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Lieber in Moskau promoviert, als irgendwo abgeschrieben
von polis am 16.02.2011 19:06
LVZ: Bartsch zum Fall Guttenberg: Lieber in Moskau promoviert, als irgendwo abgeschrieben
Bartsch
Leipzig/Berlin (rdp/ots) - Mit einer vom realsozialistischen Lebensbetrieb geprägten Promotions-Erfahrung meldete sich der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dr. rer. oec. Dietmar Bartsch, zum Plagiatsvorwurf gegenüber CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zu Wort. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstag-Ausgabe) sagte Bartsch: "Besser in Moskau promoviert, als irgendwo abgeschrieben." Bartsch erwarb seinen Doktortitel 1990 an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Moskau.
"Prekariatsvorwurf ist beleidigend"
von polis am 16.02.2011 16:20
"Prekariatsvorwurf ist beleidigend"
Wolffsohn
Bonn/Berlin (rdp/ots)
Als geschmacklos und beleidigend hat Uwe Köpsel die jüngsten Äußerungen von Bundeswehr-Professor Michael Wolffsohn bezeichnet. Der Landesvorsitzende Ost des Deutschen BundeswehrVerbands kritisiert die Behauptung des Historikers der Münchner Bundeswehr-Hochschule, aus dem Osten der Bundesrepublik meldeten sich nur unzureichend ausgebildete junge Leute zum Dienst in der Bundeswehr. "Die Stigmatisierung dieser Menschen als 'Prekarier in Uniform' entbehrt jeglicher Grundlage", sagte Köpsel, der dem Landesverband Ost, der Interessenvertretung aller Soldaten, vorsteht. Schon die Karriere-Verläufe in den Streitkräften bewiesen, dass die Angehörigen der Bundeswehr die Gesamtbevölkerung repräsentierten und sich nach wie vor hoch qualifizierte junge Menschen aus allen Teilen Deutschlands bewärben.
Guttenberg wird mit Dreck beworfen
von polis am 16.02.2011 15:08
CSU-Politiker Geis: Guttenberg wird mit Dreck beworfen
Geis
Halle/Berlin (rdp/ots) - Der CSU-Bundestagsabgeordnete und frühere rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Geis, hat die aktuelle Kritik an der Doktorarbeit von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) scharf verurteilt. "Er wird von allen Seiten angegriffen, weil er ein so hohes Ansehen in der Bevölkerung hat", sagte Geis der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Deshalb sucht man überall, um ihn mit Dreck beschmeißen zu können. Das halte ich für eine Masche, die ich nicht gutheißen kann und die man scharf verurteilen muss." Er fügte hinzu: "Guttenberg ist eine Lichtgestalt. Und die muss runter vom Thron."
In vergleichbaren Fällen wie der Guttenberg-Arbeit wurde der Doktorgrad entzogen
von polis am 16.02.2011 14:56
Jurist und Plagiats-Experte Hanschmann: In vergleichbaren Fällen wie der Guttenberg-Arbeit wurde der Doktorgrad entzogen
Leipzig/Berlin (rdp/ots) - Der juristische Plagiats-Experte und frühere Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht, Dr. Felix Hanschmann, hält die Vorwürfe gegenüber der Promotionsarbeit von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) für sehr gravierend. Der Jurist, der sich ausgiebig mit der Guttenbergschen 475-seitigen Dissertation beschäftigt hat, sagte gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstag-Ausgabe): "Es gibt vergleichbare Fälle, die von den Verwaltungsgerichten entschieden worden sind, und die sind fast durchgängig mit der Entziehung des Doktorgrades ausgegangen."
Man könne natürlich, vor allem bei einer Arbeit von 475 Seiten, wie sie die Promotionsschrift von Herrn zu Guttenberg umfasse, "aus Unachtsamkeit Zitate vergessen", sagte Hanschmann. "Die Plagiate erstrecken sich aber in diesem Fall teilweise über mehrere Seiten, finden sich an verschiedenen Stellen der Arbeit und betreffen mehrere Fremdautoren. In mindestens drei Fällen sind die Quellen nicht einmal im Literaturverzeichnis der Arbeit aufgeführt."
Hanschmann sagte, "es gibt Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte, die in vergleichbaren Fällen Vorsatz annehmen". Mit Blick auf die Folgen für das Ansehen zu Guttenbergs meinte der Jurist und Plagiats-Experte Hanschmann in dem Interview: "Wäre Herr zu Guttenberg ein Wissenschaftler, würde diese Sache ausreichen, um seinen Ruf in der wissenschaftlichen Gemeinschaft ganz erheblich zu beschädigen."
Re: Dresdner Zeichen - polis-Presseschau
von polis am 14.02.2011 16:14wenn der mit phanta 6 wochen auf kur ist, fährt der nicht mehr als nazi nach hause ... dahinter steckt ein großer plan!
Re: Dresdner Zeichen - polis-Presseschau
von polis am 14.02.2011 15:10phanta, in konsequenz müsstest du nun mit den nazis marschieren! 
Weber muss sofort Büroschlüssel abgeben
von polis am 13.02.2011 11:44
Weber muss sofort Büroschlüssel abgeben
Regierung soll ein Blitzgesetz zur fünfjährigen Karrenzzeit vorlegen

Lötzsch
Leipzig/Berlin (rdp/ots) - Nach dem angekündigten Rücktritt von Bundesbank-Präsident Axel Weber zum 30. April beharrt die Linkspartei auf einem sofortigen Abgang Webers und auf einem Blitz-Gesetz für eine fünfjährige Sperrzeit bei einem Wechsel von Insidern aus öffentlichen Ämtern in die Privatwirtschaft.
Linken-Chefin Gesine Lötzsch sagte gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe): "Axel Weber muss sofort sein Amt ruhen lassen." Ein Wechsel Webers zur Deutschen Bank "ist absolut inakzeptabel". Der Bundesbankvorstand müsse sofort handeln. "Das Organisationsstatut sagt eindeutig aus, dass Vorstände auch nach ihrem Ausscheiden eine absolute Schweigepflicht haben."
Webers einzige Berufserfahrung als Banker stamme aus seiner Bundesbank-Zeit. "Weber muss sofort seinen Büroschlüssel abgeben. Solange der Verdacht des Seitenwechsels im Raum steht, ist das alternativlos. Die Bundesregierung muss sofort ein Gesetz auf den Weg bringen, um Drehtürwechsel in die Privatwirtschaft zu unterbinden". Das sei noch vor dem 30. April zu schaffen. "Es muss überall eine Karenzzeit von fünf Jahren gelten."
Weltweiter Aktionstag für einen Wandel in Ägypten
von polis am 10.02.2011 16:15
Weltweiter Aktionstag für einen Wandel in Ägypten
13 Uhr Kundgebung vor Brandenburger Tor
Berlin (rdp/ots) - Reporter ohne Grenzen (ROG) ruft gemeinsam mit acht weiteren Organisationen zur Teilnahme an einer Kundgebung für einen Wandel in Ägypten auf. Die Protestveranstaltung für Menschenrechte, Reformen und ein Ende der Unterdrückung in dem nordostafrikanischen Land findet am Samstag, den 12. Februar 2011, von 13 bis 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor am Pariser Platz statt. Sie ist Teil eines internationalen Aktionstages: Am 12. Februar 2011 versammeln sich Menschen auf der ganzen Welt, um ihre Solidarität mit den Ägypterinnen und Ägyptern auszudrücken.
Hunderttausende haben in Ägypten in den vergangenen Wochen friedlich für ihre Rechte und einen demokratischen Wandel demonstriert. Polizisten und Sicherheitskräfte gingen gegen die Protestierenden oft mit brutaler Härte vor. Viele wurden getötet, mehrere Hundert verletzt. Die ägyptische Regierung ignoriert seit mehr als 30 Jahren die Menschenrechte systematisch. Menschen werden ohne richterlichen Beschluss inhaftiert und routinemäßig misshandelt und gefoltert, einige bis zum Tod. Nur selten werden die Täter dafür zur Rechenschaft gezogen.
Die Pressefreiheit wird ignoriert und Demonstrationen mit Gewalt verhindert. Nach Informationen von ROG sind seit dem 2. Februar mindestens 79 Journalisten, die über die Proteste berichten wollten, angegriffen worden. Ein Journalist wurde getötet. ROG dokumentiert außerdem 76 Festnahmen von Medienmitarbeitern. Nach letzten Informationen sind alle Journalisten mittlerweile wieder freigelassen worden.
Reporter ohne Grenzen, Amnesty International, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag, Bonn International Center for Conversion, Deutscher Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg, Egyptian-German Network for Changing Egypt, Gesellschaft für bedrohte Völker, Human Rights Watch und medico International rufen gemeinsam zu der Kundgebung in Berlin auf und appellieren: Setzen Sie ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung für die Protestierenden in Ägypten!
Zu Guttenberg außer Kontrolle
von polis am 10.02.2011 14:17
Zu Guttenberg außer Kontrolle

„Der Verteidigungsminister ist der lebende Beweis dafür, dass in Deutschland eine echte Kontrolle von Waffenexporten de facto nicht existiert“, so Jan van Aken anlässlich der Rüstungswerbung zu Guttenbergs in Indien, wo er mit dem Premierminister Manmohan Singh über den Verkauf von 126 Eurofighter-Kampfjets im Wert von 7,3 Milliarden Euro verhandelt. Der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
Ein Verkauf von Kampfflugzeugen nach Indien würde die Serie schmutziger Waffenverkäufe aus Deutschland in alle Herren Länder auf die Spitze treiben. Die Bundesregierung ignoriert tagtäglich all die Beschränkungen, die sie sich selbst, allerdings nur auf dem Papier, auferlegt hat: Keine Waffen in Krisengebiete, keine Waffen an Menschenrechtsverletzer, keine Waffen an Länder, die sich internationaler Rüstungskontrolle verweigern. Gleichwohl ist Deutschland mittlerweile drittgrößter Waffenexporteur der Welt.“
Konzerne bedanken sich mit Stellenabbau
von polis am 08.02.2011 21:07
Konzerne bedanken sich mit Stellenabbau

Wagenknecht
Berlin (rdp). "Die DAX-Konzerne feiern das angeblich gerade stattfindende Wirtschaftswunder auf ihre ganz spezielle Weise: mit dem Abbau von 12.000 Stellen bei gleichzeitiger Steigerung der Nettogewinne um mehr als 70 Prozent. Das zerstört die Grundlage eines funktionierenden Gemeinwesens", erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sahra Wagenknecht, zum geplanten Stellenabbau der DAX-Konzerne. Sahra Wagenknecht weiter:
Deshalb brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro, einen Regelsatz beim Arbeitslosengeld II von 500 Euro und öffentliche Milliardeninvestitionen in Bildung, ökologische Modernisierung, öffentliche Dienstleistungen, die durch eine Millionärssteuer finanziert werden, sowie hohe Tarifabschlüsse bei den anstehenden Verhandlungen für den öffentlichen Dienst."


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