaddafi hat gegen internationale Regeln und jeden Anstand verstoßen und muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte Obama. Das Regime von Gaddafi habe „Menschenrechte missachtet, brutale Gewalt gegen das eigene Volk ausgeübt und ungeheuerliche Drohungen ausgesprochen“. Es bestehe ernst zu nehmende Gefahr, dass libysche Staatsgelder von Gaddafi, von seiner Regierung oder von Mitgliedern seiner Familie missbraucht würden. …

spiegel.de
Deutsche Politiker wollen Gaddafi isolieren
… Führende Koalitionspolitiker haben die zögerliche Haltung der Europäischen Union im Libyen-Konflikt angeprangert. Der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok plädierte im SPIEGEL für die Schaffung einer Flugverbotszone über Europa, um Gaddafi "den Nachschub abzuschneiden". Verfolgen Sie die aktuelle Entwicklung im Liveticker. …

taz.de
"Wir können in Libyen nicht eingreifen"
Gaddafi gehört vor Gericht gestellt. Das ist aber nicht so einfach: Europa und die UNO können nur wenig tun, um den Sturz des Diktators zu beschleunigen, sagt der Völkerrechtler Reinhard Merkel.
Foto: fr-online.de/dpa
Zur Verteidigung der guten Wissenschaft in Deutschland – eine Streitschrift
von redaktion am 25.02.2011 11:32
Zur Verteidigung der guten Wissenschaft in Deutschland – eine Streitschrift
Von polis-Gastautor Ulrich Kasparick

Lange Jahre war ich auf Bundesebene mitverantwortlich für die Wissenschaftspolitik in Deutschland. Als Abgeordneter der Deutschen Bundestages im Forschungsausschuss, als stellvertretender forschungspolitischer Sprecher und als Parlamentarischer Staatssekretär. Es ist an der Zeit, sich schützend vor die gute Wissenschaft in Deutschland zu stellen. Denn offensichtlich sind die derzeitige Forschungsministerin und auch die Kanzlerin dazu nicht bereit. Der Verbleib eines Betrügers im Amt eines Bundesministers schadet dem Wissenschaftsstandort Deutschland auf fundamentale Weise.
Solange die Kanzlerin einen Minister, der die Wissenschaft auf betrügerische Weise geschädigt und sich seinen Doktortitel durch Betrug erschleichen wollte, im Amt lässt, solange ist jedes Reden der Kanzlerin, Bildung und Wissenschaft seien der wichtigste Rohstoff für die Volkswirtschaft und entscheidender Standortfaktor nichts als leeres Gerede.
Denn hier geht es nicht um eine Bagatelle. Nicht derjenige, der den Betrug kritisiert, kriminalisiert das Verhalten des Ministers, sondern derjenige verhält sich schädlich, der durch Betrug versucht, sich akademische Titel zu erschleichen.
Was macht die Bundesforschungsministerin? Sie schweigt. Und sie vergeht sich damit an der guten Wissenschaft in Deutschland.
Was macht die Kanzlerin? Sie schweigt und lässt den Minister im Amt – ein Schlag gegen alle, die sich um gute Bildung und Wissenschaft in Deutschland bemühen. Ein Schlag ins Gesicht all derer, die durch ausgezeichnete Forschung und akkurate wissenschaftliche Leistungen den Wohlstand in unserem Industrieland sichern.
Denn, wenn der Betrüger im Amt bleibt, ist dem Betrug in Wissenschaft und Forschung Tor und Tür geöffnet. Dann ist künftig alles egal. Dann darf kopiert, abgeschrieben, betrogen werden, ohne daß es Folgen hätte.
Das darf nicht passieren!
Unser Industrieland braucht eine exzellente und nach strengen Kriterien arbeitende Wissenschaft die der Mensch die Luft zum Atmen.
Ich war etliche Zeit Senator der Fraunhofer-Gesellschaft.
Deshalb weiß ich, wie zentral wichtig die Qualitätssicherung in der Forschung ist. Der globale Wettbewerb ist mittlerweile so hart geworden, daß nur noch höchste Qualität in der Lage ist, denn Wettbewerb zu bestehen. Raubkopien, Plagiate, billige Nachahmung der internationalen Mitbewerber machen dem Wirtschaftsstandort Deutschland schwer zu schaffen.
Es gibt nur einen Weg, diesen Wettbewerb zu bestehen: höchste Qualität in Wissenschaft und Forschung.
Deshalb ist es richtig, wenn die Lehrer, Hochschullehrer und Professoren bei ihren Schülern und Studenten von der Schule an streng auf exaktes, strengen wissenschaftlichen Kriterien genügendes Arbeiten achten.
Deshalb ist es richtig, wenn schon von der Schule an die kleinsten Versuche, durch Betrug oder Abschreiben zu „Ergebnissen“ zu kommen, streng bestraft werden.
Denn: es geht um den Wirtschaftsstandort (!) Deutschland. Nur exaktes, strengen Kriterien genügendes wissenschaftliches Arbeiten ist in der Lage, den globalen Wettbewerb zu bestehen.
Das muss in allen Bereichen gelten: in der Schule, in der Fachhochschule, an der Universität, in der Forschung.
Wenn die Kanzlerin und ihre schweigende Forschungsministerin nun einen Minister im Amt lässt, der sich offensichtlich durch Fälschung und Betrug den akademischen Grad eines Doktors der Wissenschaften zu erschleichen versucht hat – dann ist künftig alles Kopieren, Abschreiben, Betrügen und Mogeln eine Bagatelle, dann kommt es künftig „nicht mehr so drauf an“.
Die Bildungs- und Wissenschaftslandschaft in Deutschland ist gut. Und die deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen haben international einen guten Ruf. Einigen Universitäten gelingt es mittlerweile sogar, international im Wettbewerb mit den besten Universitäten der Welt zu konkurrieren. Das ist aber nur möglich, wenn auf höchste Standards geachtet wird.
Die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Gemeinschaft der Helmoltz-Zentren, die Institute der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, die Universitäten und Fachhochschulen – sie alle brauchen exaktes wissenschaftliches Arbeiten als entscheidendes Kriterium, um im internationalen Wettbewerb überhaupt bestehen zu können.
Wer schummelt, abschreibt, kopiert und sich Ergebnisse zu erschleichen versucht, wird nicht bestehen können gegen Yale und Oxford, gegen Oulu in Finnland und die starken Hochschulen in der Schweiz.
Deshalb geht es um keine Bagatelle.
Die Entwicklung des MP3-Standards durch ein Institut der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft ermöglicht einen Jahresumsatz von mehreren Milliarden Euro.
Es ist die Entwicklung eines Professors mit seinem Team.
Man kann an diesem Beispiel sehen, wie zentral wichtig gute Wissenschaft für den Wirtschaftsstandord Deutschland ist.
Wissenschaft und Forschung leisten einen entscheiden Beitrag zu unserem Wohlstand.
Deshalb ist Wissenschaft keine Bagatelle.
Die Kanzlerin ist aufgerufen, einen nachweislichen Betrüger aus höchsten politischen Ämtern zu entfernen. Denn er hat versucht, sich akademische Lorbeeren durch Betrug anzueignen.
Es genügt nicht, wenn der Titel aberkannt ist. Denn solange er im Amt bleibt, ist sein betrügerisches Verhalten weiter legitimiert.
Die Bundesforschungsministerin ist aufgerufen, sich entschieden, klar und unmißverständlich vor die gute Wissenschaft in Deutschland zu stellen.
Wenn sie weiter schweigt, schädigt sie den Wissenschafts- und Forschungsstandort Deutschland auf unverantwortliche Weise.
Millionenboni für 150 Banker der Commerzbank
von redaktion am 25.02.2011 10:53
Millionenboni für 150 Banker der Commerzbank
Düsseldorf/Berlin (rdp/ots) - 150 führende Mitarbeiter der teilweise verstaatlichten Commerzbank sollen im vergangenen Jahr inklusive Bonuszahlungen ein Jahreseinkommen von mehr als 500000 Euro gehabt haben. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Freitagausgabe) aus Bankenkreisen. Mehr als 22 Millionen Euro seien als "Erfolgsbeteiligungen" den Bankern versprochen worden, hieß es. Die Mitarbeiter würden vorrangig in der Investmentsparte eingesetzt. Der Bund stützt das Institut derzeit mit stillen Einlagen in Höhe von 16,2 Milliarden Euro und hatte für Vorstandsmitglieder die Gehälter auf 500 000 Euro im Jahr gedeckelt. Für Manager der unteren Führungsebene gilt das aber erst ab 2011.
„Arbeit – sicher und fair“ - polis-Presseschau
von redaktion am 25.02.2011 09:26
Presseschau vom 25.02.2011
Ob im Maschinenbau, in der Metall- und Elektroindustrie oder in der Pflege:
Die Leiharbeit boomt.Deshalb protestierten wie hier bei VW in Emden in ganz
Deutschland über 200 000 Beschäftigte für gute Arbeit.
„Arbeit – sicher und fair“
Unter dem Motto: „Arbeit – sicher und fair“, demonstrierten gestern weit über 200.000 gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer in ganz Deutschland. Bei der zentralen Veranstaltung in Braunschweig kritisierte der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber Politik und Arbeitgeber, weil sie den Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ nicht umsetzten.

Fr-online.de
"Arbeit - sicher und fair": Protestzüge gegen Leiharbeit
… 210.000 Beschäftigte aus 1360 Betrieben haben am Donnerstag gegen Leiharbeit und prekäre Beschäftigung demonstriert. Die Gewerkschaften fordern ein Ende der Leiharbeit und den Abschied vom "Arbeitnehmer zweiter Klasse". …

faz.de
Gewerkschafter testen Demonstrationsfreiheit am Flughafen
… Gewerkschafter haben die neue Demonstrationsfreiheit am Frankfurter Flughafen getestet. Am Aktionstag gegen schlecht entlohnte Leiharbeit machten Mitglieder der DGB-Gewerkschaft Nahrung-Gaststätten-Genuss (NGG) auf Arbeitsverhältnisse bei der Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs Lounge GmbH aufmerksam. Man habe als kleine Gruppe im Terminal demonstriert und Flugblätter verteilt, berichtete NGG-Sekretär Peter-Martin Cox. Sowohl die Polizei als auch Vertreter der Hausherrin Fraport hätten die Aktion geduldet. …

neues-deutschland.de
Aufstand gegen die Unsicherheit
… Leiharbeit und Niedriglohn sind den Gewerkschaften ein Dorn im Auge. Die Zahl der Leiharbeiter, die oft – zusätzlich zur unsicheren Beschäftigung – viel weniger verdienen als die Stammbelegschaften und zudem nicht die gleichen Rechte im Betrieb haben, steigt. Eine Gesetzesänderung zum Equal Pay ist überfällig. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben aus diesem Grund gestern bundesweit zum betrieblichen Aktionstag gegen aufgerufen. …
Foto: nd.de/dpa
taz.de – keine Berichterstattung
sz.de – keine Berichterstattung
spiegel.de – keine Berichterstattung
zeit.de – keine Berichterstattung
welt.de – keine Berichterstattung
stern.de – keine Berichterstattung
tagesspiegel.de – keine Berichterststattung
Plagiat-Entdecker greift Uni Bayreuth an
von redaktion am 24.02.2011 20:40
Plagiat-Entdecker greift Uni Bayreuth an
Fischer-Lescano
Berlin (rdp/ots) - Berlin - Der Bremer Juraprofessor und Plagiat-Entdecker Andreas Fischer-Lescano hat den schnellen Entzug des Doktortitels von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) scharf kritisiert: "Er hat systematisch verschleiert, plagiiert und getäuscht. Den Vorsatz kann man bei diesem intellektuellen Betrug dann im Grunde nur noch dadurch verneinen, dass man den Autor für unzurechnungsfähig erklärt", sagte Fischer-Lescano dem Tagesspiegel (Freitagausgabe). Die Promotionskommission habe sich um die Wertung der Täuschung herumgedrückt. Der Promotionsausschuss habe mit der Rücknahme des Titels nach allgemeinem Verwaltungsrecht statt nach der einschlägigen Promotionsordnung einen "rechtlichen Umweg genommen, um es unterlassen zu können, alle relevanten Gesichtspunkte und damit auch den Täuschungsvorwurf gegeneinander abzuwägen. Der Amtsermittlungsgrundsatz und der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit des Vorgehens hätten aber genau dies geboten."
Sigmar Gabriel: IG Metall fällt der SPD in den Rücken
von redaktion am 24.02.2011 19:04
Sigmar Gabriel: IG Metall fällt der SPD in den Rücken

Gabriel
Essen/Berlin (rdp/ots) - Die Leiharbeit entzweit SPD und IG Metall. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich nach einem Bericht der WAZ-Mediengruppe in einem Brief an IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel in scharfem Ton gegen Kritik aus den Reihen der Gewerkschaft verwahrt. "Wie in aller Welt kommst Du auf eine so haarsträubende Behauptung?", schreibt Gabriel in einem Brief, der der WAZ vorliegt. Wetzel hatte zuvor kritisiert, die SPD mache Politik gegen die Leiharbeit. Auf fünf Seiten beschreibt Gabriel, wie er die Verhandlungen mit der Regierung über die Leiharbeit mit DGB, Verdi und IG Metall abgestimmt habe. Die SPD habe sich "exakt" an die gemeinsame Linie gehalten, erklärt Gabriel. Er erwarte auch keinen Dank dafür. "Allerdings finde ich es befremdlich, wenn Du uns dafür anschließend in den Rücken fällst", so der SPD-Chef in seinem Brief. Wetzels Äußerungen seien "absolut inakzeptabel".
Pinocchio ließ sich Verwendung der Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags nicht genehmigen
von redaktion am 24.02.2011 15:43
Pinocchio ließ sich Verwendung der Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags nicht genehmigen
Berlin (rdp/ots) - Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sich die Verwendung von Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages für seine Doktorarbeit nicht genehmigen lassen. Das erfuhr der "Tagesspiegel" am 24. Februar aus der Bundestagsverwaltung. Auch dort geht man inzwischen davon aus, dass in die Doktorarbeit neben den vier bekannten vier Expertisen zwei weitere Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes zumindest teilweise von Guttenberg verwendet wurden, berichtet die in Berlin erscheinende Zeitung weiter. Die öffentliche Verwendung der Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes müssen sich Abgeordnete genehmigen lassen. Guttenberg hatte am Mittwoch im Parlament erklärt, ob eine Genehmigung zur Weiterveröffentlichung eingeholt worden sei, lasse sich heute nicht mehr nachvollziehen.
Guttenberg betätigte sich während seiner Doktorarbeit als Sponsor für die Uni Bayreuth
von redaktion am 24.02.2011 14:56
Guttenberg betätigte sich während seiner Doktorarbeit als Sponsor für die Uni Bayreuth
Berlin (rdp/ots) - Während der Arbeit an seiner Promotion hat sich Karl-Theodor zu Guttenberg an der Universität Bayreuth auch als Sponsor betätigt. Zwischen 1999 und 2006 seien für einen neuen Lehrstuhl an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät insgesamt 747 764,36 Euro überwiesen worden, bestätigte die Rhön Klinikum AG dem Berliner "Tagesspiegel" am 24. Februar. Guttenberg saß von 1996 bis 2002 im Aufsichtsrat der Rhön Klinikum AG, seine Familie hielt dort ein Aktienpaket. Der CSU-Politiker studierte von 1992 bis 1999 in Bayreuth Rechtswissenschaften und promovierte dort im Jahr 2007 mit der Bestnote summa cum laude. Die Rhön Klinikum AG, an der die familieneigene Beteiligungsgesellschaft derer zu Guttenberg über ihren Aktienbesitz beteiligt war, gehörte zu den Stiftern des Lehrstuhls für Medizinmanagement, der bei der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angesiedelt ist. Man habe an der Einrichtung des Studienganges "Diplom-Gesundheitsökonomie" Interesse gehabt, "weil der Arbeitsmarkt zu wenig qualifizierte Nachwuchskräfte für eine Aufgabe im Krankenhausmanagement anbot", sagte ein Sprecher der AG. Mit den für Guttenberg zuständigen Fakultätsprofessoren habe man nichts zu tun gehabt.
SPD meets Praxis
von redaktion am 24.02.2011 13:25
Sigmar Gabriel: Wir wollen mit den wirklichen Experten im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen ins Gespräch kommen

Gabriel
Rund 200 SPD-Abgeordnete aus dem Bundestag und den Landtagen arbeiten vom 28.Februar bis zum 2.März 2011 in einem Krankenhaus oder in Pflegeeinrichtungen mit. Hierzu erklärt der SPD-Parteivorsitzende, Sigmar Gabriel:
Angehörige haben.
In der kommenden Woche werden rund 200 SPD-Abgeordnete aus dem Bundestag und den Landtagen sowie weitere Mandatsträger in ihrem Wahlkreis einen Tag lang in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung mitarbeiten. Sie tun das ohne Kamerateams und Fotografen – aber sie werden im Anschluss in öffentlichen Veranstaltungen mit Ärzten und Pflegern, Patienten und Angehörigen ihre Erfahrungen diskutieren.
Allen Beteiligten ist klar: Im Rahmen der Praxistage kann man nur einen kleinen, punktuellen Einblick in die Arbeit in den Einrichtungen gewinnen. Aber man kommt ins Gespräch. Wir wollen zuhören. Die Erfahrungen der Praxistage werden aber einfließen in das Konzept der Bürgerversicherung, das im April detailliert vorgestellt werden soll."
Die Liste mit allen Terminen und eine interaktive Landkarte sind auf www.spd.de zu finden. Dort wird auch über die Praxistage berichtet.
Hartz IV-Koalition kürzt bei Behinderten
von redaktion am 24.02.2011 13:11
Hartz IV-Koalition kürzt bei Behinderten

Kipping
Berlin (rdp). „Im Windschatten des Bund-Länder-Geschachers über die Hartz IV-Reform wurden weitere Gemeinheiten beschlossen, die bislang ungenannt geblieben sind. Dazu gehört, dass die Hartz IV-Parteien, CDU/CSU, SPD und FDP bedürftigen erwachsenen Behinderten ein Fünftel des Regelsatzes streichen wollen“, erklärt Katja Kipping. Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
Im Vermittlungsausschuss hat man sich zwar auf eine wohlklingende Protokollnotiz verständigt: ‚Der Regelsatz für die Regelbedarfsstufe 3 wird mit dem Ziel, Menschen mit Behinderungen ab dem 25. Lebensjahr den vollen Regelsatz zu ermöglichen, überprüft.‘ Diese Erklärung ist jedoch nichts wert, da es keinerlei Terminfestlegung dafür gibt. Inzwischen deutet sich an, dass die Überprüfung erst mit der nächsten Einkommens- und Verbrauchsstichprobe erfolgen soll, also erst in mehreren Jahren. Im Klartext bedeutet diese Notiz: Schwarz-Gelb und die SPD verzichten bewusst darauf, die Verschlechterung im Gesetz zu streichen. Damit bekommen bedürftige Behinderte ein Fünftel gestrichen.
Dass der gesamte Hartz IV-Kompromiss eine Farce ist, die vor dem Bundesverfassungsgericht keine Chance haben wird, zeigen im Übrigen schon Medienberichte über Berechnungen des Stromvergleichsportals check24.de, nach denen die realen Stromkosten auch nach der Regelsatzerhöhung um bis zu 35 Prozent über dem dafür vorgesehenen Satz liegen werden. Die Betroffenen werden dadurch gezwungen sein, Geld für die Begleichung ihrer Stromrechnung auszugeben, dass ihnen dann anderer Stelle schmerzlich fehlen wird. Ihre Stromkosten senken können sie nicht, weil sie sich eine stromsparende Waschmaschine oder einen stromsparenden Kühlschrank einfach nicht leisten können.“


Antworten