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"unwahr" - polis-Presseschau

von redaktion am 16.05.2011 09:02




Presseschau vom 16.05.2011



Dominique Strauss-Kahn wird abgeführt: Der Chef des Internationalen Währungsfonds wird sich
an diesem Montag vor dem Haftrichter zu dem Vergewaltigungsvorwurf äußern


"unwahr"

IWF-Präsident Dominique ­Strauss-Kahn sitzt in einem New Yorker Gefängnis. Versuchte Vergewaltigung, sexuelle Belästigung und Freiheitsberaubung lauten die Vorwürfe. Die Nachricht traf in Frankreich ein, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Bis dato galt "­DSK" als aussichtsreicher Kandidat auf das Präsidentenamt im Wettbewerb zu Sarkozy. Laut seinem Anwalt weist er die Anschuldigungen als unwahr zurück.





fr-online.de

Absturz des Weltenretters

... Er ist tief gefallen. Nichts gilt mehr, was am Vortag noch galt. Anstatt am Sonntag in Berlin mit Angela Merkel zu plaudern, muss Dominique Strauss-Kahn in New York dem Untersuchungsrichter Rede und Antwort stehen. Anstatt mit der Kanzlerin zur Rettung Griechenlands zu schreiten, muss der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Verteidigungsstrategie zur eigenen Rettung entwerfen. ...




faz.net

Der freundlich-aggressive Hilfsanbieter

Der Internationale Währungsfonds ist in der Euro-Krise der große, stille Helfer. Das wird auch heute in Brüssel so sein, wo es um das Hilfspaket für Portugal und die Lage Griechenlands geht. Doch Dominique Strauss-Kahn fällt auf der europäischen Bühne in dieser Woche aus. ...




spiegel.de

Absturz am Times Square

Was geschah wirklich im New Yorker Sofitel? Die Fahnder erheben schwere Vorwürfe gegen IWF-Chef Strauss-Kahn, das Zimmermädchen hat ihn bei einer Gegenüberstellung identifiziert. In den US-Medien wird er als "anzügliches Franzosenmännchen" verurteilt - er selbst bestreitet die Sex-Vorwürfe. ...




sueddeutsche.de

Strauss-Kahn wehrt sich gegen Vergewaltigungsvorwurf

... Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, wehrt sich gegen die Vorwürfe der sexuellen Belästigung eines New Yorker Zimmermädchens. Der 62-Jährige werde "energisch" gegen die Anschuldigungen vorgehen, sagte sein Anwalt Benjamin Brafman am Sonntagabend. Strauss-Kahn verließ das Polizeirevier anschließend in Handschellen. ...

Foto: sz.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.05.2011 09:03.

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Mecklenburg-Vorpommern bereit zum Verzicht auf V-Männer in NPD-Führungsebene

von redaktion am 14.05.2011 13:01




Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern bereit zum Verzicht auf V-Männer in NPD-Führungsebene


Caffier

Hamburg/Berlin (rdp/ots) - Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier (CDU), ist bereit, auf V-Männer des Verfassungsschutzes in den Führungsgremien der NPD zu verzichten, um damit einem Verbotsantrag gegen die NPD bessere Chancen zu verschaffen. In der Sendung "Schabat Schalom" auf NDR Info sagte Caffier am Freitag, 13. Mai, das Bundesverfassungsgericht habe in seinem Urteil vom März 2003 nur die Existenz von Verfassungsschutzmitarbeitern in den meinungsbildenden Zirkeln der NPD als Verfahrenshindernisse bezeichnet, nicht aber deren Existenz in der gesamten Partei. Lorenz Caffier setzt sich seit Jahren für ein erneutes Verbotsverfahren gegen die NPD ein.

Auszug aus dem Interview mit Lorenz Caffier zu seiner Forderung, ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD einzuleiten (Schabat Schalom, 13.05.2011, ungekürzte Fassung)

Frage:

Die NPD ist durchsetzt mit V-Männern des Verfassungsschutzes auf so ziemlich allen Ebenen. Daran scheiterte der letzte Versuch, diese Partei zu verbieten, weil ein rechtsstaatliches Verfahren unmöglich schien, wenn gar nicht klar ist, inwiefern Beauftragte oder Leute, die mit den staatlichen Einrichtungen zusammenarbeiten, mit schuld sind an Vergehen. Daran hat sich ja bis jetzt nichts geändert. Wie wollen Sie denn mit diesem Problem umgehen?

Caffier:

Also, erst mal muss ich festhalten, dass das Verfassungsgerichtsurteil diese Aussage so nicht getätigt hat, sondern es hat sich in den V-Männern in den Führungsstrukturen ausgedrückt, also sprich in den meinungsbildenden Zirkeln, nicht in Gänze. Und dementsprechend werden wir oder werde ich mich auch darauf einstellen, und natürlich kann ich nicht in Gänze auf V-Männer verzichten. Das würde ich auch nicht tun.

Frage:

Also, Sie würden sagen, ein Verbotsverfahren hat dann Aussicht auf Erfolg, wenn man sich entschließt in den Führungsgremien die V-Männer abzuschalten.

Caffier:

Ja, das ist eine klare Aussage, wie sie im Verfassungsgerichtsurteil steht. Ansonsten hat sich das Verfassungsgerichtsurteil mit keiner Silbe mit der Frage des Verbots in Gänze auseinandergesetzt, sondern nur mit dieser Situation. Und da wird ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass, solange Personen an dem Meinungsbildungsprozess auf der Führungsebene beteiligt sind, dieses eben keine Grundlage für ein Verbotsverfahren ist. Und das können alle nachlesen, da können sich alle drauf einstellen, auch meine Kollegen. Und ich stelle mich dementsprechend auch darauf ein.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2011 13:02.

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City BKK: CDU-Politiker droht Kassenvorständen mit Sanktionen

von redaktion am 14.05.2011 12:45




City BKK: CDU-Politiker droht Kassenvorständen mit Sanktionen

Berlin (rdp/ots) - Berlin - Der CDU-Politiker Jens Spahn hat Krankenkassen, die Versicherte der insolventen City BKK abweisen, mit scharfen Sanktionen gedroht. "Das kann bis zur persönlichen Haftung der Vorstände gehen", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Dass eine Kasse vom Markt verschwinde, sei nichts Schlimmes, betonte Spahn. "Unsäglich" sei nur das Verhalten anderer Kassen gegenüber Betroffenen. Für große Versicherer wie die AOK sei deren Aufnahme "allemal zu verkraften".

Das Bundesversicherungsamt bestätigte, dass es Kassenvorstände wegen der Weigerung, City-BKK-Versicherte aufzunehmen, für nächste Woche einbestellt habe. Dabei handle es sich um zwei oder drei Fälle, sagte Behördensprecher Tobias Schmidt. Sollten sich Kassen beharrlich weigern, kann die Aufsicht notfalls den Vorstand entfernen.

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach bezeichnete es als "verheerend fürs Solidarsystem", dass einzelne Kassen Versicherte der City BKK abweisen. "Jetzt sendet auch schon die gesetzliche Krankenversicherung das Signal aus, dass sie Ältere, Kranke und Behinderte nicht will", sagte Lauterbach. Das sei "ein Armutszeugnis". Die Kassen versuchten, Zusatzbeitrag zu verhindern und beurteilten jeden neuen Versicherten danach, ob sich durch ihn dieses Risiko verstärke.

Die Barmer GEK, die sich zusammen mit AOK und HEK wegen ihres Umgangs mit Betroffenen der meisten Kritik ausgesetzt sieht, beteuerte, zu ihrer gesetzlichen Verpflichtung zu stehen. "Wer Mitglied werden will, wird Mitglied", sagte der Verwaltungsratsvorsitzende Holger Langkutsch dem "Tagesspiegel". Allerdings könne das Solidaritätsprinzip nicht exklusiv für einige wenige Krankenkassen gelten. "Im Fall der City BKK geht es auch darum, dass wir zwischen den Kassen und Kassenarten zu einem fairen Ausgleich kommen." Eine Mitschuld für das derzeitige Dilemma sieht Langkutsch im System. Die Einführung des Zusatzbeitrags habe "das Kostendenken verstärkt und Vermeidungsstrategien befördert".

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2011 12:47.

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Es brummt - polis-Presseschau

von redaktion am 14.05.2011 09:53




Presseschau vom 14.05.2011



Arbeiter im Stahlwerk: Vorkrisenniveau bereits wieder überschritten


Es brummt

Das deutsche Wirtschaftswachstum hat das Niveau der Vorkrisenzeit 2008 nicht nur schon wieder erreicht, sondern sogar übertroffen. Das Brutto-Inlandsprodukt stieg im ersten Quartal 2011 um 1,5% im Vergleich zum vierten Quartal 2010. Erfreulich weiterhin: Motor des Ganzen ist nicht nur der überragende Export, sondern auch eine wachsende Inlandsnachfrage im Investitions- und Konsumbereich.





fr-online.de

Stattlicher Wachstumsschub

... Die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Zahlen stellen das drittbeste Quartalsergebnis seit der Wiedervereinigung da. Gegenüber dem Vorjahresquartal beläuft sich das Plus sogar auf 5,2 Prozent. Das ist Rekord im wiedervereinigten Deutschland. ...




faz.net

Mitreißender deutscher Schwung

... Stärke und Breite des deutschen Aufschwungs überraschen selbst Fachleute. Im ersten Quartal des Jahres ist die Wirtschaft schneller gewachsen als vor der Finanzkrise, ja sogar schneller denn je seit der Wiedervereinigung. Rechnete man das reale Plus von 1,5 Prozent einfach aufs Jahr hoch, stünde am Ende eine fünf vor dem Komma. ...




spiegel.de

Deutsche Wirtschaft ist so stark wie vor der Krise

... Fachleute rechnen damit, dass sich das deutsche Wachstum im zweiten Quartal verlangsamen wird. Die Gründe sind vielfältig: Die Weltwirtschaft verliert an Schwung, zudem belasten die steigenden Preise. Um die Inflation in den Griff zu bekommen, hatte die Europäische Zentralbank bereits im April die Zinsen erstmals seit der Finanzkrise angehoben. ...




sueddeutsche.de

Wie Phoenix aus der Krise

Die Bundesrepublik überrascht mit einem Wachstum von 1,5 Prozent - und überholt die anderen Industriestaaten teilweise deutlich. Den Kern des deutschen Aufschwungs macht dabei eine Stärke aus, die in der Krise wie eine Schwäche wirkte. Doch der Boom steckt auch voller Risiken. ...

Foto: spiegel.de/dpa

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Der Verzicht auf die Finanztransaktionssteuer ist der Kniefall vor Herrn Ackermann und der Bankenlobby

von redaktion am 13.05.2011 11:45




Der Verzicht auf die Finanztransaktionssteuer ist der Kniefall vor Herrn Ackermann und der Bankenlobby


Lötzsch

Die Bundesregierung will weiter nur kleine und mittlere Einkommen schröpfen, statt endlich auchReiche und Vermögende zur Kasse zu bitten, um die Löcher in den öffentlichen Haushalten zu stopfen, kritisiert die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch:

Es ist ein Kniefall vor Herrn Ackermann und der Bankenlobby, wenn BundesfinanzministerSchäuble verkündet, dass er die Finanztransaktionssteuer nicht durchsetzen kann. Er verzichtet damit bewusst auf mindestens 2 Milliarden Euro Mehreinnahmen jährlich, die sich aus Spekulationsgeschäften von Reichen und Vermögenden speisen.

Die LINKE fordert, die Steuerlasten gerecht zu verteilen. Die Steuermehreinnahmen müssen zu einem Drittel für dieBeseitigung von Armut sowie die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen genutzt werden. Ein Drittel der Steuermehreinnahmen muss in eine sozial-ökologische Energiewende investiert und das letzte Drittel sollte für den Schuldenabbau genutzt werden."

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EU muss sich ihrer Verantwortung in der arabischen Welt stellen

von redaktion am 13.05.2011 10:36




Amnesty International Report 2011: EU muss sich ihrer Verantwortung in der arabischen Welt stellen



Berlin (rdp/ots) - Meinungsfreiheit auch 50 Jahre nach Gründung der Menschenrechtsorganisation zentrales Thema - Massive Einschränkung der Meinungsfreiheit in 89 Staaten.

Internet und soziale Medien spielen im Kampf für die Menschenrechte genauso wie bei deren Unterdrückung eine immer größere Rolle: Das belegt der Amnesty International Report 2011, der heute im S. Fischer Verlag erscheint. Für das Jahr 2010 dokumentiert Amnesty International Menschenrechtsverletzungen in 157 Ländern.

"Vor allem in der arabischen Welt setzten Blogger, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten verstärkt auf neue Technologien, um politische Reformen und die Einhaltung der Menschenrechte einzufordern. Die Regierungen schlugen mit Zensur, Internetblockaden, Verhaftungen und Folter zurück", sagte Wolfgang Grenz, stellvertretender Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, bei der Vorstellung des Reports in Berlin. In der arabischen Welt verbreiteten sich die Nachrichten über Proteste und Streik via Internet und Handy rasant und trugen so wesentlich zu den Umbrüchen in Tunesien und Ägypten bei. "Ob der Aufbruch in der arabischen Welt erfolgreich sein wird, ist noch offen. Die Entscheidung für oder gegen Freiheit und Gerechtigkeit steht auf Messers Schneide."

Eine massive Einschränkung der Meinungsfreiheit verzeichnet Amnesty in 89 Staaten. Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein grundlegendes Menschenrecht, für das sich Amnesty International seit seiner Gründung 1961 einsetzt. "Meinungsfreiheit ist der Grundstein, auf dem Amnesty International vor 50 Jahren aufgebaut wurde und heute immer noch ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Meinungsfreiheit ist für die Verwirklichung anderer Menschenrechten unerlässlich", sagte Grenz.

In China werden Menschenrechtsanwälte, Umweltaktivisten, Schriftsteller, aber auch gewöhnliche Bürger daran gehindert, politisch brisante Themen an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Unterdrückung der Meinungs- und Informationsfreiheit hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Seit Ende Februar wurden mehr als 100 Aktivisten festgenommen oder unter Hausarrest gestellt.

In Syrien werden Webseiten mit Beiträgen zu Menschenrechten, Regierungskritik oder zur Lage der kurdischen Minderheiten blockiert, Blogger und junge Menschenrechtsaktivisten zu drakonischen Haftstrafen verurteilt.

In Ägypten hat sich mit Blick auf das Streikrecht auch nach dem Sturz von Hosni Mubarak nicht viel verändert: Mitte April trat ein Gesetz in Kraft, das friedliche Proteste und Streiks kriminalisiert. "Deutschland, die EU und die USA müssen von der ägyptischen Übergangsregierung und dem Militärrat konsequent konkrete Schritte zu Verbesserungen des Menschenrechtschutzes einfordern" sagte Grenz. Rückschritte wie Folter, die Ausgrenzung der Frauen bei der Neugestaltung der politischen Zukunft oder das Streikverbotsgesetz müssen kritisiert werden. "Die EU darf die Fehler der Vergangenheit, in der massive und systematische Menschenrechtsverletzungen um den Preis der Stabilität hingenommen wurden, nicht wiederholen."

Kritisch sieht Amnesty International auch die europäische Flüchtlingspolitik. Der Streit um die Verteilung der etwa 30.000 "Bootsflüchtlinge" aus Nordafrika in Italien zeigt, dass das Verteilungssystem innerhalb der EU nicht funktioniert. "Verschärfte Grenzkontrollen sind keine Lösung und das Abfangen von Asylsuchenden auf Hoher See im Mittelmeer ohne Überprüfung ihrer Fluchtgründe verletzt das internationale Flüchtlingsrecht und die Menschenrechte", so Grenz.

Amnesty International appelliert an die Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass Flüchtlinge aus Somalia, Eritrea und Äthiopien, die von Libyen nach Ägypten und Tunesien geflohen sind, aufgenommen werden.

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"Seltsam aussehende Leute" - polis-Presseschau

von redaktion am 13.05.2011 09:04




Presseschau vom 13.05.2011



Dänemark-Wappen an Grenzübergang: "Raum der Freiheit"?


"Seltsam aussehende Leute"

Die Ankündigung Dänemarks, künftig wieder Kontrollen an seinen Grenzen durchzuführen, stößt besonders in Berlin auf Kritik und Unverständnis. Die angeblich harmlosen Zollkontrollen werden sich aber vor allem gegen "seltsam aussehende Leute" richten. Ein Zugeständnis der dänischen Regierung an die rechtspopulistische Volkspartei. Die Dänen rütteln damit an einer der wichtigsten Errungenschaften der EU: Schengen Abkommen und Reisefreiheit.





fr-online.de

Von den Dänen überrumpelt

... Wenn deutsche Touristen oder Berufspendler aus der Gegend um Flensburg künftig nach Dänemark fahren, müssen sie damit rechnen, von dänischen Beamten aufgehalten und gefilzt zu werden. Es ist ein Schritt zurück in die Vergangenheit. Natürlich gehört auch Dänemark zum Schengen-Gebiet, in dem die Passkontrollen an den Grenzen im Grundsatz abgeschafft sind. Genau wie seine nächsten Nachbarn Deutschland, Schweden, Polen und Norwegen. ...




faz.net

EU-Staaten wollen Schengen überarbeiten

... Die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten ist dafür, neue Möglichkeiten zu schaffen, um wieder Kontrollen an den europäischen Binnengrenzen einzuführen. Das ergab eine Sondersitzung der EU-Innenminister am Donnerstag in Brüssel, die wegen des Migrantenstroms aus Nordafrika einberufen wurde. Mehr als 15 Mitgliedstaaten hätten sich dafür ausgesprochen, die Schengen-Regeln so zu überarbeiten, dass künftig auch im Fall eines Massenansturms wieder Grenzkontrollen möglich sind, berichteten Brüsseler Beamte nach der Sitzung. ...




spiegel.de

Wie Dänemark die EU aufschreckt

Dänemark hat die EU in einen Streit über Grenzkontrollen gestürzt. Jetzt herrschen Überraschung, Empörung und Entsetzen. Ist die Reisefreiheit in Gefahr? Folgen andere EU-Staaten dem dänischen Beispiel? Ein Überblick über die wichtigsten Fragen zum Schengen-Streit. ...




sueddeutsche.de

Europa als Albtraum?

Euro-Krise, Flüchtlingskrise, Schuldenkrise: Ein Traum ist Europa nur noch für Menschen, die aus Gegenden fliehen, in denen Freiheit und Wohlstand nicht als langweilig gelten. Und ausgerechnet vor denen fürchten sich die Europäer, die Europa heute für einen Albtraum halten. Doch der reaktionäre Nationalismus ist gefährlich. ...

Foto: spiegel.de/dpa

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Re: Der Missbrauch

von redaktion am 12.05.2011 17:20

ud so entwickelt sich das weiter:

vor allem zur entlastung von frau stähr!

http://www.p-ffd.de/forum/t.10712756-berliner_philharmoniker_und_richard_strauss_ndash_etwas_zum_thema_bdquokunst_und_nationalsozialismusldquo.html

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.05.2011 17:24.

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Re: Der Missbrauch

von redaktion am 12.05.2011 17:17

weitere infos zum thema:

so fing das an ... ulrich kasparick geht mal wieder zu den philharmonikern:

http://www.p-ffd.de/forum/t.10679822-lieder_laerm_und_lustigkeit_ndash_goebbels_bei_den_philharmonikern.html#10679822

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.05.2011 17:23.

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Alterskriminalität: Trau keinem über 30

von redaktion am 12.05.2011 16:17




Alterskriminalität: Trau keinem über 30



Berlin (rdp). Trau Keinem über 30 - die Ergebnisse eines Forschungsprojekts der kriminologischen Abteilung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg rücken den alten Sponti-Spruch in ein ganz neues Licht. Senioren sitzen alkoholisiert hinterm Steuer, begehen Vermögens- oder Betrugsdelikte, mogeln bei der Steuererklärung oder betrügen ihre Versicherung, fahren schwarz und stehlen. "Kriminelles Verhalten ist auch unter älteren Menschen keine Seltenheit", fasst die Soziologin Franziska Kunz das Ergebnis ihrer Studie zusammen, bei der sie 2000 Frauen und Männer zwischen 49 und 81 Jahren aus der Region Südbaden anonym nach ihren Straftaten per Post befragte.

Für ihre Feldstudie hatte die Soziologin einen Fragebogen ausgearbeitet, der 14 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten vorwiegend aus dem Bereich der Massendelikte umfasste. Darunter Schwarzfahren, Betrug, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Raub und Erpressung. Anhand dieser Daten konnte sie die Verteilungsmuster bestimmter Straftaten mit Blick auf Alter und Geschlecht ermitteln.

Insgesamt zeigte die Studie, dass ältere Menschen vorwiegend Betrugs- und Vermögensdelikte begehen. "Außerdem sind die Delinquenten häufig finanziell abgesicherte und sozial gut integrierte Personen“, fügt die Soziologin hinzu. Entgegen der landläufigen Vorstellung von Alterskriminalität spielt Ladendiebstahl dagegen keine zentrale Rolle: mit 2,7 Prozent der Befragten liegt diese Straftat nur auf Rang acht. Den ersten Platz in der Rangfolge der Straftaten nimmt Trunkenheit am Steuer ein. "Nahezu jeder Vierte kreuzte an, seit seinem 50. Geburtstag mindestens einmal betrunken Auto gefahren zu sein", so Kunz. "Jeder zehnte Befragte teilte mit, dies bereits fünfmal oder häufiger getan zu haben." Dabei gaben etwa 40 Prozent der Männer mindestens eine Promillefahrt in ihrer zweiten Lebenshälfte zu, bei den Frauen waren es dagegen gerade einmal rund zehn Prozent. "Offenbar handelt es sich hier um ein männliches Phänomen", folgert sie. "Zur Ehrenrettung der Männer ist
allerdings zu berücksichtigen, dass dies zum Teil auch daran liegen dürfte, dass in der untersuchten Kohorte im Vergleich zu heute deutlich weniger Frauen überhaupt im Besitz einer Fahrerlaubnis sind."

Zwar präsentieren sich die Männer auch bei fast allen übrigen im Fragebogen gelisteten Straftaten in der Überzahl. „Was die Gesamtkriminalität betrifft, ist das Mann-Frau-Verhältnis mit 60:40 jedoch deutlich ausgeglichener als dies von jüngeren Personen bekannt ist. Dort beträgt der Proporz etwa 80 Prozent Männer zu 20 Prozent Frauen.“ erklärt Kunz. "Lediglich die vier Delikte Sachbeschädigung, Ladendiebstahl, anderer Diebstahl und Sozialbetrug stellen Abweichungen von dieser Regel dar", so die Forscherin. "Hier sind beide Geschlechter entweder gleich stark vertreten oder Frauen sogar geringfügig höher."

Auch beim Vergleich der Altersstufen entdeckte die Forscherin interessante Verhaltensunterschiede. "Vor allem die jüngeren Teilnehmer der Studie neigten viel stärker zu Gesetzesübertritten als die älteren", stellt sie fest. "Dies deutet auf einen Generationenwandel hinsichtlich der Moralvorstellungen hin." Ob das zutrifft und ob sich Moralvorstellungen im Laufe eines Lebens wandeln, untersucht sie gerade in einer Folgestudie. Beide Arbeiten sind Teile eines Forschungsprojekts, mit dem sich die Freiburger Kriminologen an der MaxNetAging Research School beteiligen. Dieses Graduiertenkolleg widmet sich seit Oktober 2007 unterschiedlichen Aspekten der Alternsforschung.

Mit ihren Ergebnissen bringt die Freiburger Soziologin eine neue Perspektive in die Kriminalitätsforschung, denn über Seniorenkriminalität ist noch wenig bekannt. "Bislang konzentrierten sich die gängigen Studien eher auf Formen der Jugendkriminalität", sagt Franziska Kunz. Doch aufgrund der demografischen Entwicklung sei damit zu rechnen, dass auch das Kriminalitätsaufkommen in Deutschland zunehmend vom Verhalten älterer Menschen geprägt werde. Zumindest für den Raum Südbaden konnte sie jetzt Erkenntnisse aus der Dunkelfeldstudie bieten. Ob diese für alle Bundesländer repräsentativ sind, müssten allerdings weitere Studien klären. Dass ausgerechnet Trunkenheitsfahrten das häufigste Delikt unter den Seniorenstraftaten in Südbaden darstellen, könnte nach Meinung der Soziologin beispielsweise durchaus eine regionale Besonderheit sein. "Schließlich ist das hier ein Weinbaugebiet".

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.05.2011 16:18.
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