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Zusatzbeiträge: Über 250 000 Kassenpatienten wechseln die Kasse
von redaktion am 28.03.2010 19:04
Zusatzbeiträge: Über 250 000 Kassenpatienten
wechseln die Kasse

Berlin (rdp/ots) - Um Zusatzbeiträgen zu entgehen, wechseln
Hunderttausende ihre Krankenkasse. Seit Jahresanfang sind nach
Informationen des Tagesspiegels (Montagausgabe) mehr als 250 000
Menschen zu einer Kasse gegangen, die keine Zusatzbeiträge erhebt,
oder haben den Wechsel zumindest beantragt. Das hat eine Umfrage der
Zeitung unter Krankenkassen ergeben.
Spitzenreiter in der Gunst der Wechselwilligen ist die Techniker
Krankenkasse mit 130 000 neuen Mitgliedsanträgen. Die Barmer GEK hat
seit Jahresanfang rund 100 000 neue Mitglieder gewonnen. Die IKK
Brandenburg und Berlin zählt 4500 neue Kunden und damit rund 74
Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die AOK Berlin-Brandenburg ist auf
Wachstumskurs. Seit Anfang des Jahres hat die Kasse 16 000 neue
Mitglieder bekommen. Sowohl die IKK als auch die AOK garantieren
ihren Mitgliedern, dass sie auch im Jahresverlauf keine
Zusatzbeiträge erheben werden.
Post aus Israel: Offener Brief an „DIE LINKE“
von redaktion am 28.03.2010 12:20
Post aus Israel: Offener Brief an „DIE LINKE“
Berlin (rdp). In einem offenen Brief vom 26.03.2010 an die deutsche Partei „Die Linke“ (SED/PDS/Linke) fordern über 100 linke israelische Intellektuelle und Aktivisten als Voraussetzung für die Durchsetzung einer friedlichen und solidarischen Lösung des Konflikts in Israel/Palästina eine solidarische und linke Politik:
diesen Brief schicken wir Euch als israelische Staatsbürger, die in linken Gruppen und Organisationen in Israel/Palästina aktiv sind. Diese befassen sich mit Themen wie z.B den Menschenrechten, Ökologie, Frieden, Flüchtlingshilfe, soziale Gerechtigkeit, den Arbeiterrechten, Feminismus und queeren Kämpfen.
Wir setzen uns in unserem Land und in unserer Gesellschaft für eine grundlegende soziale Veränderung ein, für das Ende der Besatzung und die Schaffung einer Gesellschaft, in der alle Bewohner des Landes gleiche Rechte geniessen.
Wir haben uns zu diesem Brief entschlossen, nachdem uns wiederholt Berichte über Aktivitäten Eurer Partei bezüglich der Situation in Israel/Palästina bekannt wurden,
- so die Teilnahme von führenden Mitgliedern Euer Partei an einer Demonstration im Januar 2009 in Berlin, auf der die Weiterbombardierung des Gaza-Streifens gefordert wurde;
- das Bestehen und die Akzeptanz eines Bundesarbeitkreises in Eurer Partei (BAK Shalom), der jedes militärische Vorgehen des Staates Israel unterstützt und militaristische und nationalistische Propaganda betreibt;
- schliesslich das Schweigen der Mehrheit der führenden Parteimitglieder zur israelischen Besatzungspolitik.
All das hat uns bewogen, unsererseits nicht länger zu schweigen, sondern zu intervenieren.
Linke Demonstration Jerusalem, Palästina, 06.03.2010
http://Die-Rote-Fahne.eu/upicts/9_20100306_linkejerusalemdemonstration_1.jpgDie Problematik einer solchen Intervention ist uns bewusst. Wir haben nicht die Absicht, Euch vorzuschreiben, wie Ihr in Eurem Land zu agieren und Euch zu äussern habt.
Wir wissen, dass der politische Diskurs über Israel in Deutschland, aus nachvollziehbaren und gewichtigen Gründen ein sensibles Thema ist. Das Andenken an den Holocaust und der auch heute in Deutschland gebotene Kampf gegen Antisemitismus, gehören zu den wichtigsten Aufgaben jeglicher emanzipatorischen Bewegung.
Nicht trotz, sondern gerade aufgrund dieser Tatsache fällt es uns schwer nachzuvollziehen, wie man die israelische Besatzungspolitik in Deutschland als Teil der „Lehren aus der deutschen Geschichte“ rechtfertigen kann.
Wenn wir uns an Euch wenden, so geschieht dies, weil wir um die Bedeutung von Deutschland als regionale Macht innerhalb der EU und darüber hinaus und daher auch um den deutschen Einfluss im Nahen Osten wissen.
Die intensiven diplomatischen und militärischen Aktivitäten der Bundesrepublik in der Region und die aktive Unterstützung der israelischen Besatzungspolitik reichen uns, um in der BRD einen der Akteure zu sehen, die für die durch die israelische Regierung begangenen Verstöße gegen das Völkerrecht und für die israelischen Kriegsverbrechen mit verantwortlich sind.
Aus diesem Grund denken wir, dass es unser Recht ist, von Euch als Aktivisten für soziale Veränderung in Deutschland und als Mitglieder in einer Partei, die im Parlament und in regionalen Regierungen vertreten ist, Verantwortung für das Vorgehen Eures Staates in Bezug auf unser Land zu übernehmen.
Die andauernde Besatzung und Entrechtung sind keine inner-israelischen Angelegenheiten. Die antidemokratische Herrschaft des Staates Israel über mehr als drei Millionen Palästinenser, die kein Wahlrecht haben, und die Kriegsverbrechen, die in den besetzten Gebieten stattfinden, sind die Angelegenheit von allen, denen die Menschenrechte ein Anliegen sind.
Vor allem aber tragen die Bürger von Europa wegen ihrer – auch in der Gegenwart weiterhin stattfindenden - kolonialistischen Interventionen im Nahen Osten eine besondere Verantwortung für den Konflik.
Angesichts dessen ist eine Scheu davor, Israel zur Verantwortung zu ziehen, unangebracht. Die ökonomische, militärische und politische Unterstützung, die Israel von der EU und besonderes von Deutschland erfährt - z.B. in Form von Waffenlieferungen und von Investitionen oder, indem Israel ein bevorzugter Status im Handelsabkommen mit der EU eingeräumt wird - fördern einen Friedensprozess nicht, sondern tragen zur Aufrechterhaltung der Besatzung und zur umfassenden Repression gegenüber der palästinensischen Bevölkerung bei.
Ausserdem verstärkt diese Unterstützung Militarisierungsprozesse und die Erziehung zu Rassismus und Intoleranz in unserer Gesellschaft.
Darüber hinaus bedürfte es angesicht der Schwäche der Palästinenser eines stärkeren Drucks auf Israel seitens der Internationalen Gemeinschaft. Die stärkere Seite wird ohne wirksamen Druck ihre Postionen niemals aufgeben.
Der Staat Israel hat immer wieder bewiesen, dass er nicht zu einem Friedensabkommen und zur Beendigung der Besatzung bereit ist, ohne dass im Ausland intensiv Druck seitens der Zivilgeselschaft und/oder der Regierungen ausgeübt würde.
Wir sind ermutigt durch Eure letzten Wahlerfolge und hoffen, dass Euer Erstarken dafür sorgt, in Sachen soziale Gerechtigkeit, Bürgerrechte, Feminismus und Anti-Rassismus in Deutschland eine neue Agenda auf die Tagesodnung zu bringen.
Wir sind überzeugt, dass eine linke und solidarische Politik auch eine internationalistische Agenda haben muss, und wir erwarten, dass sich Eure Partei auch in diesem Bereich am weltweiten Dialog mit linken, antirassistischen und feministischen Kräften aktiv betätigt.
Als Teil eines solchen Dialogs möchten wir unsere Postionen zur Politik Eurer Partei in Bezug auf den Konflikt in Israel/Palästina darstellen.
Wir sind der Auffassung, dass der Staat Israel für die Besatzung, die rassistische Seperation und die Kriegsverbrechen nicht belohnt und darin betärkt werden sollte.
Nur eine internationale Politik, die Israel klarmacht, dass Verstöße gegen das Internationale Recht nicht zu akzeptieren sind, kann einen gerechten Frieden für alle Bewohner des Landes bringen. Einige konkrete Forderungen, die Eure Partei stellen könnte, sind z.B:
• Die Einstellung aller deutschen Waffenexporte nach Israel. Waffenhandel ist ohnehin nicht zu rechtfertigen.
Deutschland treibt nicht nur Handel mit einem Staat der systematisch gegen das Internationale Recht verstößt, sondern es verwöhnt Israel mit Geschenken in Höhe von Milliarden Euro und wurde kürzlich von Israel aufgefordert, ihm zwei Kriegsschiffe zu schenken.
• Die Verhinderung der Aufwertung der Handelsabkommen zwischen der EU und Israel.
Deutschland und andere Mitgliedsstaaten der EU versuchen, diese Handelsabkommen mit Israel weiter aufzuwerten, obwohl solche Abkommen die Respektierung elementarer Menschenrechte im Partnerland fordern.
Während in Europa eine solche Intensivierung der Beziehungen als Verbesserung des Vertrauensverhältnisses zwischen Israel und der EU betrachtet wird, fasst Israel solche Schritte als Schwäche der EU und als Ermutigung auf, weiterhin gegen die Menschenrechte zu verstoßen.
• Ein allgemeines Importverbot für israelische Produkte in die EU, die ganz oder teilweise in den besetzten Gebieten (inklusive Ost-Jerusalem) produziert werden.
• Die Förderung von Gerichtsverfahren gegen die Täter bei Kriegsverbrechen in Israel/Palästina und die Umsetzung der Empfehlungen des Goldstone-Berichts.
• Die Unterstützung von Organisationen und Aktivisten der Zivilgesellschaft in Israel/Palästina und vor allem des gewaltfreien und basisdemokratischen Widerstands gegen die Mauer und die Siedlungen in den besetzten Gebieten.
Abgesehen von diesen Vorschlägen hoffen wir, dass Eure Partei sich erfolgreich darum bemühen wird, in Deutschland eine Debatte über die Bedeutung der deutschen Verantwortung für das Geschehen im Nahen Osten zu initiieren.
Es sollte eine Debatte sein, die aus einer historischen und aktuellen Sicht, die alle Bewohner der Region gleichermaßen berücksichtigt, eine Politik des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenrechte fördert.
Wir würden uns freuen, zusammen mit unseren palästinensischen Genossinnen und Genossen und Partnern an den Debatten in Eurer Partei über das Geschehen in unserer Region teilzunehmen und hoffen, dass dieser Brief zu einem fruchtbaren und gleichberechtigen Dialog zwischen der Linken in Deutschland und der Linken in Israel/Palästina beiträgt.
Mit solidarischen Grüssen
Miriam Abed-El-Dayyem, Iris Hefetz, Yael Politi, Gadi Algazi, Hanan Hever, Israel Puterman, Udi Aloni, Shir Hever, Hili Razinsky, Galit Altschuler, Chaya Hurwitz, Moshe Robas, Hila Amit, Hedva Isachar, Shadi Rohana, Roey Angel, Matan Israeli, Yehoshua Rosin, Asaf Angermann, Matan Kaminer, Noga Rotem, Reuven Avergil, Reuven Kaminer, Eddie Saar, Gabriel Ash, Adam Keller, Sergeiy Sandler, Danna Bader, Hava Keller, Gal Schkolnik, Roni Bande, Peretz Kidron, Ayala Shani, Yoav Beirach Barak, Assaf Kintzer, Shemi Shabat, Ronnie Barkan, Yana Knopova, Aviram Shamir, Yossi Bartal, Yael Lerer, Tali Shapiro, Ofra Ben-Artzi, Orly Lubin, Fadi Shbeta, Mor Ben Israel, Adi Maoz, Ehud Shem Tov, Elaenor Cantor, Eilat Maoz, Yehuda Shenhav, Shai Carmeli Pollack, Naomi Mark, Mati Shemoelof, Alex Cohn, Anat Matar, Kobi Snitz, Adi Dagan, Hagai Matar, Gideon Spiro, Silan Dallal, Edu Medicks, Roy Wagner, Yossi David, Yosefa Mekayton, Michael Warschawski, Daniel Dokarevich Argo, Inna Michaeli, Sharon Weill, Keren Dotan, Rotem Mor, Maya Wind, Ronen Eidelman, Susanne Moses, Yossi Wolfson, Nimrod D. Evron, Avital Mozes, Uri Yaakobi, Eli Fabrikant, Dorothy Naor, Sergio Yahni, Tamar Freed, Naama Nagar, Kim Yuval, Michal Givoni, Ido Nahmias, Michal Zak, Bilha Sündermann Golan, Regev Nathansohn, Shimri Zameret, Tsilli Goldenberg, Ofer Neiman, Mai Zeidani, Anat Guthmann, Norah Orlow, Talilla Ziffer, Connie Hackbarth, Hava Oz, Beate Zilvesmidt, Yuval Halperin, Einat Podjarni, Moshe Zuckermann
Quelle: Die Rote Fahne vom 27.03.2010
DiCaprio stellt Umweltschutz über die eigene Karriere
von redaktion am 28.03.2010 11:50
DiCaprio stellt Umweltschutz über die eigene Karriere
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Stuttgart/Berlin (rdp/ots) - US-Weltstar warnt im Interview mit Reader's Digest vor der Zerstörung der Erde.
Leonardo DiCaprio ist nicht nur einer der weltweit erfolgreichsten Schauspieler, der 35-Jährige engagiert sich zunehmend auch als aktiver Umweltschützer. Deshalb stellt er sein Engagement für die Natur sogar über seine Karriere. "Beides liegt mir am Herzen. Allerdings glaube ich, dass unser Planet zurzeit wichtiger ist als die Kunst. Es gibt Dinge, die sich ändern müssen - am besten jetzt gleich", sagt der Weltstar im Interview mit dem Magazin Reader's Digest (April-Ausgabe). Den Auslöser für seinen Einsatz gab im Jahr 1997 der Erfolg mit dem Kassenschlager Titanic und seine seither wachsende Popularität: "Nach Titanic stellte ich mir die Frage, wie ich den Einfluss, den ich plötzlich hatte, nutzen könnte, um nicht nur meine Karriere voranzubringen, sondern die Welt zum Positiven zu verändern", erinnert sich DiCaprio.
Mit diesem Ansatz hat DiCaprio, dessen neuer Film Shutter Island seit Ende Februar in den Kinos läuft, zunehmend Erfolg. In dem Dokumentarfilm 11th Hour - 5 vor 12 setzt er sich genauso für eine intakte Umwelt ein wie auf der Website ECO-SITE, die vor den Folgen der globalen Erwärmung warnt. "Ich mache die Öffentlichkeit nur auf die Probleme aufmerksam, denen die Medien aus meiner Sicht nicht die gebührende Beachtung schenken", sagt DiCaprio.
In dem Interview mit dem Magazin Reader's Digest räumt der US-Amerikaner zugleich ein, dass der Film Titanic sein Leben "umgekrempelt" habe: "Ich wünsche mir manchmal die 70er-Jahre zurück, weil die Filmindustrie damals noch in den Händen der Regisseure war und ein Filmemacher, der trotz des damit verbundenen Risikos einen ungewöhnlichen Streifen drehen wollte, das Geld leichter auftreiben konnte." Inzwischen hätten sich die Verhältnisse völlig verändert. "Kinofilme zu drehen ist ein Geschäft, und die Studios wollen Geld verdienen. Schauspieler, die das Publikum sehen will, werden nicht zuletzt deshalb engagiert, weil sie als zuverlässige Geldbringer gelten."
Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die April-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist ab 29. März an zentralen Kiosken erhältlich.
Vertrauensmarken trotzen der Krise
von redaktion am 28.03.2010 11:40
Vertrauensmarken trotzen der Krise

Stuttgart/Berlin (rdp/ots)
Größte Verbraucherstudie Europas: Markenklassiker bleiben Favoriten der Deutschen - Verbraucher sind zunehmend kritischer, welchen Marken sie ihr Vertrauen schenken - Imageverlust für Google
In der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise haben Markenklassiker die besseren Karten beim Werben um das Vertrauen der Verbraucher. Traditionsmarken wie Aspirin, Asbach, Nivea und Miele trotzen der Krise und halten sich an der Spitze in der Gunst der Verbraucher. Dies ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, so die aktuelle Studie "European Trusted Brands 2010", die das Magazin Reader's Digest jetzt vorgelegt hat. So wurde das Internet-Unternehmen Google auf der Liste der vertrauenswürdigsten Marken nach nur einem Jahr von der Marke T-Online verdrängt, die sich in ihrer Kategorie zum ersten Mal an die Spitze setzen konnte. Das Beispiel der Internet-Unternehmen belegt, dass öffentliche Diskussionen einen großen Einfluss darauf haben, ob die Verbraucher einer Marke vertrauen. Bei Google führte die Diskussion um den Gläsernen Internetnutzer unmittelbar zum Vertrauens¬schwund.
Mehr denn je achten die Verbraucher genau darauf, ob eine Marke das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigt. Nokia konnte sich im Gegensatz zu Google zwar an der Spitze im Vertrauensranking seiner Produktkategorie halten, leidet aber nach wie vor unter dem Imageverlust, nachdem das Werk in Bochum geschlossen wurde. Der Vertrauenswert von ehemals 55 Prozent ging nun das zweite Jahr in Folge zurück. Mit einem Wert von 46 Prozent bleibt Nokia dennoch vertrauenswürdigste Marke unter den Mobiltelefon-Herstellern.
Der Umweltschutz hat für die Verbraucher in allen Produktkategorien eine größere Bedeutung. Wer sich glaubhaft als "Grüne Marke" positioniert, kann das Vertrauen der Verbraucher dauerhaft binden. Sparkasse, Aral, Miele, Frosch und Persil haben es erneut geschaft, nicht nur die vertrauenswürdigsten Marken ihrer Produktkategorie zu werden, sondern zugleich den besten Ruf für ihr ökologisches Engagement zu genießen.
Zum zehnten Mal hat das meistgelesene Magazin Europas in 16 europäischen Ländern ermittelt, welche Marken in den Augen der Verbraucher besonders vertrauenswürdig sind. Mehr als 32.000 Menschen, davon rund 9.000 in Deutschland, haben an der Befragung der Studie "Reader's Digest European Trusted Brands 2010" teilgenommen.
In den 33 erhobenen Produktkategorien von A wie Automobile bis Z wie Zahnpasta / Mundpflege setzten sich in Deutschland vor allem Markenklassiker erneut an die Spitze, darunter Volkswagen, Persil, Schwarzkopf, Aspirin, Wick, Frosch, Rotkäppchen Sekt, Asbach, Miele, TUI, Sparkasse, Allianz, Aral sowie Nivea und Haribo. Neu im Club der Markengewinner ist neben T-Online (Internetunternehmen) Coca-Cola (Erfrischungsgetränke). Außerdem eroberten Abtei (Vitamine) und Tchibo (Kaffee/Tee) ihre Spitzenplätze zurück.
Die Konkurrenz unter den Marken ist größer als häufig angenommen wird. Dazu kommt, dass die Verbraucher heute vielschichtiger denken und gezielter wählen. Allein in Deutschland nannten die Befragten rund 4.400 Marken über alle Produktkategorien hinweg - im Vorjahr waren es noch über 3.700 Marken. "Wenn es einer Marke gelingt, die Aufmerksamkeit und das Vertrauen des Verbrauchers trotz des immer intensiver werdenden Wettbewerbs zu erlangen und zu halten, ist dies eine großartige Leistung", sagt Werner Neunzig, Geschäftsführer von Reader's Digest Deutschland, Schweiz, Österreich. "Nur die Verbraucher, die in ihrem Vertrauen bestätigt werden, bleiben einer Marke treu. In der jetzigen wirtschaftlichen Situation sollten die Markenartikler daher Ausdauer beweisen und ihr Augenmerk auf die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten lenken."
Allerdings verlangt der Konsument auch bei seinen Lieblingsmarken, dass sie sich immer wieder neu erfinden, ohne ihre Identität zu verlieren. "Der Markt belohnt Unternehmen, die gezielt in Markenführung investieren und sich dabei an den Verbraucherbedürfnissen orientieren", kommentiert Anett Groch, Anzeigendirektorin von Reader's Digest Deutschland, die Ergebnisse der Studie. "Der wirksamste Schutzschirm für eine Marke ist das Vertrauen der Verbraucher. Für Markenartikler liefert 'European Trusted Brands' harte Fakten, um die Effizienz ihrer Kommunikation auf den Prüfstand zu stellen."
Reader's Digest zeichnet die vertrauenswürdigsten Marken Deutschlands, die in Europas größter Verbraucherstudie ermittelt wurden, mit dem Pegasus Award für höchstes Konsumentenvertrauen aus. Die Preisverleihung ist für Anfang September 2010 in Düsseldorf vorgesehen.
Hohes Ansehen deutscher Marken auch in den Nachbarländern Unter Deutschlands vertrauenswürdigsten Marken ragt Nivea besonders heraus. Zum sechsten Mal in Folge erlangte der Markenklassiker von Beiersdorf, Hamburg, in allen 16 europäischen Ländern Platz eins in der Kategorie Hautpflege.
Die Kreditkarte Visa kam in 14 Ländern auf Platz eins, ebenso Canon in der Produktkategorie Fotogeräte. Kellogg's eroberte in zehn Ländern den Spitzenplatz in der Kategorie Frühstückscerealien. Hewlett Packard bzw. HP Compaq schaffte es in sieben Ländern in der Kategorie Computer auf den ersten Platz. Ariel und Nivea (Kosmetik) stehen ebenfalls sieben Mal ganz oben im Vertrauensranking. Miele setzte sich in sechs Ländern an die Spitze.
Ergebnisse Deutschland im Überblick Die "Most Trusted Brands" liegen für 20 europaweit vergleichbare Produktbereiche vor sowie für 13 weitere Produktbereiche, die nur in Deutschland untersucht wurden. Hier die vertrauenswürdigsten Marken in Deutschland im Überblick:
- Automobile: Volkswagen - Banken: Sparkasse - Bekleidung: C&A - Benzin: Aral - Computer: Fujitsu Siemens - Dekorative Kosmetik: Yves Rocher - Duftprodukte/Parfum: Yves Rocher - Erfrischungsgetränke: Coca-Cola - Erkältungsmittel: Wick - Fotogeräte: Canon - Frühstückscerealien: Kellogg's - Haarpflege: Schwarzkopf - Handelsunternehmen: Aldi - Haushalts-/Küchengeräte: Miele - Haushaltsreiniger: Frosch - Hautpflege: Nivea - Internetunternehmen: T-Online - Kaffee/Tee: Tchibo - Kreditkarten: Visa - Milchprodukte: Müllermilch - Mobilfunk Serviceanbieter: Vodafone - Mobiltelefone: Nokia - Nahrungsmittel: Maggi - Reiseveranstalter: TUI - Schmerzmittel: Aspirin - Schuhe: Rieker - Sekt: Rotkäppchen Sekt - Spirituosen: Asbach - Süßigkeiten: Haribo - Versicherungen: Allianz - Vitamine: Abtei - Waschmittel: Persil - Zahnpasta/Mundpflege: Odol
Vertrauen in Umweltschutzaktivitäten der Unternehmen Was denken Sie, welche Marke hat den besten Ruf, was das Thema Umweltschutz betrifft? Bitte geben Sie für jede Kategorie die Marke an, die zum Thema Umweltschutz den besten Ruf hat:
- Automobile: Toyota - Banken: Sparkasse - Benzin: Aral - Fast Food: McDonalds - Fluglinien: Lufthansa - Handelsunternehmen: Edeka - Haushaltsbatterien: Varta - Haushalts-/Küchengeräte: Miele - Haushaltsreiniger: Frosch - Waschmittel: Persil
Über die Studie Mit der Studie "Reader's Digest European Trusted Brands 2010" hat das Magazin Reader's Digest zum zehnten Mal die vertrauenswürdigsten Marken in 16 Ländern Europas ermittelt. Mehr als 32.000 Leser beteiligten sich von September bis Oktober vergangenen Jahres an der Umfrage der meistgelesenen Zeitschrift der Welt, davon rund 9.000 allein in Deutschland. Die gewichtete Datenbasis der repräsentativen Studie umfasst 32.163 Befragte in Europa, davon 7.919 in Deutschland. Damit ist die jährlich durchgeführte Studie "Reader's Digest European Trusted Brands 2010" die aktuell größte europaweite Verbraucheruntersuchung. Die Ergebnisse finden weit über Fachkreise hinaus Beachtung.
Die Studie "Reader's Digest European Trusted Brands" stellt das Markenvertrauen in den Vordergrund und überlässt es allein dem Befragten, welcher Marke er sein Vertrauen ausspricht. Der Fragebogen enthält keine Markenvorgaben, sondern fragt ab, was der Konsument ungestützt im Kopf abruft, wenn er sich für seine vertrauenswürdigste Marke entscheiden soll.
Mehr als 270.000 Menschen - davon 60.000 Verbraucher in Deutschland - haben seit 2001 an der Studie teilgenommen, sich zu den aus ihrer Sicht vertrauenswürdigsten Marken bekannt, sie aber auch kritisch bewertet. Allein in Deutschland standen während dieses Jahrzehnts rund 30.000 Marken auf dem Prüfstand der Verbraucher.
Arbeitsministerium: Westerwelle hat falsch gerechnet
von redaktion am 28.03.2010 11:16
Arbeitsministerium: Westerwelle hat falsch gerechnet

Westerwelle
Leipzig/Berlin (rdp/ots) - Der FDP-Chef, Vizekanzler und Außenminister Guido
Westerwelle ist, nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung"
(Montag-Ausgabe), im Februar zu Beginn seiner Hartz-IV-Debatte
definitiv von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Westerwelle hatte
seine Sozialstaatsdebatte mit der These begründet, es sei nicht in
Ordnung, dass eine berufstätige verheiratete Kellnerin mit zwei
Kindern 109 Euro weniger zur Verfügung habe als eine vergleichbare
Hartz-IV-Familie. Der CDU-Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium,
Ralf Brauksiepe, bestätigte jetzt in schriftlicher Beantwortung
einer entsprechenden Berechnungsanfrage der arbeitsmarktpolitischen
Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Jutta Krellmann, dass die
berufstätige Kellnerin bei regulärer Inanspruchnahme von Wohngeld und
Kinderzuschlag monatlich 456 Euro mehr zur Verfügung hat als ein
vergleichbares erwerbsloses Paar.
Jutta Krellmann hielt Westerwelle daraufhin gegenüber der Zeitung
vor, Westerwelle habe "mit einer falschen Behauptung eine
Hetzkampagne gegen Hartz-IV-Empfänger losgetreten". Westerwelle, so
die Bundestagsabgeordnete, "hat entweder bewusst gelogen oder er hat
schlicht keinen blassen Schimmer von den Sachen, über die er redet".
Es sei "um die Republik schlecht bestellt, wenn er sich in der
Außenpolitik so gut auskennt wie bei Hartz IV".
Gabriel plant in NRW Wahlbetrug
von redaktion am 27.03.2010 15:53
Gabriel plant in NRW Wahlbetrug

Klaus Ernst
Berlin (rdp). Der stellvertretende Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst, wirft SPD-Chef
Sigmar Gabriel nach dessen jüngsten ablehnenden Äußerungen über ein
rot-rot-grünes Bündnis nach der NRW-Wahl vor, nicht ernsthaft an einem
Politikwechsel im größten Bundesland interessiert zu sein. Gabriel
plane einen "gigantischen Wahlbetrug", weil er mit sozialen Sprüchen
Wahlkampf mache, die SPD aber faktisch auf ein ein Bündnis mit der CDU
festlege.
Ernst erklärt:
Fünfparteiensystem nicht abgefunden und hat von seinen Vorgängern die
destruktive Frontstellung gegen die Linke geerbt. Gabriel plant in NRW
einen gigantischen Wahlbetrug. Er macht mit sozialen Sprüchen Wahlkampf
und legt gleichzeitig seine SPD faktisch auf ein Bündnis mit der CDU
fest. Alle Umfragen zeigen, dass SPD und Grüne keine Chance auf eine
eigene Mehrheit gegen Rüttgers haben. Wenn Gabriel schon jetzt ohne
jede Verhandlung ein Bündnis mit der Linken ausschließt, dann bleibt
ihm nur der Gang in eine schwarz-rote Koaliton. Hannelore Kraft ist ab
sofort nur noch Vize-Ministerpräsidentin-Kandidatin. Das ist kein
Wahlkampf, sondern eine Farce. Am Ende wird die Linke den Unterschied
machen. Die NRW-Wahl ist eine Schlüsselwahl. Wir wollen den Sozialabbau
von Schwarz-Gelb wirklich stoppen. Verhandlungen über ein
Regierungsbündnis werden wir uns nicht verweigern, wenn die
inhaltlichen Bedingungen stimmen."
Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE ergänzt: "Auf
die SPD-Spitze bleibt Verlass: Ob Hessen, ob Thüringen, ob
Nordrhein-Westfalen, im Zweifelsfall stärkt sie (noch) immer die CDU."
Nahles: Rösler ist ein verkappter Pharmalobbyist
von redaktion am 27.03.2010 14:20
Nahles: Rösler ist ein verkappter Pharmalobbyist

Berlin (rdp). Zum vorgestellten Arzneimittelpaket der Bundesregierung erklärt die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles:
Die SPD hatte gefordert, dass eine Kosten-Nutzenbewertung vor der Zulassung stattfindet, damit die Medikamente mit Preisen in den Markt kommen, die ihrem Nutzen für die Patienten entsprechen.
Die Proteste der Pharmalobbyisten sind nichts weiter als Krokodilstränen. Aber für die Versicherten ist Röslers Politik eine reine Mogelpackung.
Ein weiterer Vorschlag Röslers ist der Einstieg in die Grundversorgung: Rösler will für bestimmte Medikamente eine Mehrkostenregelung einführen. Herr Rösler will damit in der Krankenversicherung das Prinzip einführen, dass die Krankenkassen nur noch Grundkosten übernehmen. Wenn die Versicherten eine bessere Versorgung wollen, müssen sie die Medikamente selbst zahlen.
Damit fängt Herr Rösler an, die gesetzliche Krankenversicherung als Vollversicherung zu zerstören. Er spaltet unsere Gesellschaft in diejenigen, die sich eine volle Krankenversicherung leisten können und diejenigen, die nur noch Grundversorgung bekommen. Wer Schwarz-Gelb in NRW abwählt kann das verhindern.
netzwerk recherche fordert "Fakten-TÜV" in allen Medien
von redaktion am 27.03.2010 10:52
netzwerk recherche fordert "Fakten-TÜV" in allen Medien

Hamburg/Berlin (rdp/ots) - Einen "Fakten-TÜV" in allen Medien hat die Journalisten-Vereinigung netzwerk recherche (nr) zum Auftakt ihrer Fachkonferenz "Fact-Checking - Fakten finden, Fehler vermeiden" heute in Hamburg gefordert: "Ein Fakten-TÜV durch eigenständige Dokumentations- und Recherche-Spezialisten in allen Medien wäre ein Quantensprung für die Steigerung der journalistischen Qualität", sagte der Vorsitzende von netzwerk recherche, Thomas Leif, bei der Eröffnung der zweitägigen internationalen Fachkonferenz.
Auf der Konferenz, die netzwerk recherche in Kooperation mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL veranstaltet, vermitteln mehr als 40 Dokumentationsjournalisten, Rechercheure und Medienforscher ihr Wissen über die in Deutschland weitgehend vernachlässigte Faktenkontrolle. Rund 150 Journalistinnen und Journalisten beschäftigen sich in mehr als 30 Vorträgen, Workshops und Diskussionen mit dem Handwerk des "Fact-Checkings".
"Im Schatten eines hysterisierten politischen Betriebs und einer extremen Tempospirale beim Umschlag von Meinungen und Informationen kann eine professionelle Faktenkontrolle eine sinnvolle Entschleunigung des Medienbetriebs bewirken", ergänzte Leif. "Eine systematische Überprüfung aller Medieninhalte vermeidet nicht nur Fehler, sondern ist auch ein Werkzeug, den Trend zum Herdentrieb und zur Wiederholung der immer gleichen Inhalte zu stoppen." Die Verzahnung der Arbeit von Journalisten und Dokumentaren fördere zudem die Verschmelzung verschiedener Disziplinen und sei damit "ein Werttreiber für die immer noch unterentwickelte Recherche-Kultur in Deutschland".
Während der Konferenz vermitteln zahlreiche Referenten ihr Expertenwissen in der Faktenkontrolle, darunter Sarah Smith (Managing Editor, The New York Times Magazine) Peter Canby (Senior Editor, The New Yorker), Craig Silverman (RegretTheError.com), Prof. Scott Maier (School of Journalism and Communication, University of Oregon) und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL um Dr. Hauke Janssen und Peter Wahle. Unterstützt wird die Tagung von Gruner+Jahr sowie von "Message - Internationale Zeitschrift für Journalismus".
Die Ergebnisse der Fachkonferenz werden in der Publikationsreihe "nr-Werkstatt" publiziert, siehe www.netzwerkrecherche.de
"Freunde" sind nicht unbedingt Freunde
von redaktion am 27.03.2010 10:11
"Freunde" sind nicht unbedingt Freunde

Berlin (rdp/ots) - Mark Zuckerberg ist US-Amerikaner, 25 Jahre alt, zumindest auf dem Papier Milliardär und jemand, der gern öffentlich in Badelatschen auftritt. Zuckerberg findet, dass der Wunsch nach Privatsphäre hier und heute keine soziale Norm mehr ist - und führt zum Beweis die eigene Firma an: Facebook, das größte soziale Netzwerk der Welt. Können sich 400 Millionen Nutzer irren? Nun, die 400 Millionen Nutzer wissen zumindest nicht unbedingt, auf was sie sich da eingelassen haben. Von zehn untersuchten sozialen Netzwerken - sieben deutschen, drei amerikanischen - ist laut Stiftung Warentest keines ohne Mängel. Das Verdienst der Untersuchung ist, dass vor allem technische und rechtliche Gefahrenquellen detailliert aufgeschlüsselt wurden. Die soziale Komponente aber - Netzwerke als gesellschaftliches Phänomen und die tief greifenden Veränderungen der Kommunikation - können nur gestreift werden. Das lässt sich nicht testen wie ein Passwortschutz. Und doch ist genau das ein Problem. Im Netz braucht es spezifische soziale Fähigkeiten, und die sind teils noch unterentwickelt. Es fehlt mitunter die Einsicht: Man ist in sozialen Netzwerken nicht unter sich. Im Gegenteil. "Freunde" sind nicht unbedingt Freunde, sondern unter Umständen einfach Menschen, die auch bei einem sozialen Netzwerk angemeldet sind und das Profilbild interessant fanden. Das kann, muss aber nicht harmlos sein. Trotzdem kann die Konsequenz weder eine massive Regulierung sein noch Kulturpessimismus, mit dem alles im Zusammenhang mit digitalen Medien und Internet seit je reichlich bedacht wurde und wird. Die Möglichkeiten sozialer Netzwerke, ob Facebook, Twitter, StudiVZ oder andere, sind riesig. Niemand kann sie in ihren Konsequenzen heute wirklich übersehen, denn die Entwicklung steht noch ganz am Anfang. Außerdem sind es vor allem Erwachsene, die sich da tummeln. Und von denen sollte man eine gewisse Umsicht verlangen dürfen. Unter den deutschen Nutzern von Facebook etwa hat die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen den größten Anteil. Und in den ersten beiden Monaten des Jahres 2010 ist die Zahl der Facebook-Nutzer, die älter sind als 35 Jahre, besonders stark gestiegen. Dennoch: Nach Angaben von Facebook sind fast eine Million Nutzer Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren. Aber für deren Wohlergehen, auch im Internet, sind letztlich die Eltern mit verantwortlich. So wie wir gelernt haben, vorsichtig beim Kauf von Gebrauchtwagen zu sein, der Werbung zu misstrauen und Lebensmittel nicht allein nach der Gestaltung ihrer Verpackung zu beurteilen, müssen wir lernen, online vorsichtig zu sein - nicht paranoid, aber mit Bedacht zu agieren. Dazu gehört auch, sich bewusst zu machen, dass die sozialen Netzwerke zusehends mehr gesellschaftliche Lebensbereiche berühren werden, dass sich Unternehmen einer Interaktion mit Kunden über Netzwerke werden öffnen müssen. Je schneller wir lernen, selbst zu überblicken und zu entscheiden, was wir als Teil eines Netzwerks tun und was nicht, desto besser.
FDP schließt Steuersenkungen schon 2011 aus
von redaktion am 27.03.2010 10:04
FDP schließt Steuersenkungen schon 2011 aus
Düsseldorf/Berlin (rdp/ots) - Die FDP hat Steuersenkungen schon im Jahr 2011 endgültig ausgeschlossen. "Wir sind immer vom Jahr 2012 ausgegangen", sagte FDP-Generalsekretär Christian Lindner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). "Jeder weiß, dass wir unterschiedliche Ziele sortieren müssen, von der Stabilisierung der Kommunalfinanzen über den Schuldenabbau bis zur Sicherstellung der Qualität der Gesundheitsversorgung", so Lindner. Es sei entscheidend, dass es bald ein einfacheres Steuersystem gebe. Ein entsprechendes Gesetz sollte schon dieses Jahr erarbeitet werden. "Das fände ich sinnvoll, weil es den Bürgern eine klare Entlastungsperspektive gibt", sagte Lindner.


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