Suche nach Beiträgen von redaktion
Erste Seite | « | 1 ... 167 | 168 | 169 | 170 | 171 ... 241 | » | Letzte
Die Suche lieferte 2408 Ergebnisse:
Was gegessen wird, entscheidet das Gehirn
von redaktion am 14.05.2010 17:28
Was gegessen wird, entscheidet das Gehirn

Wien/Berlin (rdp/ots) - Eine ausgewogene Ernährung nützt nicht nur dem Menschen, sie ist für alle Lebewesen von großer Bedeutung. Wenn Tiere zwischen verschiedenen Nahrungsmitteln wählen können, so entscheiden sie sich ziemlich genau für das, was ihr Körper gerade benötigt. Eine Studie, die soeben im Journal Current Biology veröffentlicht wurde, liefert erste Hinweise auf die an der Entscheidungsfindung beteiligten Gene und die entsprechenden neuronalen Schaltkreise im Gehirn. Die Experimente an Fruchtfliegen wurden unter der Leitung von Carlos Ribeiro und Barry Dickson am IMP (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie, Wien) durchgeführt. Die Ergebnisse lassen allgemeine Aussagen über die Nahrungswahl von Organismen zu, ob es sich dabei um Malaria-übertragende Moskitos handelt oder den Menschen.
Carlos Ribeiro, mittlerweile Gruppenleiter im Champalimaud Neuroscience Programm am Instituto Gulbenkian de Ciência in Portugal, verfolgte das Fressverhalten der Fliegen (Drosophila melanogaster) über viele Wochen. Er entdeckte, dass sich die Ernährungs-Vorlieben der Tiere je nach Nährstoff-Bedürfnis des Körpers ändern, aber auch vom Geschlecht und dem jeweiligen Paarungszustand abhängen. Wenn die Tiere ausreichend mit Zucker und Eiweiß versorgt sind, verschmähen sie eiweißreiches Futter. Nach einigen Tagen unter eiweißarmer Diät bevorzugen sie jedoch das mit Hefe versetzte, proteinreiche Futter. Weibchen ändern ihre Präferenz rascher als Männchen, befruchtete Weibchen rascher als jungfräuliche.
Um das Fressverhalten zu dokumentieren, ließen sich die Forscher einen simplen aber raffinierten Trick einfallen. Das mit Hefe angereicherte Futter wurde blau eingefärbt, die zuckerreiche Nahrung rot. Um herauszufinden, was die Fliegen gefressen hatten, mussten die Forscher nur den transparenten Leib der Fliegen unter dem Mikroskop betrachten.
"Dieser Versuchsansatz und die ausgereiften Methoden der Fliegengenetik erlaubten es uns, noch einen Schritt weiter zu gehen", erläutert Carlos Ribeiro. "Wir können nun die Moleküle und Neuronen beschreiben, die befruchtete Weibchen rascher reagieren lassen. Wir wissen auch, welche Moleküle im Fliegen-Gehirn dafür verantwortlich sind, Proteinmangel zu erkennen und auf andere Nahrungsquellen umzuschalten. Damit haben wir quasi den molekularen Sensor entdeckt."
Dieser Fühler scheint auch bei anderen Spezies das Fressverhalten der Weibchen zu regulieren. Weibliche Moskitos etwa sind auf Blut als Eiweißquelle angewiesen, damit sich ihre Eier entwickeln können. Der Impuls, zu stechen und Blut zu saugen, könnte durch den gleichen molekularen Sensor gesteuert sein wie bei Drosophila. Selbst auf Wirbeltiere und damit den Menschen lassen sich die Erkenntnisse übertragen. Die Regulation der Aufnahme von Eiweiß und Kohlenhydraten ist möglicherweise auch bei der Entstehung von Essstörungen von Bedeutung - eines der großen Gesundheitsprobleme in westlichen Gesellschaften.
Carlos Ribeiro über die praktischen Konsequenzen der Forschungsergebnisse: "Wenn wir verstehen, wie der Sensor bei Fruchtfliegen das Verlangen nach eiweißreicher Nahrung steuert, wäre es denkbar, in dieses Steuerungssystem einzugreifen. Bei Moskitoweibchen könnten wir so zum Beispiel den Bluthunger unterdrücken und damit den Übertragungsweg der Malaria-Parasiten blockieren."
Das Forschungsprojekt wurde durch die Europäische Molekularbiologie Organisation (EMBO), den Schweizerischen Nationalfonds, die Champalimaud Stiftung und Boehringer Ingelheim gefördert.
Die Arbeit "Sex Peptide Receptor and Neuronal TOR/S6K Signalling Modulate Nutrient Balancing inDrosophila" von Carlos Ribeiro und Barry J. Dickson wurde am 13. Mai 2010 in der online-Ausgabe der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht (DOI 10.1016/j.cub.2010.03.061).
Wowereit: Merkel muss Ergebnisse der Gemeinde-finanzkommission einfordern!
von redaktion am 14.05.2010 15:27
Wowereit: Merkel muss Ergebnisse der Gemeinde-finanzkommission einfordern!

Wowereit
Berlin (rdp). Angesichts des vom Deutschen Städtetag prognostizierten Ausfalls von 15 Milliarden Euro für die Kommunen in diesem Jahr erklärt der stellvertretende SPD-Parteivorsitzende, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit:
Aber der Investitionsstau ist bereits jetzt enorm. Kein Wunder: Die Schuldenlast erdrückt die Kommunen und die permanent anwachsenden Belastungen im Bereich der Sozialausgaben machen sie handlungsunfähig. Zudem wird es für Kommunen immer schwerer an Kredite zu vernünftigen Konditionen zu kommen. Die Banken sind vorsichtiger geworden.
Wenigstens gibt es jetzt endlich die Einsicht der Bundesregierung, die unsäglichen Steuersenkungspläne zu begraben. Aber das reicht nicht.
Denn weitere Maßnahmen des Rettungsschirms für Kommunen müssen jetzt dringend umgesetzt werden:
• Sofortige Kompensation der kommunalen Einnahmeausfälle durch das sogenannte Wachstumsbe¬schleunigungsgesetz in Höhe von rund 1,6 Mrd. Euro
• Sofortige Entlastung bei den Sozialausgaben durch die Erhöhung der Beteiligung des Bundes an den Kosten der Unterkunft um 3 Prozentpunkte befristet auf zwei Jahre
• Finger weg von der Gewerbsteuer – sie stellt bei anziehender Konjunktur momentan den einzigen Lichtblick für die Kommunen dar
• Konkrete Pläne wie mit den Altschulden der Kommunen umgegangen wird
Auch für die Kommunen gilt: Schluss mit der Zauderei, Frau Merkel! Regieren Sie endlich und fordern Sie Ergebnisse Ihrer Gemeindefinanzkommission ein!
Der gekreuzigte Penis
von redaktion am 14.05.2010 12:02
Der gekreuzigte Penis

Die Religionskritiker demonstrieren auf dem Kirchentag in München für ein Leben ohne Kirche. Und sparen dabei weder an sachlicher noch an polemischer Kritik. VON KARIN SCHÄDLER
MÜNCHEN taz | Es sollte ein „Heidenspaß“ werden, ein Beweis, dass ein „fröhliches Leben“ unabhängig von Religion und Kirche möglich ist. Doch die „Frohe Prozession“, zu der Atheisten, Konfessionslose und Kirchenkritiker anlässlich des Kirchentags aufgerufen haben, ist vom Thema Missbrauch dominiert.
Viele der Demonstranten, die auf dem Geschwister-Scholl-Platz auf den Beginn der Demo warten, tragen T-Shirts mit der Aufschrift „Ehemalige Heimkinder“. „Fast alle von uns wurden als Kinder missbraucht“, sagt Peter Dinkel, der sich dem Verein Ehemaliger Heimkinder angeschlossen hat. Er selbst mehr als zehn Jahre. ...
Mehr: zum Artikel auf taz.de
Guttenberg bekennt sich zu mehr Kampftruppen
von redaktion am 14.05.2010 09:51
Guttenberg bekennt sich zu mehr Kampftruppen

Guttenberg
Berlin (rdp/dts) - Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sich voll hinter die Forderung seines Inspekteurs des Heeres, Generalleutnant Werner Freers, gestellt, mehr Kampf-Infanterie und bessere Ausrüstung zu organisieren. "Ziel ist, dass die Einsatzfähigkeit unserer Strukturen erhöht wird. Und daran krankt es in vielerlei Hinsicht", sagte Guttenberg in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung". Der Generalleutnant habe mit seiner Forderung nach einem höheren Anteil an kampffähiger Infanterie "sehr recht", unterstrich der Minister. "Wenn man vergleicht, die Gesamtzahl der Soldaten, die wir haben, und heruntergebrochen den prozentualen Anteil, den wir auch wirklich ins Ausland, in einen Auslandseinsatz schicken können, da haben uns andere Länder sehr viel voraus." Dieser "kluge Ansatz" des Heeresinspekteurs werde von der bereits arbeitenden Strukturkommission unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Weise, gerade umgesetzt.
Trouble for the Deutsche Bank - polis Presseschau
von redaktion am 14.05.2010 09:06
Presseschau vom 14.05.2010

Wall Street: Wer verantwortet die Krise?
Trouble for the Deutsche Bank
New Yorker Staatsanwälte haben acht Großbanken im Visier und ermitteln. Von dort sollen Banker Ratingagenturen mit irreführenden Informationen gefüttert haben. Ganz vorne dabei: Deutsche Bank.

fr-online.de
Auch Deutsche Bank im Visier
In den USA untersuchen Ermittler die Geschäftspraktiken der Deutschen Bank und sieben anderer internationaler Finanzinstitute. Der Verdacht: Die Kreditinstitute sollen Rating-Agenturen wie Standard & Poor´s mit irreführenden Informationen gefüttert haben, damit diese bestimmte Finanzprodukte besser bewerten. …

faz.net
Acht Großbanken im Visier amerikanischer Ermittler
… Neben der Deutschen Bank sind demnach Crédit Agricole, Credit Suisse, UBS, die Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley, und Merrill Lynch, die inzwischen zur Bank of America gehört, betroffen. Bei den mutmaßlich getäuschten Rating-Agenturen handelt es sich laut „New York Times“ um Standard & Poor's, Fitch und Moody's. Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt wollte den Bericht nicht kommentieren. …

spiegel.de
US-Ermittler knöpfen sich Großbanken vor
Die Deutsche Bank kommt wegen der Enthüllungen an der Börse unter Druck. Die Aktie schloss am Donnerstag um 1,5 Prozent im Minus.
Das Geldinstitut lehnte zunächst wie Morgan Stanley und Credit Suisse jeden Kommentar zu den Untersuchungen ab, die anderen Institute reagierten gar nicht erst auf Anfragen. Erst am Abend sagte ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt, man sei überzeugt, sich stets korrekt verhalten zu haben, und werde mit den Behörden zusammenarbeiten, um seine Position zu untermauern. …

welt.de
US-Ermittler nehmen weitere Banken ins Visier
… Die Deutsche Bank soll auch Gegenstand von Untersuchungen der SEC sein. Der TV-Sender Fox Business berichtete, dass die Behörde derzeit die Deutsche Bank und ihre US-Konkurrentin Citigroup unter die Lupe nehme, das „Wall Street Journal“ nannte auch JP Morgan Chase und die UBS. Was genau die Börsenaufsicht bei den Großbanken untersuchen soll, wurde nicht bekannt – es soll jedoch ebenfalls um Hypothekenpapiere gehen. Die Deutsche Bank erklärte, sie sei von den Behörden nicht kontaktiert worden. Man werde sich nicht an Spekulationen beteiligen. ...
Foto: spiegel.de/AFP
Tierversuche: Europäische Minister täuschen die Öffentlichkeit
von redaktion am 13.05.2010 18:29
ECEAE beschuldigt europäische Minister, die Öffentlichkeit über das Gesetz zu Tierversuchen zu täuschen

London, May 13, 2010 (ots/PRNewswire) - London: Die ECEAE (European Coalition to End Animal Experiments - Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen), eine Koalition von Tierschutzverbänden aus der gesamten EU, beschuldigt Minister der Europäischen Union, die Öffentlichkeit über ein neues Gesetz zu Tierversuchen vorsätzlich zu täuschen. Das derzeit gültige Gesetz, Direktive 86/609, wird überarbeitet.
Der Ministerrat hat mehrere unwahre Behauptungen aufgestellt:
- Tierversuche werden wo immer möglich durch andere Verfahren ersetzt, um die Anzahl der Versuche und das Leiden der Tiere so gering wie möglich zu halten. Das ist nichts Neues - es ist bereits gesetzlich vorgeschrieben. Noch schlimmer ist, dass das neue Gesetz Tierversuche erlaubt, auch wenn es angemessene alternative Verfahren gibt, falls diese Verfahren nicht in der europäischen Gesetzgebung aufgelistet sind. Nach EU-Statistiken würde dies auf 78 % aller Versuche (einschliesslich der Grundlagenforschung) zutreffen.
- Der Einsatz von Primaten wird scharf reguliert. Das ist nicht wahr. Obwohl es Restriktionen für die Verwendung von Menschenaffen gibt, können Forscher für die Untersuchung relativ ungefährlicher menschlicher Gesundheitsprobleme und in der Grundlagenforschung andere Primaten verwenden, ohne dass diese besonders geschützt wären.
- Es dürfen nur Nachkommen von in Gefangenschaft gehaltenen Primaten oder von autarken, überlebensfähigen Kolonien in der Wildnis verwendet werden. Das ist nicht wahr; es ist höchstens ein langfristiges Bestreben und abhängig von der Nachfrage durch die Forschungsinstitute.
- Behauptungen, dass die neue Direktive ein Schritt auf das ultimative Ziel zu ist, alle Tierversuche wo wissenschaftlich möglich durch andere Verfahren zu ersetzen, sind unaufrichtig. Im Ministerrat gibt es keinerlei Mechanismen, die das Erreichen dieses Zieles wahrscheinlich machen. Die Minister haben alle Forderungen nach Zielvorgaben und regelmässigen Überprüfungen, die die öffentliche Meinung und Fortschritte in der Wissenschaft reflektieren, zurückgewiesen.
Trotz aller Rhetorik bleibt die Tatsache bestehen, dass Tiere auch weiterhin in grosser Anzahl und aus Gründen, die nichts mit der Erforschung von Heilmethoden für Krankheiten zu tun haben - wie "Sicherheitstests" für Gebrauchsartikel und aus wissenschaftlicher Neugier - Versuchsobjekte bleiben werden.
Michelle Thew, Chief Executive von ECEAE, sagte: "Die Rhetorik stimmt einfach nicht mit der Wirklichkeit überein. Es besteht ein riesiger Unterschied zwischen dem vom Europarat vermittelten Eindruck, was geschehen wird, und der Realität für Millionen von Tieren, die auch weiterhin in europäischen Labors leiden und sterben werden. Wir sind tief enttäuscht, dass eine Gelegenheit, das Wohlergehen von Tieren zu verbessern und Tierversuchen stärkere Einschränkungen aufzuerlegen, vergeudet wurde. Diese Schlacht geht nun wieder zurück an das Europäische Parlament".
Gysi wirbt für Duo Lötzsch/Ernst
von redaktion am 13.05.2010 18:20
Gysi wirbt für Duo Lötzsch/Ernst

Gysi
Berlin (rdp/ots) - Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, erwartet, dass die designierten Vorsitzenden der Linkspartei, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, länger als eine Wahlperiode im Amt sein werden. "Ich gehe davon aus, dass sie das gut machen und in zwei Jahren wieder kandidieren", sagte Gysi dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Freitagausgabe): "Ich glaube, dass wir eine Führung installieren, die uns zumindest bis über die nächste Bundestagswahl 2013 bringt." Gysi warb ausdrücklich für die Wahl des Duos auf dem Bundesparteitag an diesem Wochenende in Rostock. Lötzsch habe eine klassisch ostdeutsche Biographie, Ernst eine klassisch süddeutsche Gewerkschaftsbiographie. "Schon durch die unterschiedliche Herkunft wird sich eine neue, gemeinsame Politik herausbilden. Wenn daraus eine Politik des Zentrums erwächst, wird das die Partei voranbringen. Wir haben uns in der Vergangenheit zu sehr mit Flügelkämpfen beschäftigt." Der Rückzug von Oskar Lafontaine aus der Bundespolitik komme vielleicht "ein bisschen früh", fügte Gysi in dem Interview hinzu. "Für die neue Führung wird es nicht leicht. Gut ist aber, dass der nächste Wahlkampf erst in knapp einem Jahr stattfindet." Er hoffe, sagte Gysi, dass Lafontaine "für seinen partiellen Rückzug einen Zeitpunkt gefunden hat, an dem die Partei in einem Zustand ist, dass sie ihre Wahlergebnisse trotzdem halten kann".
USA: Untersuchungen gegen Großbanken wegen Rating-Tricks
von redaktion am 13.05.2010 17:27
USA: Untersuchungen gegen Großbanken wegen Rating-Tricks
New York/Berlin (rdp/dts) - In New York hat die Staatsanwaltschaft US-Medienberichten zufolge Ermittlungen gegen mehrere Geldinstitute wegen Rating-Tricks eingeleitet. Wie die "New York Times" meldet, seien neben der Deutschen Bank auch Goldman Sachs, Morgan Stanley, UBS, Citigroup, Credit Suisse, Crédit Agricole und das nun der Bank of America gehörende Geldinstitut Merrill Lynch betroffen. Den Instituten wird vorgeworfen, den Rating-Agenturen Standard & Poors, Fitch und Moodys falsche Informationen zu ihren Hypotheken-Absicherungen gegeben zu haben, um eine positivere Bewertung zu erwirken. Dadurch seien die Investoren zum Kauf der Papiere veranlasst worden. Die Deutsche Bank lehnte eine Kommentierung der Vorwürfe ab. Zudem wird die weltgrößte Investmentbank Goldman Sachs wegen Betrugsverdacht von der US-Börsenaufsicht (SEC) angeklagt. Sie soll Käufer über verbriefte Hypothekenkredite (CDO) falsch informiert haben, um den Verkauf der Hedgefonds zu steigern. Dabei ha
be das
Institut aber durch Paulson & Co. auf einen Kursverfall der Papiere gewettet. Goldman Sachs wies die Vorwürfe zurück. In Börsenkreisen wird spekuliert, dass es sich bei den Ermittlungen gegen die Investmentbank nur um den Auftakt einer breit angelegten juristischen Aufarbeitung der Finanzkrise handeln könnte.
ddp verklagt dpa auf Schadensersatz
von redaktion am 13.05.2010 17:10
ddp verklagt dpa auf Schadensersatz
vs. ![]()
Hamburg (ots) - Die Agentur-Allianz ddp/DAPD ist im Rechtsstreit mit der dpa nicht bloß auf Unterlassung aus, sondern will dem Marktführer auch ans Portemonnaie: Nach MEEDIA.de-Informationen haben die Anwälte des Depeschendienstes in ihrer Klage wegen angeblich rechtswidriger Vertragsklauseln vor dem Frankfurter Landgericht auch beantragt, dass die dpa Einnahmeausfälle des ddp erstatten soll. Unterdessen bittet die Agentur-Allianz ihre Kunden um Geduld dafür, dass ihr angekündigtes Konzept weiter auf sich warten lässt.
Am 15. April reichte die Frankfurter Kanzlei Danckelmann und Kerst im ddp-Auftrag Klage vor dem dortigen Landgericht ein. Die 18 Seiten plus einiger Anhänge liegen MEEDIA.de vor. Neben dem bereits von der Süddeutschen Zeitung vermeldeten Begehren, die dpa müsse die Vertragsklausel "Erfolgt keine Kündigung, verlängert er sich bei gleicher Kündigungsfrist um die selbe Laufzeit" unterlassen und ihre Mindestlaufzeiten von drei Jahren, will der ddp auch Geld vom Marktführer kassieren. Das Gericht solle feststellen, dass die dpa verpflichtet sei, dem ddp "sämtlichen Schaden zu erstatten", der ihm mit den besagten dpa-Vertragsklauseln "entstanden ist oder entstehen wird". Die Höhe soll das Gericht per Festsetzung bestimmen.
ddp-Sprecher Wolfgang Zehrt bestätigte MEEDIA.de die Richtigkeit der vorliegenden Klageschrift und sagte zu den materiellen Forderungen: "Sollte ein Gericht feststellen, dass die dpa-Verträge wettbewerbswidrig waren und sind, dann ist die Frage nach Schadenersatz zwingend." Bei der dpa bestätigen sie den Vorgang ebenfalls, geben sich aber wenig aufgebracht. Ihr Sprecher Justus Demmer spricht gar von "großer Gelassenheit". Doch während sich die Agenturen in Deutschland seit vergangenem Dezember juristische Kleinkriege leisten, in dem die dpa wiederum in Sachen ddp/DAPD-Zusammenführung unter anderem das Kartellamt angerufen hat, verleiht die Forderung nach Geld den Reiberein zweifellos eine völlig neue Qualität.
Zwei Millionen Jugendliche sprechen sich für eine Welt ohne Atomwaffen aus
von redaktion am 13.05.2010 16:51
Zwei Millionen Jugendliche sprechen sich für eine Welt ohne Atomwaffen aus

The Soka Gakkai International (SGI) on facebook:
http://www.facebook.com/group.php?gid=2204783323#!/group.php?gid=2204783323&v=info
New York/Berlin, May 12, 2010 (rdp/ots/PRNewswire) - Insgesamt 2.276.167 Jugendliche unterzeichneten eine Petition und sprachen sich für die Verabschiedung eines Atomwaffensperrvertrages aus, der die Abschaffung von Atomwaffen jeglicher Art vorsieht. Am 11. Mai wurde diese Petition Botschafter Leslie B. Gatan, dem Berater des Vorsitzenden des UN-Treffens zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (Non-Proliferation Treaty - NPT), und Sergio Duarte, dem UN-Hochkommissar für Abrüstungsfragen, im Kulturzentrum New York der buddhistischen Glaubensgemeinschaft SGI-USA vorgelegt.
Die Unterschriften wurden von Januar bis März 2010 unter jugendlichen Mitgliedern der Soka Gakkai in Japan gesammelt. Kenji Shiratsuchi, der Leiter des jugendlichen Friedenskomitees, präsentierte die Unterschriften und erklärte dabei Folgendes: "Jede einzelne dieser Unterschriften verkörpert die Verpflichtung und das Engagement eines jungen Menschen. Wir bitten Sie mit Nachdruck darum, so schnell wie möglich einen Atomwaffensperrvertrag auszuarbeiten."
In einer Mitteilung erklärte SGI-Präsident Daisaku Ikeda, dass die gesammelten Unterschriften die Grundlage für einen wertvollen Dialog zum Thema Frieden bilden würden und dass sie ausserdem symbolisch für die immense Kraft stünden, die oftmals von ganz normalen Menschen mobilisiert wird.
Botschafter Duarte brachte seine Wertschätzung für die massive Unterstützung von SGI für den ersten Teilbereich des Fünf-Punkte-Plans zur Abschaffung von Atomwaffen - nämlich Verhandlungen über einen Atomwaffensperrvertrag - von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum Ausdruck. Ausserdem erklärte er: "Die umfassende Unterstützung aus der Zivilbevölkerung ist die wichtigste Grundlage für zukünftige Abrüstungsinitiativen."
Die Ergebnisse einer von SGI in sechs verschiedenen Ländern durchgeführten Umfrage, in der 67 % der befragten Jugendlichen angaben, den Gebrauch von Atomwaffen ungeachtet der jeweiligen Umstände für absolut inakzeptabel zu halten, wurden der UN ebenfalls vorgelegt.
Am Treffen vom 11. Mai zum Thema "Awaken to the Power of One Individual: New York Learns from Atomic Bomb Survivors" (Die Stärke eines Menschen weckt das öffentliche Interesse: New York lernt von Überlebenden der Atombombe) nahmen 400 Menschen Teil. Dabei schilderten fünf Überlebende von Hibakusha im Rahmen des Projekts "Hibakusha Stories" ihre Erlebnisse an verschiedenen Schulen in New York City.
Michi Hirata, ein Überlebender des Atombombenangriffs auf Hiroshima, betonte: "Dank Veranstaltungen wie dieser haben Menschen aus der westlichen Zivilbevölkerung die Möglichkeit, mehr über die fürchterliche und inhumane Natur von Atomwaffen zu erfahren und diese Botschaft ihren Nachbarn, Familien und Freunden näher zu bringen."
Am Mittwoch, den 12. Mai, wird die SGI von 13:15 bis 14:45 Uhr im Kirchenzentrum gegenüber des UN-Hauptquartiers eine Diskussionsrunde zum Thema "Youth Say No to Nukes!" (Die Jugend sagt Nein zu Atomwaffen!) veranstalten und dabei erörtern, wie Jugendliche die Initiative ergreifen können, um die Verabschiedung eines Atomwaffensperrvertrags gezielt zu fördern.
Mit 12 Millionen Mitgliedern aus 192 Ländern und Regionen der Welt ist die Soka Gakkai International eine der grossen buddhistischen Religionsgemeinschaften. Sie setzt sich seit 50 Jahren erfolgreich für die Abschaffung von Atomwaffen ein. Im Jahr 2007 rief die SGI die "People's Decade for Nuclear Abolition" (Jahrzehnt der Menschen für die Abschaffung von Atomwaffen) aus. Siehe http://www.peoplesdecade.org


Antworten