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redaktion
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Schröder will arbeitslose Männer zu Erziehern umschulen lassen

von redaktion am 21.04.2010 11:43

Schröder will arbeitslose Männer zu Erziehern umschulen lassen



Hamburg/Berlin (rdp/ddp). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will arbeitslose Männer zu Erziehern umschulen lassen. «In Brandenburg haben wir damit gute Erfahrungen gemacht. Da gibt es ehemalige Handwerker, deren Fähigkeiten heute Kitas nutzen. Diese neuen Erzieher werden sogar von anderen Bundesländern abgeworben», sagte die Ministerin im Interview mit der Wochenzeitung «Die Zeit». Schröder will mit ihrem Vorstoß die geringe Zahl von männlichen Erziehern in Kindergärten erhöhen, wie das Blatt am Mittwoch vorab berichtete.

«Die traditionellen Männerberufe, in denen es auf Kraft oder handwerkliche Fähigkeiten ankommt, werden immer weniger», sagte die Ministerin. Schröder plant dem Bericht zufolge daher auch einen bundesweiten «Boys' Day» an Schulen, an dem Jungs Berufe kennenlernen sollen, die bislang hauptsächlich Frauen ausüben. Dazu gehören die Bereiche Kindergarten, Grundschulen oder die Altenpflege. Einen entsprechenden «Girls' Day» gibt es bereits seit zehn Jahren.

Der geringe Männeranteil in pädagogischen Berufen sei ein Grund für das schlechtere Abschneiden von Jungen in der Schule, betonte Schröder: «Ihnen fehlen damit realistische Vorbilder». Besonders bei jungen Migranten oder rechtsextremen Jugendlichen habe die Abwesenheit von Männern in der Erziehung eine Machokultur zur Folge, die im Extremfall Gewalt fördere.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2010 11:43.

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Abrechnungsbetrug mit Krebsmitteln weitet sich aus - Pharmakonzern erstattet Anzeige

von redaktion am 21.04.2010 11:38




Abrechnungsbetrug mit Krebsmitteln weitet sich aus -
Pharmakonzern erstattet Anzeige


Hamburg/Berlin (rdp/ots) - Der Skandal um Abrechnungsbetrug mit Krebs-Medikamenten ist
offenbar größer als bisher angenommen. Nach Recherchen des
Radioprogramms NDR Info hat der Pharmakonzern Sanofi-Aventis Ende
vergangenen Jahres bei der Staatsanwaltschaft Mannheim Anzeige
erstattet. Staatsanwältin Christina Arnold sagte, ihre Behörde
ermittle gegen Verantwortliche einer anderen Pharma-Firma. Diese
würden verdächtigt, gegen das Patent- und Markengesetz verstoßen zu
haben. "Den Beschuldigten wird vorgeworfen, ausländische Arzneimittel
mit einem in Deutschland geschützten Wirkstoff geliefert und hier
vertrieben zu haben", so Arnold. Die Ermittlungen stehen nach ihren
Angaben im Zusammenhang mit den Verfahren gegen bundesweit gut 60
Apotheker, die wegen Abrechnungsbetrugs mit Krebsmedikamenten in den
Fokus der Behörden geraten sind.

Der Pharma-Konzern Sanofi-Aventis bestätigte die Anzeige. "Wir
haben Kenntnisse über Unregelmäßigkeiten in diesem Bereich, vor
diesem Hintergrund die Staatsanwaltschaft Mannheim informiert und
dort Anzeige erstattet", sagte der Leiter der Rechtsabteilung von
Sanofi-Aventis, Kurt Arnold. Dem Konzern sei ein finanzieller Schaden
entstanden, in welcher Höhe, wollte Arnold nicht sagen. Nach Angaben
von Sanofi-Aventis geht es bei dieser Anzeige allerdings nur um
Präparate des Konzerns aus dem Ausland, die nach Deutschland
importiert worden ist. "Das ist das Glück für die Patienten. Wir
kennen Fälle, da handelte es sich um Medikamenten-Fälschungen. Davon
sind wir nicht betroffen", so Arnold weiter.

Gerd Glaeske, Pharma-Experte aus Bremen, sagte, durch die Anzeige
bekomme der Skandal eine neue Qualität: "Mit solchen Betrügereien
will kein Pharma-Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Deshalb
zieht Sanofi-Aventis Grenzen, um deutlich zu machen, dass ein
Präparat nicht durch den eigenen Vertrieb auf den Markt gekommen
ist."

Apotheker sollen sich in den vergangenen Jahren über
Pharma-Großhändler im Ausland die Bestandteile für so genannte
Zytostatika - Zellwachstums-Hemmer für Krebspatienten - beschafft
haben. Die Medikamente sind dort wesentlich günstiger, in Deutschland
aber nicht verkehrsfähig. Bei den Krankenkassen sollen die Apotheker
den in Deutschland üblichen Satz abgerechnet und so einen erheblich
höheren Gewinn erzielt haben. Die Krankenkassen AOK Niedersachen und
Techniker Krankenkasse gehen von einem Schaden im hohen zweistelligen
Millionenbereich aus. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt
gegen einen Apotheker, dessen Gewinn bei 1,6 Millionen Euro liegen
soll.

Der Skandal war ins Rollen gekommen, nachdem einem
Pharma-Großhändler ein wirkungsloses Krebs-Medikament über Dubai zu
einem auffällig günstigen Preis angeboten worden war. Er hatte
daraufhin die Krankenkassen eingeschaltet, die eigene Nachforschungen
anstellten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2010 11:39.

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Das 300-Euro-Stipendium - Bundesweites Programm für Studenten

von redaktion am 21.04.2010 11:13




Das 300-Euro-Stipendium - Bundesweites Programm für Studenten

Berlin (rdp/ddp). Zum Wintersemester soll ein bundesweites Stipendienprogramm für Studenten starten. Für leistungsstarke Hochschüler soll es Stipendien in Höhe von 300 Euro monatlich geben. Die Hälfte sollen Hochschulen bei privaten Geldgebern einwerben - bei Unternehmen, Stiftungen, aber auch bei ehemaligen Studenten. Die andere Hälfte will der Staat zuschießen - in gleichen Teilen von Bund und Ländern.

Die Stipendien gelten einkommensunabhängig, können also auch zusätzlich zum BAföG vergeben werden. Laut Gesetzentwurf sollen sie mindestens auf ein Jahr ausgelegt sein. Grundsätzlich ist aber eine Förderung während des gesamten Studiums möglich und angedacht. Die Stipendiaten müssen dabei regelmäßig ihre Eignung nachweisen.

Vergeben werden die Stipendien nach «Begabung und Leistung». Bei der Auswahl der Förderkandidaten sollen aber auch soziales Engagement oder die eigene Herkunft eine Rolle spielen. Wenn jemand «Hindernisse» in der eigenen Bildungsbiografie überwunden hat - also etwa aus einer Zuwanderfamilie oder einem «bildungsfernen» Haushalt stammt - soll das ebenfalls berücksichtigt werden.

Die Organisation der Stipendien läuft über die Hochschulen: Sie sollen das Geld aus privaten Quellen einwerben, Kandidaten auswählen und die Stipendien auszahlen.

Mit dem Programm will die schwarz-gelbe Koalition den Anteil der Studenten, die mit Stipendien gefördert werden, von derzeit zwei auf zehn Prozent steigern. In Deutschland gibt es rund zwei Millionen Hochschüler.

Um die existierenden Stipendien bei den großen Begabtenförderungswerken nicht entwerten, sollen die Studenten dort künftig deutlich mehr Büchergeld bekommen - 300 statt bislang 80 Euro.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2010 11:13.

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Berufswunsch Journalist?

von redaktion am 21.04.2010 10:59




Berufswunsch Journalist? Jetzt für Crossmedia-Ausbildung an der Axel Springer Akademie bewerben



Berlin (rdp/ots) - Ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsjahrgang 2011 der Axel Springer Akademie. Auch im nächsten Jahr können wieder bis zu 40 Bewerberinnen und Bewerber ihre journalistische Karriere mit einer Ausbildung an Deutschlands modernster Journalistenschule starten. Eine Bewerbung ist online unter www.axel-springer-akademie.de möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Juni 2010.

Die Axel Springer Akademie verbindet die Vorteile einer Journalistenschule mit denen eines klassischen Volontariats: intensives, individuelles Arbeiten mit größtmöglichem Praxisbezug. In der zweijährigen Ausbildung zum Redakteur lernen die Nachwuchsreporter das klassische Handwerk von der Recherche bis zum Schreiben für Print und Online und schließen die Ausbildung mit einem Intensivkurs "Investigativer Journalismus" an der Columbia University in New York ab, mit der die Axel Springer Akademie eine feste Partnerschaft unterhält.

Die Ausbildung hat einen klaren Crossmedia-Schwerpunkt. "Kooperationen mit WELT KOMPAKT und BILD.de ermöglichen unseren Studenten die Chance, modernste Formen des Journalismus auch für Online, mobile Endgeräte und junge Zeitungsformate im Newsroom zu trainieren", so Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie. In einer Untersuchung des Branchendienstes w&v hat die Akademie 2009 mit fünf Sternen im Gesamturteil als einzige Journalistenschule Deutschlands die Höchstwertung erhalten. Abgerundet wird die Ausbildung durch vielfältige Einblicke in ein führendes europäisches Medienunternehmen.

Bewerber sollten nicht älter als 29 Jahre alt sein (Geburtsjahrgang 1981 und jünger) und müssen vor allem zwei Voraussetzungen mitbringen: Talent und Leidenschaft. Dann sind die Chancen auf eine Festanstellung im Anschluss an die Ausbildung überdurchschnittlich gut.

Alle Daten und Unterlagen, weitere Informationen zur Ausbildung sowie Tipps für die Bewerbung stehen unter www.axel-springer-akademie.de bereit.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2010 11:00.

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Oberst Georg Klein steht unter Personenschutz

von redaktion am 21.04.2010 10:40




Oberst Georg Klein steht unter Personenschutz

Halle/Berlin (rdp/ots) - Der für den Luftschlag von Kundus verantwortliche Oberst Georg Klein wird nach Angaben seines Bonner Anwalts Bernd Müssig bedroht und genießt deshalb Personenschutz. "Klein ist persönlich gefährdet und hat schon vor einiger Zeit Personenschutz erhalten", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Er gehe unter anderem "deshalb nicht davon aus, dass sich Klein den Medien zur Verfügung stellen wird und kann". Der Oberst könne es "sich nicht erlauben, in der Öffentlichkeit aufzutreten", so Müssig. Wer Klein bedroht, konnte sein Anwalt nicht sagen. Der Oberst hatte das Bombardement vom 4. September 2009 mit nach offiziellen Angaben bis zu 142 Toten abgeordnet. Die Bundesanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen ihn am Montag offiziell eingestellt, weil sie zu dem Schluss gekommen war, er habe nicht gegen das Kriegsvölkerrecht verstoßen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2010 10:40.

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Hoch, Höher, Blankfein - polis-Presseschau

von redaktion am 21.04.2010 09:35




Presseschau vom 21.04.2010



Lloyd Blankfein, Vorstandsvorsitzender Golman Sachs


Hoch, Höher, Blankfein

Mit einem Quartalsgewinn von 3,3 Milliarden Dollar übertrifft Goldman Sachs selbst kühnste Analystenprognosen. Lloyd Blankfein geht in die Offensive. Der Aktienkurs steigt. Jedoch: Die Betrugsvorwürfe bleiben – SEC, Deutsche und Briten ermitteln.





fr-online.de

Zurück in alter Stärke

Lloyd Blankfein schlägt zurück. Der Vorstandschef von Goldman Sachs hat am Dienstag ein Traumergebnis verkündet. Die unter Betrugsverdacht stehende US-Investmentbank bestimmt damit nach Tagen der medialen Dauerkritik wieder selbst die Schlagzeilen: In nur drei Monaten haben die Banker 3,3 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaftet - fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. …




faz.de

Auch die Briten ermitteln gegen Goldman Sachs

… Der Gegenwind für die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs wird nun auch in Großbritannien und Deutschland stärker. Nach der Klage der amerikanischen Börsenaufsicht SEC nimmt jetzt die britische Finanzaufsicht FSA die Bank mit Blick auf Interessenkonflikte bei komplizierten Finanzprodukten vor der Finanzkrise unter die Lupe. …




spiegel.de

Goldman Sachs scheffelt Milliarden

… Mit Blick auf die Vorwürfe der SEC sagte Blankfein lediglich, er danke Kunden und Aktionären für ihre Unterstützung sowie den Mitarbeitern für ihr Engagement. Die SEC wirft Goldman Sachs vor, Anleger in dem Prospekt eines Finanzprodukts, das mit zweitklassigen Hypothekenkrediten unterlegt war, getäuscht zu haben. Laut Anklageschrift verschwieg die Investmentbank ihren Kunden, dass der Hedgefonds Paulson & Co. im Hintergrund mitmischte, der auf ein Platzen der Blase wettete. Die strukturierten Wertpapiere verloren binnen weniger Monate rasant an Wert - der Ausgangspunkt der Finanzkrise. Goldman hat die Anschuldigungen bislang vehement zurückgewiesen. …




welt.de

Der Milliardär hinter dem Goldman-Sachs-Skandal

… Der Hedgefonds-Manager John Paulson wehrt sich gegen den Vorwurf, dass er in den Bankenskandal um Goldman Sachs verwickelt sei. Weder er noch ein anderer in seiner Firma habe eine sogenannte „Wells notice“ erhalten, sagte Paulson Investoren zufolge in einer Telefonkonferenz seines Fonds. Eine Wells notice ist eine Information der US-Börsenaufsicht SEC, darin unterrichtet die Behörde betroffene Banken oder Finanzunternehmen wegen eines Verdachts und dass deswegen Ermittlungen eingeleitet werden können. ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2010 09:35.

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Bayern will Gehalt für Bischof Mixa weiter aus Steuermitteln zahlen

von redaktion am 20.04.2010 19:51




Bayern will Gehalt für Bischof Mixa weiter aus Steuermitteln zahlen


MIxa

Hamburg/Berlin (rdp/ots) - Das Bayerische Kultusministerium hält daran fest, das Gehalt von Bischof Mixa aus dem Bayerischen Staatshaushalt und nicht aus Kirchenmitteln zu zahlen. "Wir sind an den Staatsvertrag, das Konkordat, zwischen dem Freistaat Bayern und dem Vatikan gebunden", sagte der Pressesprecher des Ministeriums, Ludwig Unger, der "Panorama"-Redaktion zur Begründung. Nach Recherchen von "Panorama" erhält der Bischof ein Beamtengehalt der Besoldungsgruppe 6, dies entspricht rund 7900 Euro monatlich. An diesen Zahlungen werde das Ministerium nichts ändern. "Es obliegt schließlich nicht uns, die Vorwürfe gegen Bischof Mixa zu überprüfen", sagte Unger. Das Gehalt von Bischof Mixa wird nicht aus Kirchensteuern finanziert, sondern kommt direkt aus dem Bayerischen Staatshaushalt. Dieser Umstand beruht auf Verträgen, deren Ursprung im 19. Jahrhundert liegt. Im Zuge der Säkularisierung wurde die Kirche enteignet, dafür wurden regelmäßige Zahlungen des Staates an die Kirche festgelegt. Zu den Gehältern heißt es dazu in dem bis heute geltenden Konkordat von 1924: "Der Staat wird die bischöflichen Stühle mit einer Dotation in Gütern und ständigen Fonds ausstatten ... wobei dem Geldwerte vom Jahre 1817 Rechnung zu tragen ist." Die Fraktion der Grünen im Bayerischen Landtag fordert, die Zahlung an Bischof Mixa einzustellen. Der Kauf von Antiquitäten für einige zehntausend Euro aus dem Geld der Waisenhausstiftung sei zwar strafrechtlich verjährt, "politisch ist das aber nicht verjährt, und deshalb sollte der bayerische Steuerzahler nicht weiter das Gehalt von Bischof Mixa bezahlen müssen", so die religionspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag, Ulrike Gote. In dem Konkordat von 1924 sei zudem geregelt, dass der bayerische Ministerpräsident eine Art Vetorecht bei der Ernennung eines Bischofs habe. "Dies sollte Horst Seehofer jetzt in dem Sinne nutzen, dass er seine Zustimmung für den Bischof zurückzieht."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2010 19:53.

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ZDF-Sondersendungen zum Tema Kindesmissbrauch

von redaktion am 20.04.2010 19:26




Sondersendung der ZDF-Kindernachrichten im KI.KA.
"Maybrit Illner spezial" am Vorabend des Rundes Tisches der Bundesregierung




Mainz/Berlin (rdp/ots) - Gerade bei Kindern wirft die aktuelle Debatte um das Thema sexueller Missbrauch viele Fragen auf und führt zur Verunsicherung. Anlässlich des Runden Tisches der Bundesregierung, der am 23. April 2010 zum ersten Mal zusammenkommt, beschäftigt sich die ZDF-Kindernachrichten "logo!" in einem "logo!extra" am Donnerstag, 22. April 2010, um 19.50 Uhr im KI.KA. mit dem zum Thema "Sexueller Missbrauch.

Die Sendung entsteht in enger Zusammenarbeit mit Psychologen und erklärt kindgerecht, was die aktuelle Debatte ausgelöst hat und worum es bei dem Runden Tisch der Bundesregierung geht.

Sechstklässler einer Wiesbadener Schule berichten von ihren Gedanken und Gefühlen, wenn sie Nachrichten zum Thema hören. Anschließend beantwortet "logo!"-Moderatorin Anja gemeinsam mit einem Psychologen Zuschauerfragen. Außerdem stellt "logo!" das Präventionsprogramm des Berliner Vereins "Strohhalm" vor, der in Workshops Kindern vermittelt, wie sie Missbrauchsfälle frühzeitig erkennen und sich wehren können. Im Anschluss an die Sendung ist das "logo!"-Zuschauertelefon (06131-706123 begin_of_the_skype_highlighting              06131-706123      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              06131-706123      end_of_the_skype_highlighting) von 20.00 bis 21.00 Uhr besetzt.

Im ZDF-Programm befasst sich am Vorabend des Runden Tisches der Bundesregierung, am Donnerstag, 22. April 2010, 22.15 Uhr, ein 75-minütiges "Maybrit Illner spezial" mit dem Thema: "Missbrauchen und vertuschen - geht der Verrat an unseren Kindern immer weiter?" Moderatorin Maybrit Illner begrüßt als Gäste unter anderen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, den Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, den Theologen und Pädagogen Bernhard Bueb, Wolfgang Niedecken, Thomas Pfister, Rechtsanwalt und Sonderermittler im Fall Kloster Ettal, sowie Ursula Enders, Leiterin und Mitbegründerin der Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen "Zartbitter". Im Anschluss an die Sendung stehen Vertreter von Opferschutzorganisationen im Chat als Ansprechpartner zur Verfügung.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2010 20:10.

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Niedersachsen: Überwachungskameras verstoßen gegen Datenschutz

von redaktion am 20.04.2010 16:19




Niedersachsen: Überwachungskameras verstoßen gegen Datenschutz

Hannover/Berlin (rdp/ddp). 99 Prozent der Überwachungskameras bei Behörden und Kommunen in Niedersachsen verstoßen gegen die Datenschutzbestimmungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Landesdatenschutzbeauftragten Joachim Wahlbrink, bei der insgesamt 3345 Geräte auf Rechtsmängel überprüft wurden. Der Datenschutzbeauftragte Joachim Wahlbrink sagte am Dienstag in Hannover, dass Vorgaben des Datenschutzgesetzes oft ignoriert würden. In vielen Fällen gebe es keine Hinweisschilder, die auf eine Überwachung aufmerksam machen. Nur 23 Kameras werden demnach rechtlich korrekt betrieben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2010 16:20.

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Rheinland-Pfalz will Zulassung von Online-Durchsuchungen

von redaktion am 20.04.2010 16:12




Rheinland-Pfalz will Zulassung von Online-Durchsuchungen

Mainz/Berlin (rdp/ddp). Rheinland-Pfalz strebt die Zulassung von Online-Durchsuchungen an. Damit sei man das erste Bundesland, das seit dem Inkrafttreten des neuen BKA-Gesetzes 2009 dies möglich machen will, teilte Landesinnenminister Karl Peter Bruch (SPD) nach der Sitzung des Landeskabinetts am Dienstag in Mainz mit. Das Kabinett billigte einen Entwurf für die Novelle, der nun in das Beteiligungs- und Anhörungsverfahren geht. Bisher ist die Online-Durchsuchung seit 2008 allein in Bayern zugelassen.

Der Polizei müssten wegen der zunehmenden Terrorismusgefahr und der Nutzung neuer Kommunikationstechniken mehr Kompetenzen eingeräumt werden, sagte Bruch. Der vorgelegte Entwurf stelle «eine ausgewogene Balance dar zwischen den schützenswerten Freiheitsrechten aller und den berechtigten Sicherheitsbelangen des Staates und des einzelnen Bürgers».

Die Novelle sieht neben der Online-Durchsuchung unter anderem vor, dass die Polizei - nach einer richterlichen Anordnung - auch verschlüsselte Internet-Telefongespräche überwachen darf. Die Beamten dürfen außerdem Telekommunikation unterbrechen, um Gefahren abzuwehren. Dies bezieht sich auf Fälle wie den der Terroranschläge von Madrid im Jahr 2004, bei dem Bomben mit Hilfe von Handys ferngezündet wurden.

Eine Rasterfahndung darf der Novelle zufolge allerdings nur noch dann angeordnet werden, wenn eine konkrete Gefahr besteht und nicht mehr im Vorfeld. Ferner würden Berufsgeheimnisträger wie Ärzte, Rechtsanwälte und Journalisten ein absolutes Zeugnisverweigerungsrecht genießen. Das BKA-Gesetz sieht vor, dass diese Personen eine polizeiliche Befragung nicht verweigern dürfen, wenn eine schwerwiegende Gefahr im Verzug ist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2010 16:12.
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