Suche nach Beiträgen von redaktion

Erste Seite  |  «  |  1  ...  62  |  63  |  64  |  65  |  66  ...  241  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 2408 Ergebnisse:


redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Fataler Irrtum

von redaktion am 21.04.2011 10:11




Fataler Irrtum

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Truppeneinsatz in Libyen
von JÖRG RINNE

Bielefeld/Berlin (rdp/ots) - Wenn es eines aktuellen Beispieles bedarf, wie kläglich Politik und Militärs in ihren Einschätzungen daneben liegen und in ihren Handlungen versagen können, hilft ein Blick nach Libyen. Scharfmacher in Paris, London und Rom haben der Weltöffentlichkeit glaubhaft versichern können, mit ihren von einer UN-Resolution gedeckten Luftangriffen sei das Gaddafi-Regime innerhalb kürzester Zeit weggebombt. Welch fataler Irrtum! Längst ist in Libyen ein Guerilla-Krieg entbrannt. Für die alliierten Luftstreitkräfte der GAU. Freund und Feind sind nicht mehr unterscheidbar, die Zivilbevölkerung wird zur Geisel. Kein Wunder also, dass die verzweifelten und in die Enge getriebenen Rebellen jetzt um alliierte Bodentruppen bitten. Doch dafür fehlt jegliche völkerrechtliche Grundlage. Es wird kein weiteres Mandat der Vereinten Nationen geben, das eine derartige Ausweitung des Einsatzes billigt. So droht den Alliierten ein politisches und militärisches Fiasko, sollte Gaddafi am Ende doch triumphieren. Und die weiteren Diktatoren dieser Welt können sich ob ihrer Zukunft genüsslich die Hände reiben.

Antworten

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

"Schämt euch" - polis-Presseschau

von redaktion am 21.04.2011 08:57




Presseschau vom 21.04.2011



Mahnende Worte: Ein Polizist spricht mit Demonstranten, die den
Eingang zur RWE-Hauptversammlung blockieren.



"Schämt euch"

"Schämt euch" skandierten Demonstranten gestern vor der Essener Gruga-Halle. Sie meinten damit zur RWE-Aktionärsvollversammlung herbeieilende RWE-Aktionäre, warfen mit Wollknäueln und versperrten Zugangswege. Drinnen hielt RWE-Vorstandsvorsitzender Großmann an seinem Atomkurs fest und verteidigte seine Klage gegen das Abschalten von Biblis A. Jedoch: Auch unter den Aktionären gibt es Widerstand.





fr-online.de

RWE-Chef hält an Atomkurs fest

... RWE-Chef Jürgen Großmann hat den Atomkurs seines Unternehmens verteidigt. „Die deutschen Kernkraftwerke erfüllen die geltenden Sicherheitsanforderungen. In jedem anderen Fall hätten sie bereits zuvor abgeschaltet werden müssen. Daran ändern die Ereignisse in Japan nichts“, heißt es in einem zur Hauptversammlung in der Essener Grugahalle am Mittwoch verbreiteten Redemanuskript....




faz.net

Tumulte bei Großmanns Auftritt

... Die Rede des Konzernchefs wurde von Atomgegnern immer wieder von „Abschalten“-Rufen unterbrochen. Schon vor der Halle waren die RWE-Aktionäre von Demonstranten empfangen worden. Wegen einer Sitzblockade von mehr als einem Dutzend Demonstranten, die sich mit Wollknäueln verbunden hatten, mussten die Aktionäre minutenlang am Eingang anstehen. Dabei kam es immer wieder zu Diskussionen und teilweise tumultartigen Szenen. Die Polizei behielt die Lage jedoch unter Kontrolle....




spiegel.de

Atom-Boss in der Strategiefalle

Die Republik debattiert über die Atomwende - und der Energiegigant RWE stemmt sich vehement dagegen. Auf der Hauptversammlung gab Vorstandschef Großmann einmal mehr den Kernkraft-Hardliner. Ein gefährlicher Kurs, ohne Strategieschwenk bugsiert sich der Konzern ins Abseits. ...




taz.de

RWE unter Strom

... "Deutschland isoliert sich", warnte der RWE-Chef - und nutzte angeblich drohende Arbeitsplatzverluste etwa in der energieintensiven Aluminiumindustrie zur Werbung für billigen Atomstrom. Großmann bleibt deshalb stramm auf Atomkurs: In Großbritannien plant RWE den Bau sechs neuer Atomkraftwerke. Auch die polnische Regierung wolle die Essener als Partner gewinnen, berichtete gestern die Wirtschaftswoche - wegen der "konsequenten Pro-Atom-Politik von Jürgen Grossmann". ...

Foto: spiegel.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2011 10:29.

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Von der Leyen muss sofort umsteuern

von redaktion am 20.04.2011 13:00




Von der Leyen muss sofort umsteuern


Golze

Berlin (rdp). „Die Mogelpackung „Bildungspaket“ wird durch verspätete Briefe an Eltern oder gar Schuldzuweisungen nicht besser“, erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Diana Golze, zu den neuerlichen Versuchen der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, das Chaos in der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes unter Kontrolle zu bringen. Golze weiter:

Die Ministerin muss endlich anerkennen, dass ihr Bildungspaket an der Lebenswirklichkeit der Kinder vorbeigeht. Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, wie sie Kinder und Jugendliche als unterstützende und begleitende Förderung benötigen, lassen sich nicht in statistische Abrechnungsvorgaben pressen.

Wer monatelang die Betroffenen derart verunsichert und verwirrt, wie es von der Leyen mit dem Hin und Her bei der Hartz IV Reform getan hat, sollte sich dann hüten, mehr Eigenverantwortung bei den betroffenen Eltern einzufordern. In der Absicherung der Informationspflicht trägt zunächst erst einmal sie selbst und niemand sonst die Verantwortung.

DIE LINKE bleibt dabei: Das Bildungspaket ist von vornherein falsch gedacht. Leistungen für Bildung und Teilhabe gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen und damit über den Regelsatz ausgezahlt.“

Antworten

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Ramelow fordert Partei zur Ruhe auf

von redaktion am 20.04.2011 10:36




Linkspartei Thüringens Links-Fraktionschef Ramelow fordert Partei zur Ruhe auf


Ramelow

Halle/Berlin (rdp/ots) - Thüringens Linksfraktionschef Bodo Ramelow hat die Linkspartei angesichts der jüngsten Streitigkeiten zur Ruhe aufgefordert. "Ich halte jede weitere Debatte im öffentlichen Raum für deplatziert", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). Sein persönliches "Fastengelübde" laute im Übrigen: "Keine Kritik an der Führung bis Ostern." Als gläubiger Christ halte er sich daran. Der geschäftsführende Parteivorstand kommt heute in Berlin zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um die Wogen zu glätten. Zuletzt hatte Schatzmeister Raju Sharma den Parteivorsitzenden Klaus Ernst scharf angegriffen, weil dieser seine Kritiker aufs Korn genommen hatte. "Er soll sich konkret äußern oder die Klappe halten", erklärte Sharma und wurde deswegen von der stellvertretenden Vorsitzenden Sahra Wagenknecht zum Rücktritt aufgefordert. Aus Parteikreisen heißt es nun, solle Sharma gehen müssen, komme "das ganze Personaltableau ins Rutschen". Dann seien auch die Vorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst nicht mehr zu halten. Ein in diesem Fall notwendig werdender Sonderparteitag bringe zudem für alle Beteiligten "ein zu hohes Risiko" mit sich, da niemand wisse, wie er ausgehe.

Antworten

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Tschernobyl auch nach 25 Jahren noch gefährlich

von redaktion am 20.04.2011 10:13




Greenpeace: Tschernobyl auch nach 25 Jahren noch gefährlich/ Staatengemeinschaft muss Bergung des Tschernobyl-Brennstoffs angehen



Hamburg/ Kiew/Berlin (rdp/ots) - Der neue Sarkophag um den zerstörten Atomreaktor in Tschernobyl kann die Außenwelt nur für einige Jahrzehnte vor den Folgen eines Zusammenbruchs der ersten Schutzhülle und damit vor der Ausbreitung hochradioaktiven Staubs schützen. Das belegt eine aktuelle Studie der Physikerin Oda Becker im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. 25 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl sind Schätzungen zufolge bis zu 95 Prozent des Kernbrennstoffs im Reaktorgebäude verblieben. Greenpeace fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, die Bergung des Brennstoffs endlich anzugehen und einen Plan dafür vorzulegen. Gestern hatte die Staatengemeinschaft in Kiew angekündigt, zusätzliche 550 Millionen Euro für die Beseitigung der Tschernobyl-Folgen bereitzustellen.

"Die Aufstockung der Mittel muss an Bedingungen geknüpft werden: Die Vorlage eines Konzepts zur Bergung und Verwahrung des hochradioaktiven Brennstoffs aus dem Reaktor, sowie der Verzicht auf den weiteren Ausbau der Atomkraft in der Ukraine müssen Grundbedingungen für weitere Zahlungen sein," sagt Tobias Münchmeyer, Atomexperte bei Greenpeace, vor Ort in Kiew.

Die ukrainische Regierung plant, eine neue Schutzhülle aus Stahl zu bauen. Sie soll den maroden Sarkophag überwölben. Mit einer Fläche von über 42.000 Quadratmetern wäre das Bauwerk dreimal so groß wie der Petersdom in Rom. Zur Finanzierung hat die internationale Staatengemeinschaft bis jetzt 864 Millionen Euro bereit gestellt. Deutschland ist mit 60 Millionen Euro daran beteiligt. Die Einschätzung der Gesamtkosten liegt mittlerweile bei 1,6 Milliarden Euro.

"Mit dem neuen Sarkophag hangelt man sich von einem Provisorium zum nächsten", so Münchmeyer. "Die Staaten geben viel Geld ihrer Steuerzahler zur Bewältigung der Tschernobyl-Katastrophe aus und gleichzeitig setzen sie neue Anreize für den Ausbau der Atomkraft in der Ukraine. Das ist absurd." Anstatt die Ukraine beim Umbau des veralteten atomlastigen Energiesystems zu unterstützen, finanzieren die internationalen Banken (European Bank for Reconstruction and Development und die European Investment Bank) für knapp eine Milliarde Euro neue Hochspannungsleitungen. Über diese soll zukünftig ukrainischer Atomstrom aus bis zu vier Reaktoren sowjetischer Bauweise in die EU exportiert werden.

"Mit Fukushima steht die Welt vor einem zweiten Tschernobyl. Wieviele Tschernobyls will sich die Welt noch leisten bevor sie aus der Atomkraft aussteigt?", fragt Münchmeyer. 2006 hat Greenpeace eine Studie vorgelegt, derzufolge die Tschernobyl-Katastrophe mindestens 93.000 Todesopfer allein durch Krebserkrankungen gefordert hat.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2011 18:48.

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Hilferufe aus Misrata - polis-Presseschau

von redaktion am 20.04.2011 09:04




Presseschau vom 20.04.2011



Die Kämpfe in Misrata dauern seit sechs Wochen an


Hilferufe aus Misrata

Seit sechs Wochen beschießt und bombardiert Gaddafis Armee die westlibysche Hafenstadt Misrata. Jetzt bitten die Aufständischen die NATO um den Einsatz von Bodentruppen, um sie aus ihrer ausweglosen Lage zu befreien. Paris lehnt ab, London schickt 10 Militärberater und die USA wollen die Rebellen mit Waffenlieferungen stärken.





fr-online.de

Hilfskorridor noch eine leere Ankündigung

... Auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Genf berichteten die Hilfswerke von andauernden Kämpfen, die ihnen die Lieferung und Verteilung von Lebensmitteln und Medikamenten an die Zivilbevölkerung erschweren. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat daher einen Waffenstillstand zur höchsten Priorität erklärt. ...




faz.net

Rebellen bitten erstmals um Bodentruppen

... Die Rebellen in der belagerten libyschen Stadt Misrata haben jetzt um die Entsendung ausländischer Bodentruppen gebeten. Die Aufständischen hätten diese Forderung an den Nationalen Übergangsrat weitergeleitet, berichteten die französische Zeitung „Le Figaro“ und die „Washington Post“. ...




spiegel.de

Belagerte in Misurata flehen Westen um schnelle Hilfe an

... Seit Wochen belagern Gaddafi-Truppen die libysche Küstenstadt Misurata, nun verlangen die Aufständischen den Einsatz von ausländischen Bodentruppen. Ein Rebellensprecher hat offiziell die Entsendung britischer und französischer Soldaten nach Misurata gefordert. Seit dem Beginn der Kämpfe in Libyen starben nach Angaben der Aufständischen bereits 10.000 Menschen, bis zu 55.000 seien verletzt worden....




sueddeutsche.de

"Wenn sie nicht kommen, werden wir sterben"

Gaddafis Soldaten schießen von Moschee-Dächern auf Zivilisten: Die verheerende Situation in der belagerten Stadt Misrata setzt die Nato unter Druck. Nun haben die Aufständischen formell um die Entsendung von Bodentruppen gebeten. Doch die internationale Gemeinschaft ist weiter uneins über die Art der Hilfe für die Auftständischen. ...

Foto: faz.net/afp

Antworten

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Sanktionen sind eine Schande

von redaktion am 19.04.2011 12:44




Sanktionen sind eine Schande


Kipping

Zur heute von der BILD-Zeitung veröffentlichten Sanktions-Statistik erklärt, Katja Kipping, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Wieder mal bläst die BILD-Zeitung zur Jagd und entfacht erneut eine Hetzkampagne auf Erwerbslose. Das ist eine Kampagne, um von der katastrophalen neuen Gesetzgebung und Umsetzung der Hartz-IV-Regelungen abzulenken. Erinnert sei an den verfassungswidrigen Regelsatz und das Desaster beim Bildungs- und Teilhabepaket.
Die Fakten sprechen für sich:

1. Sanktionen sind massenhaft rechtswidrig: Fast 38 Prozent der Widersprüche gegen Sanktionen wurde im Jahr 2010 voll stattgegeben. Rund 55 Prozent der Klagen gegen Sanktionen wurden gewonnen.

2. Sanktionen grenzen aus statt zu integrieren: Viele Betroffene - insbesondere Jugendliche - verschwinden aus der Statistik, was zudem noch als Erfolg gewertet wird.

3. Sanktionen gelten als Drohkulisse: Mit Sanktionen soll für jeden schäbigen Niedriglohn-Job oder für rechtswidrige Arbeitsgelegenheiten gefügig gemacht werden. Über die Hälfte der Ein-Euro-Jobs sind laut Bundesrechnungshof keine zusätzlichen Tätigkeiten im Interesse der Allgemeinheit bzw. stehen in Konkurrenz zu ungeförderten Unternehmen. Wegen Nichtannahme solcher Jobs sanktionierte Hartz-IV-BezieherInnen sollten also als Rechtsbrecher und Arbeitsplatzvernichter eingesetzt werden.

Fazit: Sanktionen gegen Erwerbslose, also Leistungskürzungen, verstoßen gegen das Grundrecht auf ein Existenz- und Teilhabeminimum.

Die Forderung der Partei DIE LINKE lautet: Weg mit den grundrechtswidrigen Sanktionen und Leistungskürzungen! Sanktionen sind ein Schande!"

Antworten

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

BaWü-Grüne mit erstem Wahlbetrug

von redaktion am 19.04.2011 12:17




BaWü-Grüne mit erstem Wahlbetrug


Maurer

„Der Grünen-Hype beginnt schon zu bröckeln, bevor die Regierung im Ländle angetreten ist. Baden-Württemberg wird uns die Grünen als neue Umfallerpartei vor Augen führen“, erklärt Ulrich Maurer zum Votum der Grünen gegen einen Volksentscheid zu Stuttgart 21. Der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

Winfried Kretschmann hat heute im Fernsehen bestätigt, dass die Grünen den Volksentscheid ablehnen werden. Die Zwei-Drittel-Mehrheit zur Absenkung des Quorums von einem Drittel der Wahlberechtigten sei im Landtag nicht zu erreichen.

Die Grünen fangen schnell an, in die Fußstapfen der FDP zu treten. Sie sind bereits die neue Partei der Besserverdienenden. Sie fangen nun auch an, andere Qualitäten der Klientelpartei FDP zu kopieren. Vor der Wahl hatte Kretschmann immer betont, ohne Volksentscheid zu Stuttgart 21 gehe gar nichts, obwohl das hohe Quorum von einem Drittel bekannt war. Jetzt, wo es um die Durchsetzung von Wahlversprechen geht, fällt er um.

Das ist ein Vorgeschmack auf Zukünftiges: Der neue nächste Testfall wird EnBW sein. Hier muss Kretschmann zeigen, wie er die Krise meistern will, in die der Konzern durch die Abschaltung seiner AKW geraten wird. Kretschmanns Credo lautet: 'Linke Ideen können die Grünen nicht tragen.' Die Chancen stehen gut, dass die Grünen im Ländle nun ein weiteres FDP-Alleinstellungsmerkmal, das der Wirtschaftsfreundlichkeit, adaptieren.“

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.04.2011 12:25.

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Freiheit für Ai Weiwei - polis-Presseschau

von redaktion am 19.04.2011 08:38




Presseschau vom 19.04.2011



Mit der Kunstaktion " 1001 Stühle für Ai Weiwei" fordern Demonstranten
die Freilassung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei.


Freiheit für Ai Weiwei

Vor zwei Wochen wurde der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei verhaftet. Seitdem weiß niemand, wo er sich befindet und wie es ihm geht. Weltweite Proteste, auch aus Deutschland, gegen das Gebaren der chinesischen Behörden laufen ins Leere. Derweil inszenieren offizielle chinesische Medien eine Schmutzkampagne gegen den weltbekannten Künstler.





fr-online.de

„Fünfsternelakai des Westens“

... „Ai Weiwei ist ein fetter, vulgärer Mann, der sich gerne nackt auszieht und seinen Pimmel zeigt“, beginnt ein im Lexikonstil geschriebener Artikel. Zehn Jahre habe Ai als Bettler in den USA gelebt, bevor er in China zum Künstler wurde, wobei er seinen Erfolg seiner Liebedienerei gegenüber westlichen Chinafeinden verdanke. Seine Ideen seien abgekupfert, seine Skulpturen beruhten auf der Zerstörung von wertvollen Antiquitäten oder Möbeln und für die Herstellung benutze er schlecht bezahlte Arbeiter und gesundheitsschädliche Materialien. ...




spiegel.de

Menschenrechtsausschuss verlangt Freilassung Ai Weiweis

Die deutsche Kritik an der Inhaftierung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei wird schärfer: Der Menschenrechtsausschuss des Bundestages forderte eine sofortige Freilassung Ai Weiweis. CDU-General Gröhe nennt die Verschleppung des Künstlers einen "Akt der Unterdrückung"....




taz.de

"Die subversive Kraft der Kunst"

Interview. Es geht nicht nur um Ai Weiwei, sagt Klaus Staeck. Er meint, Grenzverletzungen sind der einzige Weg voran. Und besonders die Deutschen hätten wegen der Ostpolitik damit Erfahrung.




welt.de

Im Namen der Kerne

... Einer Kurzmeldung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge soll Ai in sogenannte Wirtschaftsverbrechen verwickelt sein, womit so gut wie alles gemeint sein könnte, was sich die marxistisch-maoistische Führungsriege auszudenken beliebt. Die chinesische Regierung muss sich erst noch entscheiden, ob sie Anklage wegen Wirtschaftsverbrechen erheben soll oder weil Ai "Außenseiter" ist. So oder so darf die Außenwelt keine Vorstellung davon haben, welches Schicksal Ai erwartet....

Foto: taz.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.04.2011 09:08.

redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Deutsche Banken sind tickende Zeitbombe

von redaktion am 18.04.2011 12:05




Deutsche Banken sind tickende Zeitbombe


Schlecht

Berlin (rdp). Der IWF hat Angst vor den deutschen Banken. Das ist ein verheerendes Zeugnis für die deutsche Wirtschaftspolitik, kommentiert Michael Schlecht die Prüfung der Stabilität des deutschen Finanzsystems sowie der deutschen Exportüberschüsse durch den Internationalen Währungsfonds (IWF). Der Bundestagsabgeordnete und Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE weiter:

Die deutschen Banken sind unterkapitalisiert, aber drehen schon wieder das große Rad im Casino. Der ehemalige IWF-Chefökonom Simon Johnson nannte Josef Ackermann daher zu Recht den gefährlichsten Bankmanager der Welt. Die politische Verantwortung trägt jedoch die Bundesregierung. Sie hat die Banken mit Steuergeldern gerettet, aber eine öffentliche Kontrolle und Regulierung verhindert. Die Gewinne wurden privatisiert, die Verluste der Allgemeinheit überlassen. Hohe deutsche Exportüberschüsse sind zudem maßgeblich für die Giftpapiere in den deutschen Bankbilanzen verantwortlich, denn die Exportüberschüsse wurden in Lehmann-Zertifikaten und anderen Giftpapieren angelegt.

DIE LINKE fordert die Überführung der systemrelevanten Banken in die öffentliche Kontrolle bei strikter Regulierung. Einzelne Institute müssen rekapitalisiert, andere zerschlagen und abgewickelt werden. Öffentliche Kontrolle ist die Voraussetzung für Transparenz bei den Bilanzen und somit billiger als auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ständig neues Kapital nachzuschiessen. Der Eigenhandel der Banken mit Währungen, Rohstoffen und Aktien muss verboten werden. Investmentbanken dürfen keinen Zugang mehr zu Zentralbankgeld erhalten, weil sie sonst die Allgemeinheit bei einer Pleite erpressen können. Darüber hinaus müssen die hohen deutschen Exportüberschüsse durch einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro sowie eine Ausweitung der öffentlichen Investitionen abgebaut werden."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.04.2011 12:08.
Erste Seite  |  «  |  1  ...  62  |  63  |  64  |  65  |  66  ...  241  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite