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Georg Schramm verlässt die Anstalt

von redaktion am 25.05.2010 18:39




Georg Schramm verlässt ZDF Live-Satire "Neues aus der Anstalt"
Solokabarettist möchte wieder zurück auf die Bühne



Georg Schramm
(Doch!)

Mainz/Berlin (rdp/ots) - Georg Schramm beendet im Juni nach 36 Folgen sein Engagement für die ZDF Live-Satire "Neues aus der Anstalt". Schramm begründet den Rückzug aus der Fernsehunterhaltung mit seiner Entscheidung für seine Auftritte als Solokabarettist auf der Bühne. Um die erreichte Qualität des Live-Formates "Neues aus der Anstalt" halten zu können, dürften er und Urban Priol in der Vorbereitung der Sendung nicht nachlassen. Diesen hohen Zeit- und Kraftaufwand könne und wolle er aber neben der Arbeit an seinem Soloprogramm und der geplanten Tournee nicht leisten. Im vergangenen Jahr habe er zu Gunsten der Sendung auf seine Bühnenauftritte verzichtet.

Die Entscheidung, aus der überaus erfolgreichen Fernsehreihe auszuscheiden, sei ihm nicht leicht gefallen, betont Schramm. Es sei ihm aber nach mehr als zehn Jahren regelmäßiger Präsenz im Fernsehen, zunächst im "Scheibenwischer" und dann in der "Anstalt", klar geworden, dass eine grundsätzliche Entscheidung anstehe. Und da sei ihm die Bühne persönlich doch näher. Als Beleg für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Sender und Künstlern führt Georg Schramm an, dass "das Prinzip der Live-Ausstrahlung von 'Neues aus der Anstalt' nie in Frage gestellt wurde".

Der Programmdirektor des ZDF, Thomas Bellut, würdigte die Leistungen von Georg Schramm und Urban Priol als "herausragend in der Deutschen Fernsehlandschaft. Georg Schramm ist einzigartig in der Kabarett-Szene. Ich freue mich sehr, dass das ZDF auch in Zukunft mit Urban Priol zusammenarbeiten wird. Derzeit prüfen Urban Priol und das Team verschiedene Optionen." "Neues aus der Anstalt" startete im Januar 2007, für die Sendung erhielten Urban Priol und Georg Schramm den Deutschen Fernsehpreis 2007.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.05.2010 21:28.

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen deutschen Militärdienstleister

von redaktion am 25.05.2010 18:29




Sicherheitskräfte für Somalia: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen deutschen Militärdienstleister


Asgaard-Werbung

Hamburg/Berlin (rdp/ots) - Wegen der möglichen Entsendung privater Sicherheitskräfte aus Deutschland nach Somalia wird jetzt ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Münster teilte auf Anfrage des Radioprogramms NDR Info und von tagesschau.de mit, dass in dem Verfahren geprüft werde, ob der Straftatbestand "Anwerben für einen fremden Wehrdienst" nach Paragraph 109h Strafgesetzbuch erfüllt sei. Der Verdacht richte sich gegen den Geschäftsführer der Firma Asgaard aus Telgte bei Münster. Der Paragraph bedroht denjenigen mit einer Freiheitsstrafe zwischen drei Monaten und fünf Jahren, der zugunsten einer ausländischen Macht "einen Deutschen zum Wehrdienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung anwirbt oder ihren Werbern oder dem Wehrdienst einer solchen Einrichtung zuführt". Auch der Versuch ist strafbar. Geschäftsführer Thomas K. wollte auf Anfrage zu den Ermittlungen nicht Stellung nehmen.

NDR Info und tagesschau.de hatten am Wochenende berichtet, dass die Firma Asgaard German Security Group mit Sitz in Telgte bei Münster einen Vertrag geschlossen habe, um mehr als 100 ehemalige Bundeswehrsoldaten nach Somalia zu schicken. Auftraggeber ist Galadid Abdinur Ahmad Darman, ein somalischer Oppositionspolitiker, der die international akzeptierte Übergangsregierung Somalias nicht anerkennt. Darman hatte im NDR Info-Interview auch von gemeinsamen Kampfeinsätzen gesprochen. Die Deutschen bekämen "gegebenenfalls ebenso den Auftrag zu kämpfen. Sie werden gemeinsam mit unseren Einheiten kämpfen". Asgaard-Geschäftsführer Thomas K. hatte gesagt, dass er mit einem Personalbedarf im "deutlich dreistelligen Bereich" rechne. Ein erstes Team sei bereits nach Somalia gereist, so der Asgaard-Geschäftsführer im Hörfunk-Interview.

Der Vertrag zwischen Asgaard und Darman hatte bei Politikern im Bundestag und im EU-Parlament für Empörung gesorgt. Unter anderem wurde der Bundesregierung vorgeworfen, die Geschäftspraktiken sogenannter privater militärischer Dienstleister nicht genug beachtet und die damit verbundene Vermittlung ehemaliger Bundeswehrsoldaten und Polizisten in Krisen- und Kriegsgebiete nicht geregelt zu haben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.05.2010 18:30.

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Koch bestätigt Rückzug von allen politischen Ämtern

von redaktion am 25.05.2010 14:49




Koch bestätigt Rückzug von allen politischen Ämtern


Koch

Wiesbaden/Berlin (rdp/dts Nachrichtenagentur) - Der hessische Ministerpräsident Roland Koch zieht sich zum Ende des Jahres von allen politischen Ämtern zurück. Der Politiker bestätigte auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden entsprechende Medienberichte. So werde Koch am 31. August als hessischer Ministerpräsident zurücktreten und im November nicht erneut für den Posten als stellvertretender CDU-Vorsitzender antreten. "Politik ist ein faszinierender Teil meines Lebens. Aber Politik ist nicht mein Leben", so Koch. Den Rücktritt habe der Ministerpräsident bewusst auf die Zeit nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gelegt. Nach dem Rücktritt wolle Koch nach eigenen Angaben zunächst einige Zeit pausieren. Sein Nachfolger soll Medienberichten zufolge Innenminister Volker Bouffier werden. Koch ist seit 1999 hessischer Ministerpräsident und seit 2006 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU. Der 52-Jährige war zuletzt in der CDU die Kritik geraten, weil er zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung Einsparungen bei Bildung und
Kinderbetreuung gefordert hatte.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.05.2010 14:50.

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„... hoch prekär“ - polis-Presseschau

von redaktion am 25.05.2010 09:14




Presseschau vom 25.05.2010



Nordkoreas Diktator Kim Jong Il: Regierung soll Truppen in Bereitschaft versetzt haben


„... hoch prekär“

Nachdem nun für Südkorea erwiesenen Abschuss der Korvette "Cheonan" durch Nordkorea, spitzt sich die Lage am 38. Breitengrad zu. Von Seoul verhängte Sanktionen bezechneit Kim Jong Il als Kriegserklärung.





fr-online.de

Nichts geht mehr zwischen den Koreas

… US-Außenministerin Hillary Clinton wirbt seit Sonntag in Peking um Zustimmung für eine neue UN-Resolution gegen Pjöngjang. "Wir haben Nordkorea aufgefordert, sein provokatives Verhalten einzustellen", sagte Clinton und bezeichnete die Lage auf der koreanischen Halbinsel als hoch prekär. "Wir müssen wieder alle zusammenarbeiten, um diese Herausforderung zu bewältigen." …




faz.net

Präsident Lee droht Pjöngjang mit militärischen Reaktionen

… Der südkoreanische Präsident Lee Myung-bak sagte, Südkorea habe in der Vergangenheit nordkoreanische Provokationen hingenommen, weil es sich dem Frieden verpflichtet fühle. Dies habe sich jetzt geändert, sagte der Präsident in seiner ersten Fernsehansprache nach der Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse über den Untergang der „Cheonan“ in der vergangenen Woche. …




spiegel.de

Nordkorea versetzt Truppen in Kampfbereitschaft

… Auf der koreanischen Halbinsel verschärft sich die Lage: Nach Angaben einer nordkoreanischen Dissidentengruppe hat Diktator Kim Jong Il die Truppen seines Landes in Kampfbereitschaft versetzt. Damit habe Pjöngjang auf die Veröffentlichung des internationalen Untersuchungsberichts reagiert, der Nordkorea den Torpedo-Angriff auf das südkoreanische Kriegsschiffes "Cheonan" im März zuschreibt. Bereits am Donnerstag vergangener Woche habe die nordkoreanische Regierung den entsprechenden Befehl erteilt, teilte die in Seoul ansässige Vereinigung North Korea Intellectual Solidarity (NKIS) an diesem Dienstag mit. …




taz.de

Säbelrasseln am 38. Breitengrad

Knapp 60 Jahre nach Beginn des Koreakrieges drohen militärische Zusammenstöße an der Waffenstillstandslinie am 38. Breitengrad. Südkoreas Präsident Lee Myung Bak kündigte an, für den Fall einer Verletzung des eigenen Hoheitsgebiets das Recht auf Selbstverteidigung auszuüben. Jetzt gelte das Prinzip der Abschreckung, erklärte Lee in einer Fernsehrede vor dem Denkmal für den Koreakrieg in Seoul. Der Süden habe immer Nordkoreas Brutalität ertragen, doch das sei vorbei. "Ab jetzt wird Nordkorea dafür bezahlen." ...

Foto: spiegel.de/reuters

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.05.2010 09:18.

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"Rewe verstößt eindeutig gegen Datenschutzrecht"

von redaktion am 24.05.2010 19:13

Datenschützer kritisieren Lastschriftverfahren:
"Rewe verstößt eindeutig gegen Datenschutzrecht"




Hamburg/Berlin (rdp/ots) - Der Handelskonzern Rewe verstößt nach Ansicht von Datenschützern massiv gegen Datenschutzauflagen. Nach Recherchen von NDR Info sind alle Kunden betroffen, die an der Supermarktkasse im sogenannten Online-Lastschriftverfahren, also mit EC-Karte und Unterschrift, zahlen. Diese Kunden müssen an der Kasse von Rewe und den ebenfalls zur Rewe-Gruppe gehörenden Penny-Märkten unter Zeitdruck eine Einwilligungserklärung zur Datenweitergabe und -speicherung unterschreiben, erhalten aber weder ein Doppel dieses Papiers noch werden sie durch Aushänge aufgeklärt. Ein Sprecher der Rewe-Gruppe rechtfertigte diese Praxis gegenüber NDR Info mit Verweis auf den Umweltschutz. Aufgrund der hohen Zahl von Kundenkontakten halte das Unternehmen die Aushändigung eines Doppels der Erklärung "auch unter Kriterien der Nachhaltigkeit (...) nicht für angemessen."

Das sei "nicht nur die Krönung der Kundenunfreundlichkeit", sagte der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Thilo Weichert. Rewe verhalte sich damit auch "eindeutig rechtswidrig". Weichert wirft der Rewe-Gruppe zudem mit Blick auf ursprüngliche Absprachen zwischen Datenschützern und Unternehmen Täuschung vor: "Offensichtlich wurden wir über Neuerungen des Verfahrens nicht ansatzweise informiert. Ich habe den Eindruck, dass sich sehr viele Datenschutzbehörden an der Nase herumgeführt sehen." Bettina Gayk vom nordrhein-westfälischen Datenschutzzentrum in Düsseldorf kritisiert ebenfalls die Informationspolitik von Rewe: "Wir sind fest davon ausgegangen, dass der Kunde eine Durchschrift der Einwilligungserklärung bekommt."

Datenschützer mehrerer Bundesländer bemängelten zudem den Text der von Rewe verlangten Einwilligungserklärung, der entgegen jüngster Äußerungen des Unternehmens nicht mit den Datenschutzbehörden abgestimmt sei. Dass seine Behörde dem derzeit von Rewe verwendeten Text zugestimmt hätte, bezeichnet Manfred Ilgenfritz vom Bayrischen Landesamt für Datenschutzaufsicht als "undenkbar".

Rewe- und Penny-Kunden genehmigen mit ihrer Unterschrift unter anderem die Weitergabe ihrer Daten an ein Unternehmen für Zahlungsdienstleistungen sowie zwei Wirtschaftsauskunfteien. Die Kunden würden, so der Kieler Datenschützer Weichert, "in einer Zwangssituation an der Kasse stehend zu einer Vielzahl von Erklärungen gezwungen, die sie überhaupt nicht abschätzen können." Zudem gebe es Weichert zufolge bei einem für Rewe und zahlreiche andere Unternehmen tätigen Dienstleister "Hinweise darauf, dass die Kundendaten über längere Zeit gespeichert werden und eventuell sogar Profile erstellt werden."

Angestoßen durch die Recherchen von NDR Info wollen die Landesdatenschützer am 10. Juni über den künftigen Umgang mit dem Online-Lastschriftverfahren beraten. Auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen will aktiv werden. Man prüfe, wie man gegen die Rewe Group nun vorgehen könne, sagte eine Sprecherin. Die Verbraucherschützer hatten jüngst in einem ähnlichen Fall Klage gegen die Handelskette Famila Nordost eingereicht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2010 19:14.

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Bundeswehr rechnet in Afghanistan mit mehr traumatisierten Soldaten

von redaktion am 24.05.2010 18:56




Bundeswehr rechnet in Afghanistan mit mehr traumatisierten Soldaten
Neue Strategie führe zu höherer Belastung




Köln/Berlin (rdp/ots) - Köln -Die Bundeswehr rechnet wegen der neuen Afghanistan-Strategie mit mehr traumatisierten Soldaten. Das ergibt sich nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) aus einem Bericht des Bundesverteidigungsministeriums an den Verteidigungsausschuss des Bundestages. "Der geplante Einsatz der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Rahmen des Partnering-Konzepts wird zu einer erhöhten Belastung führen", heißt es in dem Bericht, der der Zeitung vorliegt. "Dieser fordert auch in der Vorbereitung eine intensivere Prävention im Einsatzland." Schon jetzt sei "aufgrund der aktuellen Entwicklungen mit der Zunahme von einsatzbedingten Verwundungen und Verletzungen, insbesondere auch psychischen Erkrankungen bis hin zu PTBS, zu rechnen. Zunehmend leiden hierunter auch Angehörige, Hinterbliebene und Reservisten." PTBS steht für Posttraumatisches Belastungssyndrom. Im ersten Quartal 2010 wurden bei der Bundeswehr ausweislich des Dossiers bereits 147 PTBS-Fälle diagnostiziert. Das bedeutet eine nochmalige Steigerung gegen über dem Vorjahr. Damals gab es pro Quartal im Schnitt rund 116 PTBS-Fälle. Von 2008 auf 2009 hatte sich die Zahl der einschlägigen Diagnosen von 245 auf 466 schon nahezu verdoppelt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2010 18:56.

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Union stellt soziale Leistungen infrage

von redaktion am 24.05.2010 18:39




Union stellt soziale Leistungen infrage

Düsseldorf/Berlin (rdp/ots) - Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag stellt angesichts des enormen Konsolidierungsbedarfs im Bundeshaushalt auch die sozialen Leistungen infrage. "Wir müssen alle Subventionen und Leistungsgesetze auf den Prüfstand stellen. Ich meine alles: Man kann nichts ausnehmen, auch nicht die sozialen Leistungen", sagte Unionsfraktionsvize Michael Meister der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Konkrete Kürzungsmaßnahmen nannte Meister nicht. In der Koalition wird jedoch diskutiert, die Leistungen für Langzeitarbeitslose einzuschränken. Jährlich gibt der Bund für die Verwaltung der Hartz-IV-Leistungen 4,4 Milliarden Euro aus. Weitere 6,6 Milliarden Euro stehen für die Eingliederung Langzeitarbeitsloser zur Verfügung. Steuererhöhungen lehnte Meister dagegen strikt ab. "Es ist ein falscher Beginn der Debatte, wenn man jetzt über Steuererhöhungen redet", sagte Meister.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2010 18:39.

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"Arschlöcher werden verkauft"

von redaktion am 24.05.2010 16:53




"Arschlöcher werden verkauft"

Jürgen Klopp im 'impulse'-Interview: "In der Wirtschaft ist keiner von sich aus motiviert"
Als ob alle einen Trainer benötigten, der ihnen in den Hintern tritt.


Klopp

Hamburg/Berlin (rdp/ots) - 24. Mai 2010 - In deutschen Unternehmen fehlt es häufig am nötigen Einsatzwillen. Dies bemängelte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund Jürgen Klopp, der mehrmals im Jahr Vorträge in Firmen hält, in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'impulse' (Ausgabe 6/2010, EVT 27. Mai): "Jeder braucht Leute, die motiviert sind, aber in der Wirtschaft ist offenbar keiner von sich aus motiviert. Als ob alle einen Trainer benötigten, der ihnen in den Hintern tritt und sagt: Los geht's." Ebenso wie beim Fußball gehe es auch in der Wirtschaft darum, die besten Talente zu verpflichten und aus diesen wertvolle Menschen zu formen. "Und es ist wichtig, frech zu agieren." Das bedeute aber nicht, "morgens den Chef abzuklatschen, sondern Ideen zu entwickeln, kreativ zu sein", so Klopp.

In punkto Mitarbeiterführung und Autorität vertritt der Fußball-Coach gegenüber 'impulse' eine klare Position: "Ich besitze seit Kurzem einen Hund, das lässt sich gut vergleichen. Wer das Fressen gibt, ist der Chef. Und in meinem Job: Wer die Aufstellung macht, ist der Chef. So einfach ist das." Den nötigen Respekt könnten sich Führungskräfte allerdings nur durch herausragende fachliche Kompetenz und kontinuierliche Weiterbildung verschaffen. "Wer in einer überkommenen Position verharrt, ist schnell weg vom Fenster. Und das vollkommen zu Recht."

Spieler, die charakterlich nicht ins Team passen, haben bei Jürgen Klopp keine Chance: "Arschlöcher werden verkauft. Definitiv." Aber es gäbe fast keine, fügt Borussia Dortmunds Trainer hinzu. Wenn er sich jedoch für jemanden entschieden habe, nehme er auch die Eigenheiten eines Spielers komplett in Kauf. "Ich will nicht, dass die Jungs immer nett sind oder sich viermal am Tag die Zähne putzen", so Klopp gegenüber 'impulse'.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2010 16:55.

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Seehofer gegen höhere Sozialbeiträge und Gesundheitsprämie

von redaktion am 24.05.2010 16:44




Seehofer gegen höhere Sozialbeiträge und Gesundheitsprämie


Seehofer

Berlin (rdp/dts) - Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer lehnt eine Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge für die Arbeitslosenversicherung und im Gesundheitswesen strikt ab, selbst wenn dort Milliardendefizite drohen. "Steigende Beiträge wären eine Katastrophe. Die zuständigen Ministerien müssen Einsparungen durchsetzen. Anders geht es nicht", sagte Seehofer der "Bild"-Zeitung. Die Koalition wolle mehr Netto vom Brutto und nicht weniger Netto vom Brutto. Die Einführung einer Gesundheitsprämie hat Seehofer offenbar abgeschrieben. Auf die Frage, ob er angesichts der Haushaltslage noch mit Einführung einer Gesundheitsprämie mit Sozialausgleich aus der Steuerkasse rechne, sagte Seehofer: "Nein. Für eine Gesundheitsprämie wird es keinen einzigen Euro aus der Steuerkasse geben."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2010 16:44.

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Investor Nicolas Berggruen: "Ich kann Karstadt retten"

von redaktion am 23.05.2010 12:28




Investor Nicolas Berggruen: "Ich kann Karstadt retten"


Berggruen

Berlin (rdp/ots) - Berlin - Das Angebot des Investors Nicolas Berggruen für den Warenhauskonzern Karstadt hat offenbar einen langen Vorlauf: "Seit mindestens sechs Monaten beschäftigt sich ein großes Team intensiv damit", sagte Berggruen, der sich zurzeit in Afrika aufhält, der "Berliner Morgenpost" (Sonntag). Jetzt fühle er sich so gut vorbereitet, um sagen zu können: "Ich kann das Unternehmen retten. Das ist eine seriöse Angelegenheit." Der 48-Jährige betonte, er habe kein Interesse an kurzfristiger Gewinnmaximierung und einem schnellen Weiterverkauf des Unternehmens. "Wenn jetzt der Eindruck entsteht, hier will ein Überflieger das schnelle Geld machen, so ist der falsch", erklärte Berggruen. Sein Hauptinteresse sei, dass die Gespräche mit Highstreet, dem Haupteigentümer der Karstadt-Immobilien, schnell fortgeführt werden. Der Fonds der US-Bank Goldman Sachs habe bereits signalisiert, weiter über die Mietforderungen zu verhandeln, sagte Berggruen der "Morgenpost". "Die Kontakte sind positiv. Unser Ansatz ist es, unter anderem in den Gesprächen mit Highstreet eine Lösung zu finden." Anders als der bisherige Karstadt-Kaufinteressent Triton erwartet er keine weiteren Zugeständnisse vom Personal des Warenhauskonzerns. "Von dort sind bereits derartige Zugeständnisse gemacht worden, dass jetzt Schluss sein muss", sagte Berggruen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.05.2010 12:31.
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